Stimmen zum Finale der Women's Champions League 2026
Samstag, 23. Mai 2026
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Die Trainer und Spielerinnen analysieren, wo das Finale der UEFA Women's Champions League 2025/26 entschieden wurde.
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OL Lyonnes stellte Barcelona im Finale der UEFA Women's Champions League in Oslo in der ersten Halbzeit vor große Probleme, doch nach der Pause gerieten die achtmaligen Titelträgerinnen ins Wanken.
Ewa Pajor und Salma Paralluelo trafen jeweils doppelt und führten Barcelona zum vierten europäischen Titel der Vereinsgeschichte. Gleichzeitig war auch Torhüterin Cata Coll ein entscheidender Faktor für den am Ende deutlichen Sieg des Teams von Pere Romeu.
Wo wurde das Finale entschieden? Stimmen der Trainer und Spielerinnen
Pere Romeu, Trainer Barcelona: "Auch wenn das Ergebnis am Ende deutlich war, war es ein echtes Teamspiel. Cata [Coll] hat uns in einigen Situationen gerettet, dann haben wir getroffen und weiter Druck gemacht."
Caroline Graham Hansen, Stürmerin Barcelona: "Es war ein enges Spiel, und OL Lyonnes hatte in der ersten Halbzeit die Initiative. Dann haben wir getroffen und die Kontrolle übernommen, danach noch einmal getroffen, dann mussten sie mehr riskieren und wir haben noch zwei weitere Tore gemacht. Vielleicht spiegelt das Ergebnis das Spiel nicht komplett wider, aber insgesamt haben wir den Sieg verdient."
Alexia Putellas, Kapitänin Barcelona: "Am Ende ist alles perfekt aufgegangen – genau so, wie wir es uns vorgestellt hatten. Das war unser Matchplan: Wir wussten, dass sie uns in der zweiten Halbzeit Räume anbieten würden, und dass das, was wir in der ersten Halbzeit zugelassen haben, nicht noch einmal passieren durfte. Genau so ist es dann gekommen."
Cata Coll, Torhüterin von Barcelona: "Ich werde dieses Wappen und meine Teamkolleginnen bis zum Schluss verteidigen. Ich wusste, dass unsere Chancen auf den Sieg deutlich steigen würden, wenn wir ohne Gegentor bleiben."
Jonatan Giráldez, Trainer OL Lyonnes: "Keines der beiden Teams hat viele Chancen herausgespielt. Wir haben defensiv sehr stabil gespielt, besonders in der ersten Halbzeit. Aber Barcelona war im letzten Drittel extrem effizient. Ewa Pajor und Salma Paralluelo waren herausragend. Als das Spiel durch den Spielstand offener wurde, haben wir versucht, mit mehr Offensivspielerinnen zusätzliche Chancen zu kreieren, aber wir konnten das Tor, das wir gebraucht hätten, nicht erzielen."
Lindsey Heaps, Mittelfeldspielerin OL Lyonnes: "Wir haben vor allem in der ersten Halbzeit sehr gut gespielt. Wir haben Chancen kreiert, sie aber nicht genutzt – Barcelona dagegen schon."
Christiane Endler, Torhüterin OL Lyonnes: "Die Idee war, den Ball zu kontrollieren, Barcelona den Ballbesitz zu nehmen und das Spiel zu bestimmen. Das ist uns über weite Strecken der Partie gelungen. Leider haben wir nach den Gegentoren ein wenig unsere Ordnung verloren und konnten den Matchplan nicht bis zum Ende durchziehen."