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Alles für den Trainer: Hotte goes Olympia

Mit der Qualifikation für die Olympischen Spiele geht im deutschen Lager nicht zuletzt für den Trainer ein Traum in Erfüllung. "Wir sind stolz, ihm diesen Wunsch ermöglicht zu haben", so Nico Schulz.

Horst "Hotte" Hrubesch darf nächstes Jahr eine deutsche Mannschaft nach Rio führen
Horst "Hotte" Hrubesch darf nächstes Jahr eine deutsche Mannschaft nach Rio führen ©Getty Images

Für eine Fußballnation mit so viel Glanz und Geschichte war die Abwesenheit von Olympischen Spielen seit 1988 dem DFB schon lange ein Dorn im Auge. Nächstes Jahr wird die lange Wartezeit zu Ende gehen, der Halbfinaleinzug bei der UEFA-U21-Europameisterschaft war aber auch aus anderen Gründen eine große Genugtuung.

"Uns allen war die Olympia-Teilnahme immer total wichtig", so Nico Schulz. "Wir wollten das unbedingt für den Trainer erreichen, weil er das unbedingt mitnehmen will, da er das nie in seinem Leben gemacht hat. Wir freuen uns, dieses Ziel für Horst Hrubesch erreicht zu haben."

Tatsache: Sinngemäß gab es am Abend nach dem 1:1 gegen die Tschechische Republik keine häufigere Aussage als die des Torschützen Schulz. Hrubesch, der vor dem Spiel darüber gesprochen hatte, den Begriff "Vaterfigur" allmählich leid zu sein, hat bei seinen Spielern absolut einen Stein im Brett. Der Stolz der Spieler, den Olympia-Wunsch des 64-Jährigen erfüllt zu haben, sprach Bände.

Die Wahl des Turniermottos ("Lebe Deinen Kindheitstraum"), anfangs noch von einigen Seiten belächelt,  hat sich auf jeden Fall ausgezahlt. Kleine Feinheiten wie die Dekoration im Hotel – unter anderem findet man dort ein Bild der Christusstatue in Rio de Janeiro, erinnerten die Spieler an ihr Minimalziel.

Dabei ist Olympia in Brasilien noch über ein Jahr entfernt und Kevin Volland bringt den aktuellen Stand auf den Punkt: "Der einzige, der sicher nach Olympia fährt, ist der Trainer." Und es gibt wohl auch niemanden, der ihm dies nicht gönnt.