Showdown zwischen Frankfurt und Wolfsburg

Der dreifache Europapokalsieger 1. FFC Frankfurt wird in der kommenden Saison wieder an der UEFA Women's Champions League teilnehmen und hat am letzten Spieltag sogar noch die Möglichkeit, dem VfL Wolfsburg den Titel abzuknüpfen.

Kerstin Garefrekes gelang das Siegtor für Frankfurt
©Getty Images

Der dreifache Europapokalsieger 1. FFC Frankfurt wird in der kommenden Saison wieder an der UEFA Women's Champions League teilnehmen und hat am letzten Spieltag der Bundesliga sogar noch die Möglichkeit, dem VfL Wolfsburg den letzte Saison errungenen Titel wieder abzuknüpfen. Grund zum Jubel gab es auch bei Paris Saint-Germain und dem SV Neulengbach.

Vor dem vorletzten Spieltag lag Frankfurt einen Punkt vor Wolfsburg und einen weiteren Zähler vor dem 1. FFC Turbine Potsdam. Wolfsburg kam zu einem 2:0-Sieg beim BV Cloppenburg, dagegen sahen 7 250  Zuschauer in Frankfurt ein packendes Duell zwischen den Gastgeberinnen und Potsdam.

DFB-Pokalsieger Frankfurt, der vor dem Anpfiff die scheidenden Spielerinnen Lira Alushi, Melanie Behringer, Alina Garciamendez, Babett Peter, Meike Weber und Jessica Wich verabschiedete, dominierte die Anfangsphase der Partie. Für die Führung sorgte Alushi, nachdem Torfrau Anna Sarholz zuvor einen Schuss von Simone Laudehr per Fußabwehr geklärt hatte.

Potsdam konnte ausgleichen, als ein langer Ball von Johanna Elsig von Saskia Bartusiak per Kopf ins eigene Netz verlängert wurde. Die Frankfurterin zog sich bei der Aktion eine schwere Knieverletzung zu. Neun Minuten vor dem Ende parierte Frankfurts Torhüterin Desirée Schumann dann einen Elfmeter von Maren Mjelde und in der Nachspielzeit köpfte Kerstin Garefrekes zum 2:1-Siegtreffer der Frankfurterinnen ins Netz, nachdem Dzsenifer Marozsán einen Freistoß von Melanie Behringer per Kopf weitergeleitet hatte.

Damit kommt es nächste Woche zu einem echten Endspiel zwischen Frankfurt und Wolfsburg, das vor eigenen Fans gewinnen muss, will man den Titel aus der Vorsaison erfolgreich verteidigen. Frankfurts Trainer Colin Bell sagte: "Es war mit Sicherheit ein glücklicher Sieg, aber die Qualifikation für die Champions League bedeutet schon jetzt, dass es eine erfolgreiche Saison war. Jetzt freuen wir uns auf ein großes Finale in Wolfsburg."

Olympique Lyonnais stand schon länger als französischer Meister fest, jetzt sicherte sich Paris am letzten Spieltag den zweiten Startplatz in der UEFA Women's Champions League durch einen 4:0-Erfolg gegen Yzeure Allier Auvergne FF. Einen Punkt zurück folgt als Dritter der FCF Juvisy Essonne.

Neulengbach, in der abgelaufenen Saison im Viertelfinale der UEFA Women's Champions League, sicherte sich den zwölften österreichischen Meistertitel in Folge. Am vorletzten Spieltag setzte sich die Elf mit einem 4:1 beim schärfsten Verfolger FSK St. Pölten-Spratzern durch.

In der Tschechischen Republik qualifizierten sich der SK Slavia Praha und der AC Sparta Praha für die Europapokal-Teilnahme. Slavia hat nach dem 3:2-Auswärtssieg bei Sparta zwei Punkte Vorsprung und somit am letzten Spieltag die Chance, Spartas Vorherrschaft zu brechen, die neunmal in Folge Meister wurden.

Zum Abschied von Trainerin Shelley Kerr gewann Arsenal LFC durch ein 4:1 gegen Everton LFC das Finale des FA Women's Cup, damit ist Arsenal bei Männern und Frauen in Besitz dieses Pokals.

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