Umeå scheidet aus, Duisburg sicher weiter

FCR 2001 Duisburg, Brøndby IF, Everton, Apollon Limassol LFC, FCF Juvisy Essonne, ASD Bardolino Verona, FC Rossiyanka, Breidablik und ŽNK Krka haben die Qualifikation geschafft, aber Umeå IK ist draußen.

Duisburg durfte den ungefährdeten Einzug in die nächste Runde feiern
Duisburg durfte den ungefährdeten Einzug in die nächste Runde feiern ©Sportsfile

Der ehemalige Europapokalsieger FCR 2001 Duisburg wird von den Gruppensiegern Brøndby IF, Everton, Apollon Limassol LFC, FCF Juvisy Essonne, ASD Bardolino Verona und FC Rossiyanka sowie den besten Zweitplatzierten Breidablik und ŽNK Krka in die nächste Runde der UEFA Women's Champions League begleitet, während der zweifache Sieger Umeå IK bereits die Segel streichen musste. Umeå war zuvor noch nie vor dem Viertelfinale ausgeschieden.

Diese neun Qualifikanten werden durch 23 gesetzte Teams, darunter Titelverteidiger 1. FFC Turbine Potsdam, komplettiert. Die Spiele des Sechzehntelfinals finden am 16. und 19. August statt. Zur Auslosung werden zwei Töpfe mit je 16 Mannschaften gebildet; diese werden in Kürze veröffentlicht. Kein Verein kann auf einen Gegner aus dem eigenen Land.

Gruppe 1
Der ehemalige Halbfinalist Brøndby sicherte sich seinen Platz zu Hause mit einem 3:0 gegen NSA. Lene Jensen erzielte die frühe Führung, und nachdem NSAs Lili Zhekova die Unterkante der Latte getroffen hatte, konnten Emma Madsen und Henriette Dahl die Tore 20 und 21 für die Däninnen erzielen, die zudem in drei Spielen ohne Gegentor geblieben waren. Ein 3:3 zwischen FC Roma Calfa gegen Gazi Üniversitesi SK sicherte Roma den dritten Platz. Hätten die Türkinnen nicht in der 88. Minute noch ein Tor kassiert, wäre NSA anstelle von Krka als zweitbester Gruppenzweiter weiter gewesen.

Gruppe 2
Everton kam sogar noch lockerer als Brøndby ans Ziel und besiegte den litauischen Gastgeber Gintra Universitetas mit 7:0. Nach 36 Minuten hatte man bereits sechs Tore erzielt. 23 Treffer von zehn verschiedenen Spielerinnen standen am Ende für Everton zu Buche. KÍ Klaksvík von den Färöern wurde durch das 2:0 gegen ZFK Borec Dritter.

Gruppe 3
Ein 4:1-Sieg gegen Umeå am Samstag hatte dem zypriotischen Gastgeber Apollon alle Karten in der Hand gelassen, und durch Tore von Liliana Kostova, Andreea Laiu und Alexandra Iusan gewann man 3:0 gegen ASA Tel-Aviv und sicherte sich den Gruppensieg. Umeå, das bei allen vorherigen Teilnahmen zumindest ins Viertelfinale kam, sicherte sich durch ein 1:0 gegen WFC SFK 2000 Sarajevo zwar den zweiten Platz (wobei Sarajevo früh im Spiel einen Strafstoß verschoss), doch das reichte dem fünfmaligen Endspielteilnehmer nicht zum weiterkommen.

Gruppe 4
Frankreichs Juvisy sicherte sich nach dem 3:3 gegen Islands Vertreter Breidablik den Gruppensieg nur aufgrund der Tordifferenz, doch beide Teams stehen in der nächsten Runde. Harpa Thorsteinsdottir, Berglind Thorvaldsdottir und Manon Pourtalet per Eigentor trafen für Breidablik, während Julie Machart, Amelie Coquet und Virginie Mendes die Treffer für Juvisy beisteuerten. Der FCM Târgu Mureş holte sich durch einen 2:1-Erfolg gegen FC Levadia Tallinn den dritten Platz.

Gruppe 5

Der ehemalige Halbfinalist Bardolino kam durch ein 4:1 gegen Gastgeber Krka in die nächste Runde, wo sich auch Krka als zweitbester Gruppenzweiter wiederfindet, da man mehr Tore als NSA erzielt hat. Somit kam dem zwischenzeitlichen 1:2 von Andreja Nikl am Ende noch große Bedeutung bei. Swansea City Ladies AFC siegte gegen Georgiens FC Baia Zugdidi mit 2:1 und war am Ende Dritter in der Gruppe.

Gruppe 6
Die erfahrenen Russinnen von Rossiyanka sicherten sich ihr Weiterkommen durch ein 4:1 gegen Portugals 1° Dezembro. Schon nach 33 Minuten hatte man durch Tatiana Skotnikova, Nadezhda Kharchenko, Nompumelelo Nyandeni und Anastasia Slonova mit 4:0 geführt. Das wiederum verhalf den Irinnen von St Francis FC zum zweiten Platz, da sie den WFC Osijek mit 5:3 schlagen konnten, obwohl die Kroatinnen mit 3:0 geführt hatten.

Gruppe 7
Duisburg, der Sieger des UEFA Frauenpokals im Jahr 2008, hatte beim 4:0 gegen Glasgow City FC keine Probleme. Die Schottinen - bis dahin ohne Gegentor - lagen am Ende nur ein Tor hinter Qualifikant Krka. Annemieke Kiesel-Griffioens frühes Tor ebnete den Weg, den Inka Grings mit einem Doppelpack dann zementierte. Den Endstand besorgte Simone Laudehr per Strafstoß. Der ŠK Slovan Bratislava nutzte seinen Ballbesitz zum 1:0-Sieg gegen den nordirischen Gastgeber Newtownabbey Strikers WFC, was den dritten Platz in der Gruppe bedeutete. Lenka Mravíková gelang das einzige Tor der Partie, wobei Sara Booth in den letzten Sekunden der Partie per Kopf noch den Pfosten traf.

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