Frankfurt zuversichtlich gegen Malmö
Dienstag, 20. März 2012
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Trotz der 0:1-Niederlage im Hinspiel beim FC Malmö ist die Zuversicht auf einen möglichen Einzug ins Halbfinale beim 1. FFC Frankfurt ungebrochen. Trainer Sven Kahlert setzt vor allem auf die Heimstärke.
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Der dreimalige Titelträger 1. FFC Frankfurt liegt im Viertelfinale der UEFA Women's Champions League gegen den FC Malmö zwar mit 0:1 hinten, die Angst geht vor dem Rückspiel im eigenen Stadion am Mittwoch aber noch nicht um.
Bereits in der Runde der letzten 32 hatte Frankfurt eine identische Situation überstanden, als sie beim Stabæk FK eine 0:1-Pleite kassierten und mit einem 4:1 im Rückspiel doch noch das Ticket für die nächste Runde buchten. Daher herrscht großer Optimismus, dass man den Schaden, den Sara Björk Gunnarsdóttir mit ihrem Treffer in Schweden letzte Woche anrichtete, wieder reparieren kann.
"Natürlich hätten wir uns mit einem zumindest ausgeglichenen Hinspiel-Ergebnis in Malmö eine bessere Ausgangslage gewünscht. Aber besonders in den zweiten 45 Minuten waren wir die eindeutig stärkere Mannschaft und mit zunehmender Spieldauer konnte man erkennen, dass unser Team immer dominanter auftrat und gute Tormöglichkeiten herausspielte. Genau da wollen wir im Rückspiel ansetzen", so Frankfurts Trainer Sven Kahlert.
Zwar muss er eventuell auf die am Knie angeschlagene Torhüterin Nadine Angerer verzichten, allerdings sieht Kahlert genug Qualität in seiner Elf: "Ich traue meinem Team im Einklang mit einer guten Defensivleistung absolut zu, offensiv so viel Druck zu machen, um die benötigten beiden Mehr-Tore zu erzielen. Nicht zuletzt wird uns auch die Erinnerung an die guten Leistungen bei unseren beiden letzten Champions-League-Heimspielen dabei helfen, mit konsequentem und entschlossenerem Auftreten den Weg auf die Siegesstraße zu finden."
Malmö, das in der Saison 2003/04 an Frankfurt im Halbfinale gescheitert war, lieferte in der letzten Woche mit einer umgekrempelten Mannschaft eine starke Leistung ab, zu der auch die Neuzugänge Katrin Schmidt und Ramona Bachmann einiges beitrugen. Allerdings müssen sie in Frankfurt ohne Frida Nordin auskommen, die sich letzte Woche einen Kreuzbandriss zuzog und somit sechs Monate lang ausfällt.
"Natürlich hätten wir gerne ein Tor mehr geschossen", erklärt Mittelfeldspielerin Therese Sjögran. "Aber die Tatsache, dass sie kein Tor erzielt haben, ist von enormer Bedeutung. Der ganze Druck liegt bei ihnen."