Russland will Niederlage vergessen machen

Pavel Yakovlev sagte UEFA.com, er könne die Niederlage der Russen gegen Spanien nicht vergessen, glaube aber an deutlich bessere Ergebnisse in den folgenden Spielen.

Pavel Yakovlev blieb gegen Spanien im ersten Spiel ohne Treffer
Pavel Yakovlev blieb gegen Spanien im ersten Spiel ohne Treffer ©Getty Images

Russlands Angreifer Pavel Yakovlev erzählte UEFA.com, dass die Niederlage gegen Spanien ein ganz schöner Schlag für sein Team war, dass sich sehr diszipliniert präsentierte und hart gearbeitet hat. Gegen die Niederlande und Deutschland hofft er auf einen besseren Ausgang.

Das Team von Nikolai Pisarev präsentierte sich gegen den Titelverteidiger vor allem in der Defensive extrem stark, musste jedoch acht Minuten vor dem Ende den entscheidenden Gegentreffer hinnehmen. Ein schwerer Schlag für die Hoffnungen der Russen.

"Normalerweise schläft man nach einem solchen Spiel nur schwer ein", sagte Yakovlev UEFA.com. "Ich habe nach der Partie im Hotel eine Aufzeichnung unserer Partie und das Spiel der Deutschen gegen die Niederlande angeschaut. Als ich am nächsten Morgen aufgewacht bin, konnte ich noch immer nur an unsere Niederlage denken. Ich bin dann ein bisschen ins Meer zum Baden und hoffe, ich habe damit die Gedanken an die Pleite weggewaschen."

Der 22-Jährige zeigte sich zwar sehr enttäuscht über den Ausgang der Partie, ist aber überzeugt davon, dass man gegen das stärkste Team in Gruppe B verloren hat. "Spanien hat mit uns gespielt, aber das werden sie mit jedem Gegner machen," sagte er weiter. Im Hinblick auf das Duell mit  Jong Oranje am Sonntag fügte er hinzu. "Es wird ein ganz anderes Spiel. Wir müssen aber genauso diszipliniert spielen und hart arbeiten wie gegen Spanien. Wir dürfen bei Standards nicht wieder ein solch unnötiges Tor bekommen."

"Mit der Niederlande und Deutschland warten jetzt zwei Gegner, die nicht ganz auf dem Niveau der Spanier sind. Lewis Holtby ist natürlich ein herausragender Spieler." Die Russen freuen sich am Sonntag auf die Unterstützung von Alan Dzagoev und Fedor Smolov, die nach dem Spiel mit der A-Nationalmannschaft gegen Portugal zur U21-Auswahl stoßen werden. "Dass die beiden noch nicht mit uns trainiert haben, ist überhaupt kein Problem", sagte Yakovlev. "Die beiden sind starke Spieler, die sich schnell zurecht finden werden."

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