Endspurt in der U21-Qualifikation

Zwar haben sechs Länder sich schon den Gruppensieg gesichert, doch die Hälfte der zehn Gruppen ist noch offen, bevor am Dienstag die letzten Spiele der Qualifikation zur UEFA-U21-Europameisterschaft steigen.

Am Dienstag fallen die letzten Entscheidungen im Kampf um die Play-off-Plätze zur UEFA-U21-Europameisterschaft 2011. Noch ist in der Hälfte der Gruppen alles offen.

Die Schweiz, Kroatien, Ukraine, Griechenland und die Niederlande haben sich ihre Plätze bei der Auslosung in dieser Woche schon durch den vorzeitigen Gruppensieg gesichert, doch die anderen fünf Gruppen gehen ohne Vorentscheidung in den letzten Spieltag. Für die Play-offs qualifizieren sich die zehn Gruppensieger sowie die vier besten Zweitplatzierten.

Nach dem 3:0-Sieg gegen den Zweitplatzierten, Russland, am Freitag, kann sich Rumänien beim Rückspiel in St. Petersburg sogar eine Niederlage mit zwei Toren Unterschied erlauben und immer noch Sieger in der Gruppe 1 werden. Ähnlich sieht es in Deutschlands Gruppe 5 aus, wo Island den Tabellenführer Tschechische Republik mit zwei Toren schlagen muss, um sich als Sieger ganz sicher einen Platz in den Play-offs im kommenden Monat zu sichern. Die DFB-Elf musste als Titelverteidiger bereits frühzeitig die Segel streichen. Den Tschechen ist die Teilnahme an den Play-offs nicht mehr zu nehmen, sie sind zumindest einer der besten Tabellenzweiten.

In der Gruppe 3 braucht Wales in Pescara einen Punkt gegen den fünfmaligen Europameister und direkten Verfolger Italien. Wenn die Azzurrini dagegen nicht gewinnen, würden sie selbst den zweiten Platz an Ungarn verlieren, sollte die Elf von Antal Róth zu Hause gegen Bosnien-Herzegowina gewinnen. Schweden derweil kann sich mit einem Unentschieden beim Letzten Bulgarien den ersten Platz der Gruppe 6 sichern.

Ganz offen ist dagegen noch die Gruppe 10. Belarus, Österreich und Schottland sind mit 14 Punkten alle gleichauf. Die Letztgenannten treffen in Aberdeen aufeinander. Schottland gewinnt bei einem Sieg auch die Gruppe, da sie den besten direkten Vergleich aller Konkurrenten aufweisen. Österreich weiß, dass ein Sieg in Schottland nur den Gruppensieg bringen würde, wenn Belarus gegen Aserbaidschan nicht gewinnt.

Es geht auch in den anderen Spielen noch um viel, denn für einige Teams ist es noch möglich, unter die vier besten Zweitplatzierten zu kommen. Dazu muss man die beste Bilanz gegen den Ersten, Dritten, Vierten und Fünften seiner Gruppe aufweisen.

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