Milla lobt Geduld seiner Spieler

Spaniens Trainer Luis Milla bedankte sich nach dem 3:1-Sieg gegen Belarus bei seinen Einwechselspielern, sein Kollege Georgi Kondratyev beklagte vor allem die fehlende Konzentration in der Schlussphase.

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Spaniens Trainer Luis Milla bedankte sich nach dem 3:1-Sieg gegen Belarus vor allem bei seinen Einwechselspielern Diego Capel und Jeffren Suárez, die mit ihren Flanken entscheidenden Anteil am Finaleinzug hatten.

Jeffren und Capel lieferten die Vorlagen für die beiden Tore von Adrián López. Belarus-Coach Georgi Kondratyev beklagte das Nachlassen der Konzentration, das zum Gegentreffer in der 89. Minute geführt habe.

Luis Milla, Spaniens Trainer
Wir haben heute Abend unsere zwei wichtigsten Ziele erreicht – die Qualifikation für die Olympischen Spiele und den Einzug ins Finale – und jetzt wollen wir den Titel. Ich weiß aus meiner aktiven Zeit, dass man bis zur letzten Sekunde alles geben muss. Wenn man nie aufgibt, hat man manchmal das Glück auf seiner Seite. Heute hat sich wieder einmal bewiesen, dass das Spiel erst mit dem Schlusspfiff beendet ist.

Wir haben gut gespielt, ihnen aber nicht wirklich weh getan. Deshalb brachte ich Diego Capel und Jeffren Suárez, um über die Flügel für mehr Gefahr zu sorgen. Das hat geklappt und ich denke, dass das Ergebnis auch verdient ist.

Georgi Kondratyev, Belarus-Trainer

Wir haben in diesem Spiel alles gegeben, was wir konnten. Wir hätten es fast geschafft - es haben nur wenige Minuten gefehlt. Leider haben wir nicht bis zum Ende durchgehalten, aber ich bin dennoch stolz auf meine Spieler. Ich kann ihnen keinen Vorwurf machen, weil wir gegen eine sehr gute Mannschaft gespielt haben. Unsere Spieler spielen in der nationalen Meisterschaft, die Spanier in der Priméra Division, das ist ein gewaltiger Unterschied.

Am Ende hat uns etwas die Konzentration gefehlt. Erst haben wir den Spanier bis zur Außenlinie laufen, dann ihren Stürmer das 1:1 erzielen lassen. Es war nur eine Frage der Konzentration.

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