Israel scheidet mit Sieg gegen England aus

Israel - England 1:0 Ofir Krieff erzielte in der 80. Minute den Siegtreffer, so dass England punktlos Letzter der Gruppe A wurde.

Ofir Krieff feiert das Siegtor
Ofir Krieff feiert das Siegtor ©Getty Images

Turniergastgeber Israel beendete die UEFA-U21-Europameisterschaft mit einem 1:0-Sieg gegen England.

Die Mannschaft von Stuart Pearce, von der erwartet wurde, dass sie sich für das Halbfinale qualifizieren würde, musste zehn Minuten vor Schluss das Gegentor von Ofir Krieff hinnehmen und ist damit Gruppenletzter und die erst vierte Mannschaft, die bei einer U21-Endrunde punktlos blieb. Guy Luzons Mannschaft verabschiedete sich, wie versprochen, "mit einem Knall".

Israel wurde nach 15 Minuten nach einer Ecke erstmals gefährlich: Sintayehu Sallalich brachte diese flach herein, doch am kurzen Pfosten konnte Alon Turgeman das Tor nicht erzielen. Sallalich war kurz danach wieder gefährlich, diesmal war es aber eher Zufall, dass seine Mischung aus Flanke und Schuss Jason Steele zum Eingreifen zwang.

Boris Kleyman, der zuvor abgesehen von einer Chance von Tom Ince und einem verfehlten Schuss von Jonjo Shelvey nicht gefordert wurde, war zehn Minuten später dann zur Stelle, um zuerst gegen Ince zu retten und dann den Nachschuss von Zaha zu parieren. Omri Ben Harushs Kopfball nach rund einer halben Stunde wäre für Steele ein Problem geworden, ging aber knapp über den Kasten.

Connor Wickhams schöner Schuss kurz nach der Pause ging ebenfalls nur um Haaresbreite vorbei. Die Mannschaft von Luzon kam noch vor der 60. Minute einem Tor sehr nahe, als Nir Bitons wuchtiger Distanzschuss am Gebälk landete.

Biton stand kurz danach erneut im Mittelpunkt, als er Ben Harush in Szene setzte, der auf Ofer Verta ablegte, welcher erneut den Torerfolg nur denkbar knapp verpasste. Danach hätte Steele den Gastgebern fast zum Durchbruch verholfen, als er weit außerhalb seines Strafraums einen Ball direkt in die Füße von Israel Zaguri spielte. Der Torhüter von Middlesbrough FC eilte aber schnell genug zurück in sein Tor.

Zehn Minuten später war sein Glück dann aber aufgebracht, als Krieff in seinem eigenen Stadion mit einem Flachschuss ins Eck den Weg ins Netz fand. Für Luzon war es das perfekte Abschiedsgeschenk – er wird demnächst R. Standard de Liège trainieren. Für Pearce war es ein miserables Ende seiner vierten Endrunde hintereinander.

Oben