Niederlande gewinnen Auftakt

Ukraine - Niederlande 0:2
Im Duell der EM-Debütanten gewannen die Niederländerinnen in Turku dank zweier Treffer in den ersten neun Minuten.

Die Niederländerinnen feiern Treffer Nummer zwei
Die Niederländerinnen feiern Treffer Nummer zwei ©Sportsfile

Die Niederländerinnen sind erfolgreich in ihre erste Europameisterschaft gestartet. Im Duell der EM-Debütanten gewannen die Niederlande in Turku dank zweier Treffer in den ersten neun Minuten gegen die Ukraine.

Frühe Tore
Kirsten van de Ven und Karin Stevens erzielten zum Auftakt der UEFA WOMEN'S EURO 2009™ die Treffer in Gruppe A. Die Ukraine spielt als nächstes am Mittwoch gegen Dänemark, während die Niederländerinnen auf Gastgeber Finnland treffen.

Früher Rückschlag
Die Ukraine hatte in zehn Qualifikationsspielen, darunter die beiden Play-off-Duelle, gerade mal drei Gegentreffer kassiert, doch in Turku mussten sie bereits nach fünf Minuten Gegentor Nummer eins zulassen. Obwohl die Niederlande mit Stevens nur eine einzige Stürmerin aufstellten, wurde sie von einem offensiven Mittelfeldtrio immer wieder gut unterstützt. Stevens setzte Sylvia Smit in Szene, deren Flanke am zweiten Pfosten von Van de Ven verwertet wurde.

Stevens erfolgreich
Nur vier Minuten später fiel dann auch schon Treffer Nummer zwei. Manon Melis, die sieben Treffer in acht Qualifikationsspielen erzielt hatte, prüfte mit einem gefährlichen Schuss Torhüterin Nadezhda Baranova, die das Leder an die Latte lenkte. Der Ball plumpste daraufhin direkt vor die Füße von Stevens, die den Abpraller nur noch über die Linie drücken musste.

Weite Pässe
Die Ukraine suchte in der Offensive immer wieder Daryna Apanaschenko, die sich jedoch kaum mal durchsetzen konnte, da die Oranje-Abwehr die weiten Pässe auf die Stürmerin problemlos klären konnte. Die erste Chance hatte Lyudmyla Pekur, die jedoch in der 13. Minute über das Tor schoss.

Besser im Spiel
Ukraines Trainer Anatoliy Kutsev brachte nach der Pause Oksana Yakovyshyn ins Spiel, was sich belebend auf das Offensivspiel der Osteuropäerinnen auswirkte. So musste Daphne Koster in höchster Not per Kopf klären.

Gute Paraden
Nach und nach übernahmen dann wieder die Niederländerinnen die Kontrolle, doch Smit und Melis scheiterten jeweils an Baranova. Alles in allem war es ein verdienter Erfolg der Niederländerinnen, die in den beiden defensiven Mittelfeldspielerinnen Annemieke Kiesel-Griffioen und Anouk Hoogendijk ihre stärksten Akteure hatten.

Zuschauer: 2 671