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Soziale Botschaft bei der WOMEN'S EURO

Veröffentlicht: Samstag, 5. September 2009, 2.00MEZ
Kampagnen der UEFA für soziale Verantwortung und Respekt standen bei der UEFA-Europameisterschaft für Frauen in Finnland besonders im Rampenlicht.
Soziale Botschaft bei der WOMEN'S EURO
Football Association of Finland ©MilaWesterberg
Veröffentlicht: Samstag, 5. September 2009, 2.00MEZ

Soziale Botschaft bei der WOMEN'S EURO

Kampagnen der UEFA für soziale Verantwortung und Respekt standen bei der UEFA-Europameisterschaft für Frauen in Finnland besonders im Rampenlicht.

Die Kampagnen der UEFA für soziale Verantwortung und Respekt - die das soziale Engagement des Fußballs und den Kampf gegen Rassismus unterstreichen sollen - standen bei der UEFA-Europameisterschaft für Frauen in Finnland besonders im Rampenlicht. Die UEFA, der finnische Fußballverband (SPL-FBF) und andere Teilnehmer haben während der letzten 14 Tage bei der Endrunde unermüdlich in diesen Themenbereichen gearbeitet.

Bandenslogans
Turniere, die im internationalen Fokus stehen, sind die ideale Bühne für solch soziale Botschaften und die UEFA und ihre Partner waren in Finnland bei allen Spielen präsent, um die angesprochenen Kampagnen mit den Bandenslogans "UEFA RESPECT" und "No To Racism" zu untermauern.

Engagement des SPL-FBF
Der Gastgeber der UEFA WOMEN'S EURO 2009™, der SPL-FBF, sowie die Gastgeberstädte Turku und Vantaa haben ebenfalls das Ihre zum Gelingen der Kampagnen beigetragen. Der SPL-FBF und die beiden Städte haben zwei internationale Seminare ausgerichtet: "Football Fights Racism" und "Urheiluliike Suomessa 2020 – pois paitsiosta"  (Sportbewegung in Finnland 2020 – Raus aus dem Abseits). Die Letztere konzentrierte sich vor allem auf die Rolle der Frau im Fußball.

Präsentationen
Beide Seminare zogen jeweils gut 130 Teilnehmer an, abgehalten wurden die Präsentationen von der UEFA und dem SPL-FBF, der Spielergewerkschaft FIFPro, dem paneuropäischen Netzwerk Football Against Racism in Europe, finnischen Ministern, nichtregierungsnahen Sportverbänden, Klubs, Spielern und Trainern.

Anti-Rassismus
Der Fußball kann als soziale Bewegung durchaus auch einen sozialen Wandel bestärken und ein Programm für soziale Verantwortung kann, durch die ausführliche Medienberichterstattung, einen nachhaltigen Einfluss auf eine Gesellschaft haben. Der SPL-FBF hat mit dem finnischen TV-Sender YLE gemeinsam am Projekt "Rasisti on Reppana" (Rassismus ist ein Loser) gearbeitet, es war dies die drittgrößte TV-Kampagne des Landes überhaupt. Hier finden Sie weitere Details.

Null Toleranz
Die UEFA erläuterte auf dem Seminar "Football Fights Racism" ihre Null-Toleranz-Politik gegen Rassismus und unterstrich ihre Absicht, alle Vergehen schwer zu bestrafen. In dieser Saison dürfen die Schiedsrichter Spiele bei schwerwiegenden rassistischen Verstößen unter- oder sogar abbrechen.

Positiver Einfluss
Die UEFA WOMEN'S EURO 2009™ war das mit Abstand größte sportliche Ereignis in Finnland seit den Olympischen Spielen von 1952, fast das gesamte Land verfolgte das Turnier mit großem Interesse. Die Arbeit zur sozialen Verantwortung durch die UEFA, den SPL-FBF und andere hatte einen enormen positiven Einfluss – der Kampf gegen solche negativen Phänomene hat eine weitere Schlacht gewonnen.

Letzte Aktualisierung: 17.07.17 16.33MEZ

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http://de.uefa.com/women/news/newsid=884912.html#soziale+botschaft+womens+euro