Vorsicht vor diesen Rumänen

Das erste Ziel ist mit der Olympiaqualifikation erreicht, nun will Titelverteidiger Deutschland bei der U21-EURO ins Finale. Aber mit Rumänien steht ein unangenehmer Brocken im Weg.

Vorsicht vor diesen Rumänen
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Da waren es nur noch vier: Bei der U21-EURO in Italien stehen nun die Halbfinals auf dem Programm. Während sich mit Spanien und Frankreich zwei Favoriten um einen Platz im Endspiel streiten, bekommt es Titelverteidiger Deutschland am Donnerstagabend in Bologna mit einem Team zu tun, das als Außenseiter in die Endrunde gestartet war: Mit Rumänien.

Aber Vorsicht vor den Osteuropäern. Hierbei handelt es wohl um eine der talentiertesten Generationen rumänischer Fußballer. Immerhin haben sie in ihrer Gruppe Frankreich und England hinter sich gelassen. Und auch Mittelfeldspieler Levin Öztunali weiß, dass das Halbfinale kein Selbstläufer wird.

"Gegen Frankreich haben sie gezeigt, dass sie defensiv sehr gut stehen. Sie spielen unangenehm und werden uns vor eine schwierige Aufgabe stellen", sagt der Mainzer Mittelfeldspieler, der im DFB-Interview anfügt: "Nach der Vorrunde werden wir sie nicht unterschätzen und geduldig unsere Räume fürs Offensivspiel suchen. Wir wollen die Chance ergreifen und ins Finale einziehen."

Das haben sich natürlich auch die Rumänen vorgenommen, allen voran Ianis Hagi. Vor dem Sohn des ehemaligen Weltklassespielers Gheorghe muss sich das Team von Stefan Kuntz in Acht nehmen, hat er bei der Endrunde doch bislang mit tollen Leistungen und zwei Toren geglänzt. Und selbstbewusst ist der 20-Jährige natürlich auch, wenn er sagt: "Wir haben unsere Chance."

Es wird eine hitzige Schlacht in Bologna. Und das nicht nur wegen der hohen Temperaturen, die erwartet werden.

 

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