Sieg für Frankfurt, Wolfsburg und Lyon, Barcelona holt Remis gegen Paris

Frankfurt siegte in Rosengård mit 1:0, während Wolfsburg gegen Brescia mit 3:0 gewann. Lyon schoss neun Tore gegen Slavia Praha, und Barcelona erkämpfte im Viertelfinalhinspiel ein Remis gegen Paris.

Tessa Wullaert (links) erzielte Wolfsburgs erstes Tor gegen Brescia
Tessa Wullaert (links) erzielte Wolfsburgs erstes Tor gegen Brescia ©Getty Images
Rekordkulisse im Mini Estadi
Rekordkulisse im Mini Estadi©Getty Images
Wolfsburg feiert das zweite Tor
Wolfsburg feiert das zweite Tor©Getty Images

Spielberichte:
Rosengård - Frankfurt 0:1

Titelverteidiger Frankfurt hat in diesem Duell nun den Vorteil auf seiner Seite, nachdem Dzsenifer Marozsán in der 71. Minute in Malmö nach einem Handspiel von Lina Nilsson einen Strafstoß verwandelt hatte. Rosengård stellte die gerade verpflichtete kanadische Torfrau Erin McLeod zwischen die Pfosten, die damit zu ihrem Debüt in diesem Wettbewerb kam. Doch schon nach 13 Minuten musste sie wieder den Platz verlassen und wurde ersetzt durch Sofia Lundgren, die ebenfalls eine Neuverpflichtung ist und die in der ersten Halbzeit tolle Paraden zeigte.

Rosengård, das außerdem die Neuverpflichtungen Gaëlle Enganamouit Katrin Schmidt, Lieke Martens und, von der Bank, Ella Masar spielen ließ, spielte in der zweiten Halbzeit besser und hatte gute Chance, ehe Marozsán traf. Jackie Groenen hatte zuvor den Pfosten von Malmö getroffen. Nun ist Frankfurt einen Schritt näher dran an einem möglichen Rekord von acht Halbfinalteilnahmen.

Barcelona - Paris Saint-Germain 0:0
Vor 8.369 Zuschauern im Mini Estadi – das ist Vereinsrekord – hielt Barcelona dagegen und zwang dem letztjährigen Finalisten ein Unentschieden ab. Cristiane hatte für Paris die besten Chancen, aber das Team aus Frankreich fand keinen Weg, Barcelona zu bezwingen. Die Gastgeber wärmten sich in Trikots mit der Nr. 23 auf, um Leire Landa zu grüßen, die eine ernsthafte Knieverletzung erlitten hat.

Lyon - Slavia Praha 9:1
Lyon ließ beim Debüt im neuen Stade de Lyon 11.732 Zuschauer jubeln, als sie Slavia, das erstmals in einem Viertelfinale steht, eine Lektion erteilte. Es stand schon 4:0, als Kateřina Svitková kurz vor Ende der ersten Halbzeit der Ehrentreffer gelang, aber nach der Pause machte Lyon weiter Druck und Ada Hegerberg brachte das Kunststück fertig, in jedem der Europapokalduelle in dieser Saison zwei Tore zu erzielen. Insgesamt hat sie nun zehn auf ihrem Konto. Auch Griedge M'Bock Bathy traf zweimal, es waren ihre ersten Treffer in der UEFA Women's Champions League überhaupt. Und Camille Abily ist nun die elfte Spielerin, die 30 oder mehr Tore in diesem Wettbewerb erzielt hat.

Wolfsburg - Brescia 3:0
Wolfsburg ist auf dem besten Wege, bei der vierten Teilnahme an der Königsklasse zum vierten Mal ins Halbfinale einzuziehen. Aber es hätten mehr Tore fallen können gegen eine Mannschaft, die erstmals soweit gekommen ist. Vor der Partie musste Wolfsburg eine schlechte Nachricht verdauen, denn Kapitänin Nilla Fischer verletzte sich beim Warmmachen, doch die für sie gekommene Joelle Wedemayer machte ihre Sache gut. Trotz einiger gefährlicher Konter von Brescia waren es die Wölfinnen, die in der 32. Minute erstmals zuschlugen, als Tessa Wullaert aus der Distanz traf.

In der Anfangsphase der zweiten Hälfte bediente Lara Dickenmann Alexandra Popp, die bis dahin einige Chancen vergeben hatte, sich diesmal aber in die Torschützenliste eintragen konnte. Das dritte Tor fiel, als Caroline Graham Hansen von einem schweren Abwehrfehler profitierte. Und wenn Camelia Ceasar im Tor von Brescia nicht wahre Heldentaten vollbracht hätte, wäre die Niederlage noch höher ausgefallen.

Weg ins Finale
Halbfinals (23./24. April & 30. April/1. Mai)
1 Lyon oder Slavia - Barcelona oder Paris
2 Wolfsburg oder Brescia -Rosengård oder Frankfurt

Finale (26. Mai, Stadio Città del Tricolore, Reggio Emilia)
Sieger Halbfinale 2 - Sieger Halbfinale 1 

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