Adrián rettet Spanien

Zwei Tore von Adrián López, das erste davon in der 89. Minute, bescherten den favorisierten Spaniern einen mühevollen Triumph gegen ein tapferes Team aus Belarus.

Juan Mata gratuliert Adrián López zum Ausgleich gegen Belarus
©Getty Images

Spanien kann sich beim Torjägerinstinkt von Adrián López bedanken, dass man trotz Rückstand nach 120 Minuten doch noch mit 3:1 gegen Belarus siegte und so das erste Finalticket buchen konnte.

Belarus spielte nie wie ein krasser Außenseiter und hatte Pech, dass Adrián in der 89. Minute mit seinem Ausgleichstreffer die Verlängerung erzwang. Dort trafen dann erneut Adrián und Jeffren Suárez zum Sieg der Spanier.

In Viborg brachte Andrei Voronkov mit einem akrobatischen Tor die Weißrussen nach 38 Minuten in Führung. Mit großer Disziplin brachte der Underdog den zweimaligen Turniersieger schließlich an den Rande einer Niederlage - zur ganz großen Sensation reichte es freilich nicht.

Spanien tat sich lange Zeit schwer, vom großartigen Tiki-Taka-Fußball der letzten Partien war zunächst rein gar nichts zu sehen. Ander Herrera verpasste zwar eine Flanke von Dídac Vila nur um Zentimeter, aber mehr vom Spiel hatte das Team von Trainer Georgi Kondratyev.

Kurz vor der Pause traf Voronkov nach einer Kopfballverlängerung von Sivakov per Fallrückzieher zum 1:0. Erstmals bei dieser Endrunde lagen die Spanier zurück. Die beste Möglichkeit der Spanier hatte dann Iker Muniain, der aber per Kopf an Torhüter Aleksandr Gutor scheiterte.

Belarus hatte in der Gruppe A nur drei Punkte aus drei Spielen geholt, doch gegen die Spanier zeigten sie ihr wahres Gesicht. Erst langsam kamen die Spanier besser ins Spiel, Adrián traf nach einer Ecke von Dídac nur den Außenpfosten, dann musste Gutor gleich zweimal sein Können zeigen.

Diego Capel, Jeffren und Bojan Krkić kamen bei Spanien ins Spiel und kurz vor dem Ende war es Adrián auf Flanke von Jeffren, der Gutor am kurzen Pfosten überwand und die Verlängerung erzwang.

Dort traf Adrián kurz vor Ende der ersten Halbzeit per Kopf mit seinem fünften Turniertor zum 2:1 und Jeffren stellte sieben Minuten vor dem Schlusspfiff den 3:1-Endstand her.

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