"Schmerzhaftes" Aus für De Jong

Trotz eines "schmerzhaften und schrecklichen" Ausscheidens versuchte Luuk de Jong, das Positive herauszuheben, als er nach der Halbfinalpleite der Niederlande gegen Italien mit UEFA.com sprach.

Stefan de Vrij, Luuk de Jong und Marco van Ginkel können ihre Enttäuschung nicht verbergen
Stefan de Vrij, Luuk de Jong und Marco van Ginkel können ihre Enttäuschung nicht verbergen ©Sportsfile

Der niederländische Stürmer Luuk de Jong, der nach dem Habfinalausscheiden bei der UEFA-U21-Europameisterschaft gegen Italien natürlich niedergeschlagen war, versuchte, das Positive herauszuheben, als er mit UEFA.com sprach.

Cor Pots Mannschaft, die zum ersten Mal seit dem Titelgewinn 2007 wieder an einer U21-Endrunde teilgenommen hat, startete in Israel fantastisch ins Turnier. Nach den beiden Siegen gegen Deutschland und Russland stand schon nach zwei Gruppenspielen die Halbfinalteilnahme fest, ehe eine 0:3-Pleite gegen Spanien Platz zwei und somit ein Halbfinalduell mit den Azzurrini besiegelte. Jong Oranje hatte die Partie am Samstag lange Zeit im Griff, ehe Fabio Borini in der 79. Minute für Italien zuschlug.

"Wirklich schmerzhaft", fasste Stürmer De Jong vom VfL Borussia Mönchengladbach die Pleite zusammen. "Ich denke nicht, dass es notwendig war, vor allem da wir die bessere Mannschaft waren und besseren Fußball gespielt haben. Wir haben wirklich einen reifen Eindruck hinterlassen und den Ball gut laufen lassen. Wir haben einfach das Tor nicht getroffen und dann haben sie mit ihrer einzigen Chance im zweiten Durchgang zugeschlagen. Es ist schrecklich."

Für einen Kader, in dem 12 A-Nationalspieler zugegen waren und der so beeindruckend ins Turnier gestartet war, ist es eine bittere Pille. De Jong, der natürlich enttäuscht war, dass die Niederländer nicht wie geplant den Titel gewinnen, sah aber auch wie Pot, dass das Team einen "positiven Eindruck bei diesem Turnier" hinterlassen hat.

"Wir hatten nur einen Traum, als wir hierher kamen, wir wollten Europameister werden", sagte der 22-Jährige. "Das haben wir nicht geschafft. Wenn man sich unsere Spiele anschaut, dann haben wir wirklich guten Fußball gespielt, wirklich reifen Fußball. Ich denke, es gibt einige Spieler, die eine große Karriere vor sich haben."

"Wir haben einige Spieler, die schon für die A-Nationalmannschaft gespielt haben, aber wir sind alle übereingekommen, hierher zu kommen, um sicherzustellen, dass wir einen wirklich guten Kader haben. Wir haben in den ersten beiden Gruppenspielen viele Tore erzielt. Wir haben alle bei diesem Turnier viel gelernt."

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