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Gérard Prêcheur (Lyon) ©AFP/Getty Images

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"Ich würde sagen, dass die Saison bestätigt hat, dass das Niveau hinsichtlich Technik, Kooperation und kollektives Verständnis viel besser geworden ist", merkte Hope Powell beim Treffen der Technischen Beobachter der UEFA am Morgen nach dem Finale in Cardiff an. "Sie hat ebenfalls bestätigt, dass die Fähigkeit, die Kontrolle zu behaupten und auf engem Ram ein Passspielaufzuziehen von enormer Bedeutung sind, wenn man mit den Top-Teams konkurrieren will."

Titelträger Olympique Lyonnais demonstrierte den Wert eines exzellenten Ballbesitzfußballs basierend auf gepflegten, präzisen Kombinationen, die es der Mannschaft von Gérard Prêcheur erlaubten, Tempo und Richtung des Spiels zu diktieren. Manchester City, das als Debütant das Halbfinale erreichte und somit Geschichte schrieb, musste bei der 1:3-Heimpleite gegen Lyon eingestehen, dass bis zur Spitze des europäischen Fußballs noch ein wenig fehlt.

Gleiches gilt für den FC Barcelona, der wie City erstmals das Halbfinale erreichen konnte. Gegen Paris Saint-Germain gab es für die Spanier eine Lehrstunde. In einer Saison, die auch dadurch gekennzeichnet war, dass deutsche Mannschaften in der Runde der letzten Vier ausnahmsweise fehlten, stachen die beiden französischen Teams mit ihrer ausgeprägten Technik, starker Athletik und taktischer Reife heraus.

Trend zum Trio

"Wenn sich eine Struktur als erfolgreich erweist", analysierte Powell, "steigt die Versuchung für andere Trainer, dies zu probieren." Man könnte darüber diskutieren, ob Lyons erfolgreiche Änderung der Formation für das Finale 2016 der Stein des Anstoßes dafür war. Wie auch immer die Meinungen dazu ausfallen, der eindeutige Trend in der UEFA Women's Champions League 2016/17 bestand darin, das System auf einer Dreierkette von Innenverteidigern aufzubauen.

Jarmo Matikainen wies in Cardiff auf diesen Punkt hin: "Fünf der besten acht Mannschaften haben im Laufe des Turniers mit Dreierkette gespielt." Die Technischen Beobachter der UEFA nahmen sich viel Zeit, um über die Formationsgrafiken dieses Berichts zu entscheiden. Nicht nur, weil einige der besten acht Mannschaften ihre Struktur dem Gegner anpassten, sondern auch, weil sie in Offensiv- und Defensiv-Modi operierten und mit schnellem Umschalten von den einen in den anderen Modus wechselten.

Fortuna Hjørring, Rosengård und Wolfsburg blieben dem 1-4-4-2 treu, aber auch Manchester City wählte diese Formation, um gegen Lyon zu spielen. Wenn man unbedingt ein Tor benötigte, wechselte man in eine Mittelfeld-Raute (mit Carli Lloyd als zentrale Spielerin hinter den beiden Spitzen).

Interessanterweise legte OLs Prêcheur, der 2016 im Endspiel gegen Wolfsburg mit dem Wechsel auf Dreierkette für eine taktische Überraschung gesorgt hatte, in Cardiff den Rückwärtsgang ein und schickte wieder eine Viererkette auf den Rasen. Dies ging auf Kosten von Jessica Houara, während Amel Majri wieder in einer traditionelleren Rolle als Linksverteidigerin eingesetzt wurde.

Allerdings könnte der Trend einer Dreierkette grafisch anhand von Barcelona illustriert werden. In der vergangenen Saison hatte Xavi llorens auf das traditionelle 1-4-3-3 des Vereins gesetzt. Als man aber für das Hinspiel des Viertelfinals gegen Rosengård nach Schweden reiste, baute er sein Team um und schickte es in einem 1-3-4-3 aufs Feld. Marta Torrejón und Leila Ouahabi übernahmen dabei die seitlichen Rollen im Mittelfeld.

©Getty Images

Patricia González analysierte: "Die drei Innenverteidigerinnen waren gut darin, die Pässe zu antizipieren und zu unterbinden, die für die beiden Stürmerinnen in Rosengårds 1-4-4-2 bestimmt waren. Derweil gab ihnen die Struktur Überzahl im vorderen Bereich des Mittelfelds und hat es ihnen erlaubt, die Flügelbereich zu überladen. Es bedeutete auch, dass sie genug Spielerinnen hatten, um schnell von Angriff in die Abwehr umzuschalten und sofort Druck auf den Ball zu bringen. Oftmals haben sie von einer 3:2-Überzahl im zentralen Mittelfeld profitiert, außerdem erlaubte es ihnen das hohe Pressing im Mittelfeld, den Ball in vorderen Positionen zu erobern und schnell auf das Tor zuzulaufen, während der Gegner noch in der Umschaltphase von Abwehr auf Angriff war. Im Rückspiel wurden beide Tore so erzielt."

Trotzdem suchte Rosengård immer wieder erfolgreich die Lücken in der Barça-Defensive, vor allem, wenn die gegnerischen Außenverteidiger den Weg nach vorne suchten. Dagegen hatte Manchester City im Halbfinale große Probleme, mit einer 1-4-4-2-Formation gegen das 1-3-5-2 von Lyon zu bestehen. Das dicht gestaffelte Mittelfeld erlaubte ein Pressing in Überzahl und ein Stören des gegnerischen Aufbauspiels im Zentrum, führte aber dazu, dass Nick Cushings Team viel Laufarbeit verrichten musste, wenn OL das Spiel breit machte.

Im Viertelfinale gegen Wolfsburg hatte OL ein 1-4-2-3-1-System auf das Feld geschickt und war sichtlich darauf aus, das so gefährliche Flügelspiel der Wolfsburger zu unterbinden. Dies ist eine Waffe der Mannschaft von Ralf Kellermann, der aber mit ansehen musste, wie sein Team kaum Platz auf den Seiten bekam, um sich zu entfalten. Während Wolfsburg mit einer hohen Linie spielte - Torhüterin Almuth Schult agierte fast als Libero dahinter - kam Lyon immer wieder zu gefährlichen Kontern, die mit direkten Pässen hinter die letzte Linie eingeleitet wurden.

Im anderen deutsch-französischen Viertelfinale probierte es Bayern München mit einem 1-3-5-2 gegen Paris Saint-Germain, das ebenfalls auf diese Formation setzte. Katharina Baunach nahm die Rolle im defensiven Mittelfeld vor der Dreierkätte ein, während Sara Däbritz im Rückspiel in Paris nach hinten abkippte, um das Aufbauspiel zu unterstützen. Beide Mannschaften probierten, ein hohes Pressing anzuwenden, aber Paris hatte dank des hohen technischen Niveaus einen Vorteil bei Ballbesitz und zwang Bayern dazu, tief und mit einer 1-5-3-2-Formation zu verteidigen. Die Münchner probierten dann schnelle Konter mit direkten Bällen auf Stürmerin Vivianne Miedema.

"Wenn die Dreierkette jetzt in Mode gekommen ist, erklärte Matikainen, "dann liegt es daran, dass sich die Trainer viele Gedanken gemacht haben. Die Entscheidung wurde getroffen, weil man sich Vorteile für die eigene Mannschaft erhofft hat. Die mehr oder weniger unternehmungslustige Vorgehensweise von Außenverteidigern erlaubt es, offensive und defensive Ziele auszubalancieren und die Top-Teams haben gezeigt, dass es produktiv sein kann, wenn man das Spiel im Mittelfeld kontrolliert und einen zusätzlichen Spieler in der Offensive mit einbindet."

Matikainen und andere Technische Beobachter stimmten überein, dass Lyon mit der Fähigkeit, zuverlässig und nahtlos das System zu wechseln, die Messlatte in dieser Saison, die sich durch viel taktische Flexibilität auszeichnete, sehr hoch gelegt hat.

Arbeitsaufteilung im Mittelfeld

©Sportsfile

"Ich bin mir nicht sicher, dass wir noch über den 'abräumenden Mittelfeldspieler' reden können", sagt Matikainen. "Die Job-Anforderungen sind einfach viel umfangreicher geworden. Zum Beispiel erledigt Saki Kumagai ihre Sache als Abfangjägerin vor der Abwehr richtig gut, aber sie steuert noch so viel mehr zum Spiel bei." Sein Kommentar führte zu einer Diskussion über die Evolution der Rolle von zentralen Mittelfeldspielern. Der Trend zur Dreierkette in der Abwehr generiert allem Anschein nach mehr Dreiecksgespanne im Zentrum als beispielsweise ein klassisches 1-4-4-2.

González meinte: "Ich denke wir können mit Sicherheit sagen, dass es keine traditionellen Spielmacher mehr gibt - weder bei den Männern, noch bei den Frauen:" Die UEFA Women's Champions League 2016/17 demonstrierte, dass die Topklubs nicht mehr auf einen Zehner setzen. Im Finale füllte Shirley Cruz Traña noch am ehesten diese Rolle aus, weil sie die Fähigkeit hatte, viele spieleröffnende Pässe zu spielen. Doch Matikainen wies auf folgenden Punkt hin: "Sie hatte auch andere Pflichten. Für meinen Geschmack hat PSG extrem gut und sehr diszipliniert gearbeitet, um Lyon im Zentrum in die Schranken zu weisen. Das Endspiel hat uns gezeigt, wie die zentralen Mittelfeldspieler große defensive Verantwortung haben und gleichzeitig in der Lage sein müssen, in die Rolle des Spielmachers zu schlüpfen."

Paris machte die Wichtigkeit einer guten Balance im zentralen Mittelfeld besonders gut deutlich. Gegen Bayern schickte Lair im Mittelfeld Grace Geyoro auf den Rasen (deshalb wurde sie auch in dieser Kategorie in UEFAs Kader der Saison aufgenommen), um ein Gegengewicht zu den offensiven Qualitäten von Cruz und Verónica Boquete zu schaffen. Geyoro wurde im Alter von 19 Jahren Europapokalsiegerin und Powell meinte: "Sie gehört zu einer Reihe von jungen Spielerinnen, die auf der großen Bühne hervorragende Leistungen zeigen. Es sind nicht nur die Europa- und Weltmeisterschaften, sondern auch die Junioren- und Entwicklungsturniere für Nationalmannschaften, die dabei helfen, Fußballer reifen zu lassen. Dies tut der Zukunft des Fußballs gut."

Im Endspiel wurde Geyoro als Innenverteidigerin eingesetzt, Formiga und Aminata Diallo reihten sich neben Cruz ein. "Das Spielverständnis des Trios von Lyon, also ihre Fähigkeit, auf engem Raum zusammenzuspielen, sowie das Arbeitspensum ohne Ball waren der Schlüssel zum Erfolg", erklärte Powell.

"Was sie besonders gut gemacht haben, waren die ständigen Positionsrochaden während des Spiels. So hat man sich die Arbeit geteilt und dem Gegner das Leben schwer gemacht", fügte Anja Palusevic hinzu. Vor allem im Halbfinal-Hinspiel hatte Manchester City große Mühe mit OL, deshalb reagierte Cushing im Rückspiel mit einer 1-4-2-2-2-Formation in der Defensive, um OL im Mittelfeld etwas mehr aus dem Konzept zu bringen.

"Ich denke, Lyon hat unterstrichen, dass ein zentraler Mittelfeldspieler heutzutage ein Allrounder sein muss", analysierte Palusevic. "Wir haben ebenfalls gesehen, wie wichtig es ist, zwischen Abwehr und Mittelfeld, sowie zwischen Mittelfeld und Angriff Verbindungsspieler zu haben - anstelle von Spielmachern", fügte Powell hinzu. "Als Beispiel dafür würde ich Dzsenifer Marozsán herausheben. Sie war die kreative Gestalterin von Lyons Angriff und hat dem Team mit ihrem exzellenten Passspiel sehr geholfen."

Verbessertes Torwartspiel

"Das Niveau der Torhüterinnen steigert sich von Jahr zu Jahr", so Powell. "Es ist naheliegend, dass dies auf das verbesserte Torwarttraining zurückzuführen ist. Wir beobachten mit Freude, dass sich immer mehr Mädchen gerne ins Tor stellen."

©Getty Images

Nicht weniger als fünf Torfrauen wurden für den UEFA-Kader der Saison nominiert. Barcelonas Sandra Paños erhielt ein Sonderlob als mitspielende Torhüterin, Bayerns Tinja-Riikke Korpela - die im Heimspiel gegen Paris ohne Gegentor blieb - überzeugte mit ihren exzellenten Reflexen und guten organisatorischen Fähigkeiten. Karen Bardsley von Manchester City zeigte eine starke Strafraumbeherrschung und gutes Timing beim Herauslaufen. Katarzyna Kiedrzynek von Paris spielte eine wichtige Rolle im Aufbauspiel und neutralisierte das hohe Pressing des Gegners oft, indem sie lange Bälle auf die Flügel spielte. "Ich denke, sie steht beispielhaft für die allgemeine Verbesserung des Torwartspiels", analysierte Powell. "Wir sehen Torfrauen, die etwas mit dem Ball am Fuß anfangen können und zu einem präzisen Passspiel beitragen."

Die Topteams legten allen großen Wert auf das Aufbauspiel aus der Tiefe. Lyons Sarah Bouhaddi ließ sich bei ihren Pässen auf die Innenverteidiger oder die defensive Mittelfeldspielerin, die sich oft zwischen die Innenverteidiger positionierte, selten aus der Ruhe bringen. Bardsley war ebenfalls sehr selbstbewusst bei Situationen, in denen sich die Innenverteidiger tief und breit fallen ließen, um den Ball auf der Seite aufzunehmen. Die Innenverteidiger nahmen damit viel Verantwortung auf sich, denn es war von enormer Bedeutung, die erste Phase des Aufbauspiels sauber zu gestalten. In dieser Hinsicht waren OLs Innenverteidigerin Wendie Renard und die zentrale Mittelfeldspielerin Kumagai herausragend. Sie fanden mit ihren langen Pässen immer wieder freie Räume und wussten das Spiel zu öffnen.

Spielentscheidende Tore

Je weiter das Turnier voranschritt, desto ausgeglichener waren die Spiele und desto geringer gestaltete sich die Torquote pro Partie. Gab es während der Gruppenphase im Herbst noch 4,74 Tore pro Begegnung, fielen in den ersten beiden K.-o.-Runden nur noch 3,58 Treffer pro Spiel. Im Viertelfinale gab es in acht Partien gar nur insgesamt 13 Tore (1,64 pro Spiel). In den verbleibenden fünf Begegnungen, inklusive des torlosen Endspiels, wurden elf Treffer markiert (2,2 pro Spiel). Der Schnitt für die gesamte K.-o.-Runde der UEFA Women's Champions League lag damit bei 3,21 Toren pro Spiel. Dies stellt einen kleinen Anstieg von fünf Prozent im Vergleich zum Vorjahr dar - übrigens lag der Schnitt der Männer bei 3,04 Toren pro Spiel.

Nimmt man die 54 Qualifikationsspiele mit dazu, fielen im gesamten Wettbewerb 452 Tore, was einem Schnitt von 3,93 Treffern pro Partie entspricht.

©AFP

Top-Torjägerinnen 2016/17
Zsanett Jakabfi (Wolfsburg) 8
Vivianne Miedema (Bayern München) 8
Gulnara Gabelia (BIIK-Kazygurt) 7
Alexandra Lunca (Olimpia Cluj) 7
Aleksandra Sikora (Medyk Konin) 7
Cristiane (Paris Saint-Germain) 6
Eugénie Le Sommer (Lyon) 6

Eine kuriose Besonderheit gab es in dieser Saison: Olympique Lyonnais verteidigte erfolgreich den Titel, obwohl man in drei der letzten vier Spiele kein Tor erzielen konnte - zwei Partien fanden dabei vor eigenem Publikum statt. In allen Spielen war die Mannschaft von Prêcheur zwar dominant und relativ ungefährdet, konnte die Überlegenheit aber nicht in Tore ummünzen.

Nach der 0:1-Heimpleite gegen Manchester City kommentierten UEFAs Technische Beobachter: "Was Lyon gefehlt hat, ist mehr Effizienz im letzten Drittel. Vor allem, wenn man bedenkt, dass sie so viel Ballbesitz in vielversprechenden Räumen und Situationen hatten."

Illustriert wird dies ganz gut über eine Torschuss-Tabelle. Lyons Verhältnis von Torschüssen zu Treffern ist aufgrund der ersten beiden K.-o.-Runden etwas verfälscht, denn OL benötigte für 27 Tore nur 41 Schüsse aufs Tor. Ab dem Viertelfinale bis zum Endspiel in Cardiff gab es 72 Schüsse - die Hälfte davon auf das Tor - aber nur fünf Treffer. Die Tabelle zeigt, wie viele Schüsse die Viertelfinalisten für ein Tor benötigten.

FC Bayern München

5,32

Olympique Lyonnais

5,53

FC Barcelona

6,29

Paris Saint-Germain

6,52

VfL Wolfsburg

7,46

Fortuna Hjørring

7,50

Manchester City

7,58

Rosengård

12,57

Schaut man sich individuelle Spielerinnen an, kam Wolfsburgs Zsanett Jakabfi auf neun Torschüsse, zusätzlich gab es zwei Versuche, die nicht auf das Tor gingen. Bayerns Miedema, die mit acht Treffern ebenfalls ganz oben in der Torjägerliste zu finden ist, kam auf eine ähnliche Effizienz (13-5). Cristiane von Paris (14-7) und OLs Eugénie Le Sommer (15-6) markierten je sechs Tore, während Camille Abily (10-2) jeweils fünf Tore und fünf Vorlagen vorweisen konnte. Im Vergleich dazu hatte OL-Torjägerin Ada Hegerberg ein Verhältnis von 11 Schüssen auf das Tor und 14 Versuchen, die neben oder über das Tor flogen.

FC Barcelona

Gegner

Schüsse

Auf das Tor

Neben/über das Tor

Abgeblockt

Pfosten/Latte

ZFK Minsk (A)

16

8

5

3

1

ZFK Minsk (H)

19

10

5

4

1

FC Twente (H)

16

3

6

7

0

FC Twente (A)

10

7

2

1

0

Rosengård (A)

4

1

1

2

0

Rosengård (H)

11

3

6

2

0

Paris (H)

4

2

1

1

0

Paris (A)

8

2

4

2

0

Total

88

36

30

22

2

FC Bayern München

Gegner

Schüsse

Auf das Tor

Neben/über das Tor

Abgeblockt

Pfosten/Latte

Hibernian LFC (A)

22

12

9

1

2

Hibernian LFC (H)

19

8

10

1

0

FC Rossiyanka (H)

32

11

14

7

0

FC Rossiyanka (A)

19

10

6

3

1

PSG (H)

5

1

3

1

0

PSG (A)

4

1

3

0

0

Insgesamt

101

43

45

13

3

Fortuna Hjørring

Gegner

Schüsse

Auf das Tor

Neben/über das Tor

Abgeblockt

Pfosten/Latte

Athletic Club (A)

11

6

5

0

0

Athletic Club (H)

16

7

7

2

0

ACF Brescia (A)

9

3

6

0

0

ACF Brescia (H)

13

6

6

1

2

Manchester City (H)

6

1

4

1

0

Manchester City (A)

5

3

1

1

0

Insgesamt

60

26

29

5

2

Olympique Lyonnais

Gegner

Schüsse

Auf das Tor

Neben/über das Tor

Abgeblockt

Pfosten/Latte

Avaldsnes (A)

22

11

8

3

2

Avaldsnes (H)

21

10

5

6

0

FC Zürich (H)

35

14

11

10

1

FC Zürich (A)

27

16

9

2

0

VfL Wolfsburg (A)

13

7

5

1

1

VfL Wolfsburg (H)

16

6

9

1

1

Manchester City (A)

16

9

3

4

0

Manchester City (H)

11

5

5

1

0

Paris (Endspiel)

16

9

5

2

0

Insgesamt

177

87

60

30

5

Manchester City WFC

Gegner

Schüsse

Auf das Tor

Neben/über das Tor

Abgeblockt

Pfosten/Latte

Zvezda 2005 (H)

19

7

12

0

2

Zvezda 2005 (A)

9

6

3

0

2

Brøndby IF (H)

14

4

7

3

0

Brøndby IF (A)

10

4

4

2

1

Fortuna Hjørring (A)

13

4

5

4

1

Fortuna Hjørring (H)

16

5

10

1

0

Lyon (H)

4

1

2

1

1

Lyon (A)

6

3

3

0

0

Insgesamt

91

34

46

11

7

Paris Saint-Germain

Gegner

Schüsse

Auf das Tor

Neben/über das Tor

Abgeblockt

Pfosten/Latte

LSK Kvinner (A)

15

4

6

5

1

LSK Kvinner (H)

15

9

4

2

1

BIIK Kazygurt (A)

9

6

1

2

0

BIIK Kazygurt (H)

28

17

8

3

0

FC Bayern München (A)

17

9

4

4

0

FC Bayern München (H)

18

6

8

4

1

FC Barcelona (A)

13

5

5

3

1

FC Barcelona (H)

14

5

5

4

0

Lyon (Endspiel)

8

4

3

1

0

Insgesamt

137

65

44

28

4

FC Rosengård

Gegner

Schüsse

Auf das Tor

Neben/über das Tor

Abgeblockt

Pfosten/Latte

Bleidablik (A)

19

10

7

2

1

Bleidablik (H)

23

9

11

3

3

Slavia Praha (A)

12

8

4

0

0

Slavia Praha (H)

17

9

6

2

2

FC Barcelona (H)

7

4

1

2

0

FC Barcelona (A)

10

0

8

2

1

Insgesamt

88

40

37

11

7

VfL Wolfsburg

Gegner

Schüsse

Auf das Tor

Neben/über das Tor

Abgeblockt

Pfosten/Latte

Chelsea (A)

19

11

6

2

0

Chelsea (H)

13

3

4

6

0

Eskilstuna (A)

17

9

7

1

0

Eskilstuna (H)

30

8

10

12

0

Lyon (H)

6

3

2

1

1

Lyon (A)

12

5

3

4

1

Insgesamt

97

39

32

26

2

Hinweis: Schüsse, die an den Pfosten oder die Latte gingen, werden in der Statistik "auf das Tor" geführt, wenn sie von dem Torwart berührt oder von einem Verteidiger abgefälscht wurden. Ging ein Schuss direkt an Pfosten/Latte, ist dieser in der Statistik "Neben/über das Tor" inkludiert.

Von den 196 Toren, die in der K.-o.-Runde fielen, wurden 88 in der ersten Halbzeit erzielt. 107 fielen nach der Pause und nur eines in der Verlängerung. Die Tabelle gibt Aufschluss darüber, wie gut es um die Fitnesswerte bei den Teams bestellt war. Die letzte Viertelstunde war nicht die ergiebigste Phase - allerdings ist die Anzahl der Tore, die ab der 75. Minute erzielt wurden, angereichert durch elf Treffer, die in der Nachspielzeit fielen.

Minute

Tore

%

1.- 15.

23

12

16. - 30.

25

13

31. - 45.

36

18

45.+

4

2

46. - 60.

28

14

61. - 75.

40

20

76. - 90.

28

14

90.+

11

6

91. - 105.

0

0

106. - 120.

1

1

Der Mangel an Toren (24), die während der Spiele fielen, als Technische Beobachter der UEFA vor Ort waren, macht die Suche nach Trends eine nahezu unmögliche Mission. Allerdings wurden ein Drittel aller Tore nach Standardsituationen markiert und ein Viertel fiel nach Flanken oder Querpässen von der Grundlinie. Von 106 Ecken in diesen Spielen führte nur eine zu einem Tor: es war das Siegtor von Manchester City im Heimspiel gegen Fortuna, als eine von Melissa Lawley getretene Ecke von rechts ihren Weg zu Verteidigerin Lucy Bronze fand, die am langen Pfosten einköpfte.

Interessanterweise ließen sich fünf der 24 Tore auf Situationen zurückführen, in denen der Ball schon im vordersten Drittel erobert wurde. Dies zeigt: die UEFA Women's Champions League wird immer umkämpfter und Fehler werden eiskalt bestraft.

https://de.uefa.com/womenschampionsleague/season=2017/technical-report/technical-topics/index.html#technische+themen