U21-Größen mit dem Rücken zur Wand

Titelverteidiger Deutschland und der fünfmalige Europameister Italien stehen in der Qualifikation zur U21-EM 2011 in Dänemark, die in dieser Woche weitergeht, gehörig unter Druck.

U21-Größen mit dem Rücken zur Wand
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Am Dienstag und Mittwoch geht die Qualifikation zur UEFA-U21-Europameisterschaft 2011 in Dänemark weiter, dabei stehen einige Spitzenteams gehörig unter Druck.

Deutschland konnte vor acht Monaten in Malmö zum ersten Mal in dieser Altersklasse den Titel holen, doch nun läuft die DFB-Auswahl in der Qualifikationsgruppe 5 der Musik hinterher und liegt nur auf dem dritten Platz. Acht Punkte beträgt der Rückstand auf Spitzenreiter Tschechische Republik, fünf auf das Überraschungsteam aus Island. Am Dienstag trifft die Mannschaft von Rainer Adrion in Magdeburg auf die Isländer, die in den ersten fünf Spielen 22 Mal getroffen haben - so oft wie kein anderes Team.

Italien hat eine ähnlich schlechte Ausgangsposition, der fünfmalige Europameister liegt in seiner Gruppe mit sechs Punkten Rückstand auf Tabellenführer Wales ebenfalls nur auf dem dritten Rang. Am Mittwoch muss die Truppe von Pierluigi Casiraghi in Rieti gegen den Tabellenzweiten Ungarn antreten, das Hinspiel gegen das Team von Sándor Egervári verloren die Italiener im November mit 0:2.

Einige andere Favoriten haben dagegen schon ihre Muskeln spielen lassen. Neben der Tschechischen Republik haben auch die Niederlande, Europameister 2006 und 2007, nach fünf Spielen eine perfekte Bilanz. Die Jong Oranje von Cor Pot werden alles daran setzen, die Erfolgsserie am Mittwoch gegen Polen auszubauen.

Die Niederländer liegen nach dem 2:1-Sieg gegen Spanien im November an der Spitze der Gruppe 4. Die Spanier wollen ihrerseits am Dienstag gegen Liechtenstein in die Erfolgsspur zurückfinden. In der Gruppe 9 trifft Griechenland auf England, dabei geht es um die Tabellenführung. Im September trennten sich die beiden Mannschaften in Tripoli mit einem 1:1-Unentschieden, derzeit stehen die Griechen zwei Punkte vor der Truppe von Stuart Pearce.

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