Serbien - Österreich: Fakten

Österreich ist zum ersten Mal bei einer Endrunde dabei und trifft auf die Serben, die seit 2007 kein Spiel mehr bei der Europameisterschaft gewonnen haben.

Serbien ist zum dritten Mal in Folge für eine U21-Endrunde qualifiziert
©Marco Djurić

Österreich ist zum ersten Mal bei der Endrunde einer UEFA U21-Europameisterschaft mit dabei und trifft dabei in Triest auf die Serben, die zum dritten Mal in Folge die Gruppenphase dieses Wettbewerbs erreichten. 

• Während die Österreicher noch unerfahren sind, warten die Serben bei der Endrunde seit zehn Spielen auf einen Sieg. Den letzten Dreier gab es im Jahre 2007.  

Frühere Begegnungen
• Zum fünften Mal stehen sich die beiden Mannschaften in einem Pflichtspiel gegenüber. Schon in der Qualifikation bekamen sie es miteinander zu tun.  

U21 EURO 2019: Reiseführer der Austragungsorte
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• Aleksandar Lutovac brachte Serbien am 10. November 2017 in Führung, bevor Konrad Laimer zehn Minuten vor Schluss den Ausgleich für die Gastgeber erzielte. Späte Tore von Luka Jović (87.) und Luka Ilić (90.+1) sorgten für den 3:1-Auswärtssieg. 

• Das Rückspiel in Novi Sad am 12. Oktober 2018 endete torlos. Durch dieses Unentschieden machte Serbien die Qualifikation für die Endrunde klar. 

• Jugoslawien gewann im Qualifikationsturnier 1992 beide Spiele gegen Österreich. Keine der beiden Mannschaften qualifizierte sich für die Endrunde - den Gruppensieg sicherte sich Dänemark. 

• Christoph Baumgartner war in einem Qualifikationsspiel zur U17 EURO im Oktober 2015 gegen Serbien mit dabei. Aleksa Terzić und der eingewechselte Dejan Joveljić standen für die Serben auf dem Platz. Österreichs Dario Maresic kam damals nicht zum Einsatz. 

• Alexander Schlager, Adrian Grbić und Sascha Horvath gehörten zur Mannschaft der Österreicher, die Serbien im März 2013 in einem Qualifikationsspiel zur U17 EURO mit 1:0 schlug. Miloš Ostojić, Milan Gajić, Srđan Babić, Saša Lukić, Jović und die Ersatzspieler Nemanja Radonjić und Andrija Živković standen im Kader der Serben. 

Blick zurück
Serbien
• Serbien ist zum dritten Mal in Folge dabei. Für eine Endrunde mit acht beziehungsweise zwölf Mannschaften qualifizierten sie sich insgesamt sieben Mal. Bei den letzten drei Endrunden - 2009, 2015 und 2017 - blieben sie dabei in der Gruppenphase ohne Sieg.  

Die Mannschaften der U21 EURO: Serbien
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• Vor zwei Jahren in Polen wurde Serbien in Gruppe B hinter Spanien und Portugal Dritter und holte nur einen Punkt. Seit zehn Spielen warten sie bei Endrunden mittlerweile auf einen Sieg (4U, 6N).

• Serbien, damals noch als Serbien und Montenegro, stand 2004 im Endspiel und erreichte zwei Jahre später das Halbfinale. Als Jugoslawien gewannen sie 1978 das Finale und standen 1990 ein weiteres Mal im Endspiel. Hinzu kommen zwei Halbfinalteilnahmen 1980 und 1984.  

• Serbien ist eine von fünf Mannschaften, der die Qualifikation ohne Niederlage gelang. Nach acht Siegen und zwei Unentschieden beendeten sie die Gruppe 7 mit 26 Punkten (8S, 2U) vier Punkte vor Österreich. Die letzten beiden Spiele endeten torlos. Damit warten sie seit 182 Minuten auf ein Erfolgserlebnis. 

Österreich
• Als einzige Mannschaft gibt Österreich 2019 bei einer U21 EURO ihr Debüt. 

Der Weg zum Titel von 1996-2017
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• Außerdem hatten die Österreicher zuvor erst zwei Mal die Play-offs erreicht. 2009 scheiterten sie an Finnland nach Elfmeterschießen, während 2017 gegen Spanien aufgrund der Auswärtstorregel Schluss war.

• Österreich beendete die Qualifikationsgruppe 7 hinter Serbien auf dem zweiten Platz. Insgesamt holten sie 22 Punkte (7S, 1U, 2U). Die letzten drei Pflichtspiele gingen sie jeweils als Sieger vom Platz. In den Play-offs gab Österreich Griechenland durch zwei 1:0-Siege das Nachsehen. 

• Somit ist Österreich seit acht Spielen ungeschlagen - ihre längste Serie ohne Niederlage, seit sie zwischen 2007 und 2008 neun Spiele am Stück nicht verloren hatten. Diese Serie endete damals durch eine 1:2-Pleite in den Play-offs gegen Finnland. 

Sonstiges
• Der in Wien geborene österreichische Stürmer Sasa Kalajdzic hat serbische Wurzeln. 

• Mit 61 Jahren ist Österreichs Werner Gregoritsch der älteste Trainer der Endrunde. Seit 2012 ist er im Amt. 

• Nikola Milenković und Luka Jović standen bei den letzten beiden A-Länderspielen der Serben in der Qualifikation zur UEFA EURO 2020 gegen die Ukraine (0:5) und Litauen (4:1) in der Startelf. Jović gelang beim 4:1 ein Treffer. Mit dabei gegen Litauen auch Saša Lukić und Andrija Živković.

• Xaver Schlager kam in beiden Qualifikationsspielen der Österreicher zum Einsatz: beim 1:0 gegen Slowenien und beim 4:1 in Nordmazedonien. Stefan Posch feierte in Mazedonien in der zweiten Hälfte sein Debüt in der A-Mannschaft.

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