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Serbiens Marko Dmitrović: Das Beste kommt noch

Torwart Marko Dmitrović spricht über "das Ende eines Prozesses" für Serbien nach dem Aus in der Gruppenphase, findet aber Trost in der Pflege des Jugendfußballs in seinem Land.

Serbiens Torhüter Marko Dmitrović ließ nach dem Aus seiner Mannschaft nicht den Kopf hängen
Serbiens Torhüter Marko Dmitrović ließ nach dem Aus seiner Mannschaft nicht den Kopf hängen ©Sportsfile

Über die Gründe für das Ausscheiden …
Der wichtigste Grund für das Aus ist die Tatsache, dass die restlichen Mannschaften besser als wir waren. Unglücklicherweise sind wir Gruppenletzter geworden. Wenn man Tabellenletzter wird, ist niemand zufrieden, aber wir müssen ehrlich mit uns selbst sein, wir haben alles gegeben. Wir sind nicht heute ausgeschieden, sondern vor drei Tagen, als uns die Tschechische Republik verdient besiegt hat.

Über Positives …
Die Erfahrung und das Wissen, dass wir es gegen die besten Mannschaften können. Die Ergebnisse waren nicht gut, klar, aber wir sind Sportsleute und wir müssen aus den beiden Niederlagen unsere Lehren ziehen. Das ist für uns das Ende eines Prozesses - wir gehen auseinander, aber ich hoffe, dass jeder etwas aus diesen Erfahrungen lernt und besser wird.

Über den serbischen Jugendfußball …
Für unser Land ist das eine große Sache. Auf Juniorenniveau sind wir Weltmeister, und wir haben eine U21-Mannschaft, die unter den besten acht Teams ist. Serbien hat phänomenale Leistungen in Jugendwettbewerben vollbracht. Ich hoffe, dass diese Leistungen bald auch auf die A-Nationalmannschaft übertragen werden. Unter den besten acht Mannschaften Europas zu sein, ist ein sehr gutes Ergebnis für Serbien.

Serbien ist FIFA-U20-Welmeister
Serbien ist FIFA-U20-Welmeister©Getty Images

 Über weitere Verbesserungen ...
Wir haben außergewöhnliche Spieler, und ich hoffe, dass viele von uns in der A-Nationalmannschaft spielen werden. Das ist das ultimative Ziel. Wir alle spielen bereits in den ersten Mannschaften unserer Klubs. Die Tatsache, dass wir für die Nationalmannschaft spielen und in diesem Turnier sind, beweist unsere Qualität. Aber wir sind noch jung, und das Beste kommt noch. Ich bin sicher, dass wir uns alle verbessern werden. Und hoffentlich werden wir in ein oder zwei Jahren etwas mit der A-Nationalmannschaft zu feiern haben.

Über den nächsten Schritt …
Am 29. Juni beginnt die Saisonvorbereitung in England, aber ich stoße ein wenig später zur Mannschaft. Keine Ahnung, was ich machen werde, vielleicht in den Urlaub fahren oder vielleicht Zeit mit meiner Familie verbringen. Ich mache eine kurze Pause und gehe dann zurück zu meinem Klub [Charlton Athletic].