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Potsdam kämpft mit Problemen

Vor der Partie gegen Åland United in der UEFA Women's Champions League hat Bernd Schröder, der Trainer des 1. FFC Turbine Potsdam, Bedenken über die Form seiner Mannschaft.

Bernd Schröder ist derzeit mit seiner Mannschaft nicht zufrieden
Bernd Schröder ist derzeit mit seiner Mannschaft nicht zufrieden ©Getty Images

Titelverteidiger 1. FFC Turbine Potsdam steigt am Mittwoch bei Åland United in die UEFA Women's Champions League ein.

Vor dem Hinspiel der Runde der letzten 32 müsste die Stimmung im Potsdamer Lager eigentlich blendend sein, schließlich steht die Mannschaft mit zwei Punkten Vorsprung vor dem FCR 2001 Duisburg an der Spitze der Frauen-Bundesliga.

Am fünften Spieltag verloren die Turbinen zwar mit 1:2 beim VfL Wolfsburg, doch am Samstag fanden sie zurück auf die Siegerstraße und gewannen mit 1:0 gegen den SC 07 Bad Neuenahr.

"Wir haben den Sieg nicht verdient", meinte Trainer Bernd Schröder nach der wenig berauschenden Vorstellung seines Teams. "Wir haben mit Gottes Hilfe gewonnen. Wir hätten uns nicht beklagen müssen, wenn wir mit einem 0:2 oder 0:3 den Platz verlassen."

In der letzten Saison war die Offensive der Erfolgsgarant für Potsdam, in 22 Spielen wurden 84 Tore geschossen. In den ersten sechs Partien der laufenden Saison waren die Turbinen lediglich 13 Mal erfolgreich.

Schröder sagte dazu: "Von 24 Spielerinnen fehlen mir acht. Von unserer zweiten Vertretung können wir keine Hilfe erwarten, die hat selbst arge personelle Probleme. Gerade Tabea Kemme fehlt derzeit sehr."

Schröder hat aber auch noch andere Sorgen. "Wenn es mal nicht läuft, haben zu viele Spielerinnen mit sich selbst zu tun", so der 68-Jährige. "In Wolfsburg konnte ich eigentlich nur mit Lira Bajramaj und Yuki Nagasato zufrieden sein. Doch gerade in kritischen Situationen erwarte ich von gestandenen Spielerinnen wie Anja Mittag, Viola Odebrecht oder Jennifer Zietz mehr."