Herzog gibt sich selbstkritisch

Österreichs U21-Nationaltrainer Andreas Herzog gestand nach der verpassten Qualifikation für die UEFA-U21-EM Fehler ein und haderte mit dem Schicksal.

Atdhe Nuhiu war mit sechs Treffern Österreichs bester Quali-Torschütze
Atdhe Nuhiu war mit sechs Treffern Österreichs bester Quali-Torschütze ©Getty Images

Österreichs U21-Nationaltrainer Andreas Herzog gestand nach dem 1:2 im letzten Qualifikationsspiel auswärts gegen Schottland Fehler ein. Die ÖFB-Elf beendete Gruppe 10 auf Platz drei und verpasste damit den Einzug in die Play-offs der UEFA-U21-EM 2011.

"Wir waren die klar bessere Mannschaft und hätten gewinnen müssen. Wenn man auf so einem Niveau solche Chancen vergibt, wird das bestraft", kritisierte Herzog die mangelnde Effizienz seiner Mannschaft. "Man kann in einer Qualifikation ein bisschen patzen, aber nicht drei, vier Mal."

Doch Österreichs Rekordinternationaler zeigte sich auch selbstkritisch. "Ich habe immer nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt. Aber ich habe mir öfters nach einem Spiel gedacht, dieses und jenes hätte ich anders machen können", so der 41-Jährige.

Für Herzog, dessen Vertrag bis Dezember 2012 läuft, ist der Posten als U21-Teamchef seine erste Stelle als Cheftrainer. "Es ist ein Riesenunterschied, ob man als Co-Trainer oder Hauptverantwortlicher arbeitet. Es ist schön, weil ich eigene Ideen umsetzen konnte, auf der anderen Seite musste ich mich danach auch oft ärgern."

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