Heißer Juni für U21-Nationalmannschaften

Spanien, Frankreich und Russland gehören zu den Mannschaften, die sich im Juni ihr Ticket für die Play-offs der UEFA-U21-Europameisterschaft sichern können.

Heißer Juni für U21-Nationalmannschaften
©Getty Images

Die Fußballwelt blickt gespannt auf den Start der UEFA EURO 2012, aber auch die kommende Generation der Stars ist in diesen Tagen im Einsatz. In der Qualifikation zur UEFA-U21-Europameisterschaft stehen einige entscheidende Partien auf dem Programm und UEFA.com gibt einen Überblick, wer im Rennen um die Tickets für die Endrunde in Israel gute Chancen hat.

Gruppe 1
Nachdem man vor zwei Jahren als Titelverteidiger die Play-offs verpasste, hat sich Deutschland bisher keine Blöße gegeben und ist nach acht Siegen in acht Spielen bereits für die nächste Runde qualifiziert. Bosnien und Herzegowina hat nach sechs Spielen zehn Punkte und ist Zweiter, nun geht es für sie gegen das punktgleiche Belarus in ein ganz wichtiges Duell hinsichtlich der Hoffnung auf das Ticket für den besten Zweitplatzierten.

Gruppe 2
Slowenien und Schweden führen die Gruppe mit 13 Punkten an, allerdings haben die Skandinavier eine Partie weniger gespielt. Bis zum 13. Juni stehen für sie drei Spiele auf dem Programm, Slowenien muss in den nächsten Wochen zwei Mal ran. Beide Teams müssen gegen Finnland antreten, das sich mit fünf Punkten Rückstand noch Hoffnungen macht.

Gruppe 3
Was die Punkte angeht, ist dies die am härtesten umkämpfte Gruppe. Lediglich das punkt- und torlose Andorra ist raus aus dem Geschäft, alle anderen vier Teams machen sich Hoffnungen auf die Play-offs. Die Tschechische Republik ist aber in der besten Ausgangsposition, schließlich haben sie zwei Partien weniger absolviert als das zweitplatzierte Wales.

Gruppe 4
Serbien liegt in Führung, doch das wohl wichtigste Spiel in der nächsten Woche steigt zwischen Dänemark und der EJR Mazedonien. Beide haben acht Punkte und nachdem das erste Duell der beiden 1:1 ausging, hat der Sieger eine großartige Ausgangsposition, um Serbien den Gruppensieg noch streitig zu machen.

Gruppe 5
Die beiden Finalisten des letzten Jahres müssen auswärts ran, doch während Titelverteidiger Spanien zum Tabellenletzten Estland reist, hat es die Schweiz mit Kroatien zu tun, das vier Punkte hinter den Eidgenossen liegt. Sollte Spanien gewinnen und die Schweiz keine drei Punkte holen, wäre die Elf von Luis Milla sicher in den Play-offs.

Gruppe 6
Russland gewann im Oktober gegen Portugal und hat jetzt vier Punkte Vorsprung und eine Partie in der Hinterhand. Mit einem Sieg in Barcelos und einem anschließenden Dreier gegen Albanien vor eigenem Publikum wäre das Team von Nikolai Pisarev durch.

Gruppe 7
Wie Russland und Deutschland kann Italien bisher eine makellose Bilanz vorweisen, liegt drei Punkte vor der Türkei und hat dazu eine Partie weniger absoliviert.  Gewinnen die Türken nicht gegen Ungarn, wäre die Azzurrini mit einem Sieg in Sligo gegen die Republik Irland bei den Play-offs dabei.

Gruppe 8
Norwegen hat bisher lediglich vier Spiele absolviert und tritt jetzt zwei Mal zuhause an. Somit könnten sie Belgien überholen und auf den zweiten Platz klettern, außerdem wären sie dann auf drei Zähler an Spitzenreiter England dran.

Gruppe 9
Frankreich gehört ebenfalls zu den Teams, die bisher noch keine Punkte abgeben mussten. Mit zwei Siegen gegen Lettland und Kasachstan wären sie als Gruppensieger für die Play-offs qualifiziert. Allerdings hat die Slowakei drei von vier Spielen gewonnen und gewinnen sie ihre beiden Duelle mit Rumänien, könnten sie eventuell nochmals Druck auf Les Bleus ausüben.

Gruppe 10
Schottland hat lediglich einen Punkt Rückstand auf Spitzenreiter Niederlande, jedoch bestreitet die Mannschaft von Cor Pot zwei Spiele, während die Schotten im Juni nur ein Mal dran sind. Interessant wird die Gruppe durch die Tatsache, dass beide gegen Bulgarien antreten müssen, die sich mit nur zwei Zählern Rückstand auf die Niederländer durchaus noch Hoffnungen auf ein Weiterkommen machen dürfen.

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