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Die besten Spiele der Women's-Champions-League-Saison 2025/26

Nach einer Saison voller spektakulärer Comebacks und Traumtore blicken wir zurück auf einige der herausragenden Spiele.

Glódís Viggósdóttir (rechts) jubelt über Bayerns späten Siegtreffer gegen Arsenal
Glódís Viggósdóttir (rechts) jubelt über Bayerns späten Siegtreffer gegen Arsenal UEFA via Getty Images

Die UEFA Women’s Champions League 2025/26 war die erste Saison im neuen Ligaphasen-Format – und bot bis zum Finale in Oslo jede Menge Spektakel, Drama und große Fußballmomente.

Wir blicken zurück auf einige der denkwürdigsten Spiele der Saison.

Bayern - Arsenal 3:2, Spieltag 3 

Highlights: Bayern München - Arsenal 3:2

Nach dem ersten Sieg ihrer Titelverteidigung bei Benfica am 2. Spieltag schien Arsenal in München lange auf Kurs. Emily Fox per Kopf und Mariona Caldentey mit einem Distanzschuss brachten die Londonerinnen noch vor der Pause mit zwei Toren in Führung.

Doch Mitte der zweiten Halbzeit leitete Bayerns Joker-Duo die Wende ein. Alara und Pernille Harder kamen von der Bank und sorgten zunächst für den Ausgleich, ehe Kapitänin Glódís Viggósdóttir vier Minuten vor Schluss eine Flanke von Klara Bühl verwertete und den deutschen Meisterinnen einen spektakulären späten Sieg bescherte.

Bühl bereitete beim Comeback-Sieg in den letzten 23 Minuten alle drei Bayern-Tore vor.

Juventus - OL Lyonnes 3:3, Spieltag 4

Highlights: Juventus - OL Lyonnes 3:3

Nicht nur Arsenal verspielte in der Ligaphase eine deutliche Führung: Juventus stand gegen den Rekordsieger kurz vor einem denkwürdigen Erfolg, ehe Wendie Renard mit einem Elfmeter in der 90. Minute OL Lyonnes in einem wilden Sechs-Tore-Spiel doch noch einen Punkt rettete.

Die italienischen Meisterinnen führten zur Pause dank Treffern von Chiara Beccari, Michela Cambiaghi und Tatiana Pinto bereits mit 3:0, und der perfekte Start von OL Lyonnes in die Ligaphase schien vor einem bitteren Ende zu stehen.

Doch nach der Pause starteten die Französinnen ihre Aufholjagd. Zunächst traf Tabitha Chawinga nach, ehe Marie-Antoinette Katoto den Rückstand per Kopfball gut zehn Minuten vor Schluss weiter verkürzte. Als die Partie bereits auf ihr Ende zusteuerte, bekam OL Lyonnes einen Elfmeter zugesprochen, den Renard souverän zum Ausgleich verwandelte.

Arsenal - Chelsea 3:1, Viertelfinal-Hinspiel

Highlights: Arsenal - Chelsea 3:1

Im ersten europäischen Duell dieser beiden Londoner Rivalen lieferten beide Teams spektakuläre Treffer ab, doch Titelverteidiger Arsenal nutzte seinen Heimvorteil am Ende.

Stina Blackstenius brachte Arsenal nach einem Freistoß per Kopf in Führung, ehe Chloe Kelly mit einem Distanzschuss nachlegte.

Lauren James verkürzte mit einem sehenswerten Schlenzer aus der Distanz für Chelsea, doch Alessia Russo sorgte mit einer starken Ballannahme und einem präzisen Abschluss für den Schlusspunkt. Damit verschaffte sie Arsenal einen Vorsprung, den Chelsea trotz eines 1:0-Siegs im Rückspiel nicht mehr drehen konnte.

Barcelona - Real Madrid 6:0, Viertelfinal-Rückspiel

Highlights: Barcelona - Real Madrid 6:0

Vor 60.067 Zuschauern im Camp Nou lieferten die dreimaligen Titelträgerinnen eine echte Offensivshow ab.

Alexia Putellas markierte bei ihrem 500. Einsatz für Barcelona den Führungstreffer und feierte anschließend vor den Heimfans, ehe vier weitere Teamkolleginnen ebenfalls trafen.

Caroline Graham Hansen erzielte zwei Tore und bereitete ein weiteres vor. Die Finalistinnen der vergangenen Saison zeigten einmal mehr, warum sie in diesem Wettbewerb in den vergangenen Jahren zu einer dominierenden Kraft geworden sind.

OL Lyonnes - Arsenal 3:1, Halbfinal-Rückspiel

Highlights: OL Lyonnes - Arsenal 3:1 (Gesamt: 4:3)

Wie schon im Halbfinale der vergangenen Saison trafen diese beiden Teams erneut aufeinander – diesmal allerdings mit vertauschten Rollen: OL Lyonnes musste im Rückspiel einen Rückstand drehen.

Wendie Renard glich das Duell zunächst per Elfmeter aus, ehe Kadidiatou Diani nach einer Ecke von Jule Brand den Ball mit ausgestrecktem Bein zur Führung der Gastgeberinnen über die Linie drückte.

Russo schien das Halbfinale mit ihrem Treffer aus kurzer Distanz in der 76. Minute in die Verlängerung zu schicken. Doch Brand antwortete wenig später mit einem Traumtor: Nach einem Chipball von Melchie Dumornay nahm sie den Ball mit rechts mit und schob ihn anschließend mit links ein – der Treffer, der den achtmaligen Champions-League-Sieger ins Finale brachte.

Barcelona - Bayern München 4:2, Halbfinal-Rückspiel

Highlights: Barcelona - Bayern München 4:2 (Gesamt: 5:3)

Nach dem umkämpften 1:1 im Hinspiel in München entwickelte sich auch das Rückspiel zu einem packenden Duell. Barcelona begeisterte mit flüssigem Offensivfußball, während Bayern bis zum Schluss um den ersten Finaleinzug kämpfte.

Salma Paralluelo brachte Barça zunächst in Führung, doch nur vier Minuten später bereitete Pernille Harder den Ausgleich durch Linda Dallmann vor. Anschließend ergaben sich Chancen auf beiden Seiten, ehe Barcelona scheinbar uneinholbar davonzog: Alexia Putellas traf doppelt, dazu erzielte Ewa Pajor ihr neuntes Tor der Saison.

Doch ein Treffer von Harder in der 71. Minute gab Bayern noch einmal Hoffnung auf ein Comeback, und Dallmann traf in einer dramatischen Schlussphase sogar die Latte. Am Ende zog Barcelona dennoch ins sechste Finale in Folge ein.

Barcelona - OL Lyonnes 4:0, Finale

Die fünfmalige Finalverliererin Ewa Pajor traf in Oslo doppelt und sorgte mit ihren Treffern zehn und elf dafür, dass sie den Abend nicht nur mit der Siegerinnenmedaille, sondern auch als alleinige Toptorschützin der Saison beendete.

OL Lyonnes machte Barça in der ersten Halbzeit das Leben schwer und erspielte sich selbst gute Chancen. Lindsey Heaps traf zwar ins Netz, stand dabei jedoch im Abseits. Zudem brauchte es eine starke Parade von Cata Coll, um einen Freistoß von Selma Bacha zu entschärfen.

Pajor hatte bereits vor der Pause mit einem Lupfer für Gefahr gesorgt, fand zehn Minuten nach Wiederbeginn aber endgültig ihr Ziel. Die polnische Nationalspielerin setzte sich im Laufduell durch und schob den Ball flach an Christiane Endler vorbei ins lange Eck.

Wenig später erhöhte Pajor auf 2:0, nachdem OL Lyonnes im eigenen Strafraum komplett die Ordnung verloren hatte. Salma Paralluelo setzte mit zwei späten Treffern schließlich den Schlusspunkt unter einen dominanten Finalauftritt Barcelonas.