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Frauen-EURO beginnt

Am Sonntag beginnt mit der der Partie zwischen der Republik Irland in Dublin gegen Ungarn die UEFA EURO 2009™-Qualifikation für Frauen. uefa.com fasst die Ausgangslage in den sechs Gruppen zusammen.

Am Sonntag beginnt mit der der Partie zwischen der Republik Irland daheim im Tolka Park zu Dublin gegen Ungarn die UEFA EURO 2009™-Qualifikation für Frauen. 30 Mannschaften hoffen darauf, dabei zu sein, wenn in Finnland die Titelkämpfe mit zwölf Teams stattfinden. Die sechs Gruppensieger qualifizieren sich automatisch, während die zweitplazierten Mannschaften und die vier besten drittplazierten im Oktober 2008 in Play-offs um die verbleibenden fünf Plätze kämpfen. uefa.com fasst die Ausgangslage in den einzelnen Gruppen zusammen.

Gruppe 1
England, das als Ausrichter der UEFA EURO 2005™ für Frauen um die Qualifikation herumgekommen war, und im letzten Jahr als einer der fünf europäischen Vertreter bei der FIFA-WM für die EURO qualifiziert war, gilt als Favorit. Kein Wunder, kommt doch ein Großteil der jungen Mannschaft aus dem Team von UEFA-Frauen-Pokal-Finalist Arsenal LFC. England steigt am 13. Mai daheim mit der Partie gegen Nordirland in die Qualifikation ein, doch die größten Rivalen scheinen die Tschechische Republik zu sein, die es am letzten Qualifikationstag für die WM mit Schweden zu tun bekommt, und Spanien, das im gleichen Wettbewerb gegen Dänemark und Finnland spielt. Belarus konnte den Tschechen in der WM-Qualifikation Punkte abnehmen, während Nordirland - eine von fünf Mannschaften, die die Vorrunde im November überstanden haben - nach langer Abwesenheit wieder auf Topniveau Fußball spielt.

Gruppe 2
Schweden beendete die Qualifikation für 2005 mit vier Punkten Vorsprung vor Italien, während die Azzure sich durch die Play-offs arbeiten mussten. Beide Teams sollten die Favoriten in ihren Gruppen sein. Der Rücktritt der erfahrenen Malin Moström und Anna Sjöström vor der WM im September ist ein Schlag für Schweden, aber sie können sich mit Spielerinnen wie der neuen Kapitänin Victoria Svensson sowie Hanna Ljungberg trösten. Italien indes hat sich Selbstvertrauen beim Algarve Cup geholt, wo es Siege gegen Island, Irland, Portugal und vor allem gegen Deutschland gab. Irland und Ungarn, beide Mannschaften zeigen sich verbessert, werden für den Auftakt in dieser Gruppe sorgen, während Rumänien eine perfekte Vorrunde spielte.

Gruppe 3
Die einzige Gruppe ohne einen WM-Teilnehmer - nachdem Frankreich von den Engländern überflügelt wurde - startet am 11. April mit der Partie von Les Bleues gegen Griechenland. Bruno Bini wurde jüngst Nachfolger der lange amtierenden Frankreich-Trainerin Elisabeth Loisel, er kann auf eine Reihe von Spielerinnen zurückgreifen, die 2003 die U19-UEFA-Europameisterschaft für Frauen gewinnen konnten. Auch wenn Stürmerin Marinette Pichon nicht dabei ist, können Sandrine Soubeyrand und Hoda Lattaf eine Menge Erfahrung vorweisen. Island, das in diesem Jahr die U19-Runde austrägt und 2005 die Play-offs erreichte, als nur acht Endrundenplätze zu vergeben waren, spielt unter anderen gegen Serbien und Griechenland, die einen langen und erfolglosen Weg durch die WM-Qualifikation gegangen sind. Slowenien hingegen erreichte in den vergangenen Jahren immer wieder die nun abgeschaffte zweite Qualifikationsstufe.

Gruppe 4
Die Niederlande, Belgien, die Schweiz und Wales hatten alle zuvor angekündigt, auf keinen Fall auf Titelverteidiger Deutschland treffen zu wollen. Das Unternehmen fünfter Titelgewinn in Folge beginnt für den Weltmeister am 12. April daheim gegen die Niederlande. Aber in diesem Jahr zeigte sich Deutschland in ungewöhnlich schlechter Form. Zudem trat Verteidigerin Steffi Jones zurück, während Torfrau Silke Rottenberg bis zum Herbst wegen einer Knieverletzung fehlen wird. Die verbesserten Niederlande, trainiert von Vera Pauw, begannen ihre WM-Kampagne mit einem Sieg gegen Frankreich, und jüngst revanchierten sie sich für zwei in der WM-Qualifikation erlittenen Niederlagen gegen England mit einem Erfolg in einem Freundschaftsspiel in Swindon. Die Schweiz und Belgien haben in den vergangenen Jahren gute Ergebnisse auf Jugendniveau erreicht, während Wales in einer ebenfalls jungen Mannschaft auf Mittelfeldspielerin Jayne Ludlow von Arsenal setzt.

Gruppe 5
Dänemark hat sich in den vergangenen Jahren immer wieder qualifiziert und erreichte in diesem Monat das Finale um den Algarve Cup, nachdem Norwegen und Frankreich besiegt werden konnten. Die Däninnen werden erst nach der WM in den Wettbewerb einsteigen. Die Ukraine mag sich gute Chancen ausrechnen, nachdem in der WM-Qualifikation Platz zwei hinter Norwegen und noch vor Italien belegt werden konnte - eine großartige Steigerung im Gegensatz zu 2005. Damals landeten sie hinter Schottland, das auf die Treffsicherheit von Julie Fleeting baut, die kurz vor ihrem 100. Länderspiel steht. Portugal setzte sich in der Qualifikation 2005 in der Ukraine durch, verlor sonst aber alle Spiele, darunter die beiden Partien gegen Schottland. Die Slowakei hofft darauf, auf der Form der Vorrunde aufbauen zu können, als sie in drei Spielen 15 Treffer erzielten und keinen kassierten.

Gruppe 6
Norwegen, in England auf Platz zwei gelandet, hat wahrscheinlich die stärkste Mannschaft seit sie 1993 diesen Wettbewerb und zwei Jahre später die WM gewinnen konnten. Russland, 2005 in den Play-offs überraschend von Finnland ausgebootet, hofft auf die jungen Talente Elena Danilova und Elena Terekhova, die jüngst beim ambitionierten amerikanischen Verein FC Indiana begonnen haben. Polen überraschte in der WM-Qualifikation mit einem Sieg gegen Spanien - am 5. Mai bestreiten sie ihr erstes Spiel in Österreich. Die Österreicherinnen sind sich der Tatsache bewusst, dass sich das auf Platz fünf gesetzte Israel in der Vorrunde in guter Form präsentierte.

Die Eröffnungsspiele jeder Mannschaft

Gruppe 1
England: gegen Nordirland (H) am 13. Mai
Tschechische Republik: gegen Nordirland (A) am 26. Mai
Spanien: gegen Belarus (A) am 30. Mai
Belarus: gegen Spanien (H) 30. Mai
Nordirland: gegen England (A) am 13. Mai

Gruppe 2
Schweden: gegen Italien (A) am 5. Mai
Italien: gegen Schweden (H) am 5. Mai
Ungarn: gegen Republik Irland (A) am 1. April
Republik Irland: gegen Ungarn (H) am 1. April
Rumänien: gegen Ungarn (A) am 5. Mai

Gruppe 3
Frankreich: gegen Griechenland (H) am 11. April
Island: gegen Griechenland (A) 31. Mai
Serbien: gegen Slowenien (A) am 5. Mai
Griechenland: gegen Frankreich (A) am 11. April
Slowenien: gegen Serbien (H) am 5. Mai

Gruppe 4
Deutschland: gegen Niederlande (H) am 12. April
Niederlande: gegen Deutschland (A) am 12. April
Schweiz: gegen Belgien (H) am 5. Mai
Belgien: gegen Schweiz (A) am 5. Mai
Wales: gegen Deutschland (H) am 10. Mai

Gruppe 5
Dänemark: gegen Portugal (H) am 27. Oktober
Ukraine: gegen Schottland (H) am 30. Mai
Schottland: gegen Portugal (H) am 6. Mai
Portugal: gegen die Slowakei (A) am 14. April
Slowakei: gegen Portugal (H) am 14. April

Gruppe 6
Norwegen: gegen Israel (A) am 17. Juni
Russland: gegen Israel (A) am 30. Mai
Polen: gegen Österreich (A) am 5. Mai
Österreich: gegen Polen (H) am 5. Mai
Israel: gegen Poland (H) am 10. Mai

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