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Wie sind bei der Endrunde 2016 die Tore gefallen? ©Panoramic

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"Alle Nationalmannschaften können natürlich frei wählen, in welchem Spielsystem sie agieren. Es scheint nur fix vorgegeben, hinten mit einer Viererkette zu spielen." Diese Anmerkung von Frankreichs Trainer Ludovic Batelli kann auf diese Endrunde ohne großes Nachfragen übertragen werden: Die einzige fixe Gemeinsamkeit in den Spielsystemen aller Teams war die Viererabwehrkette. Die einzige, wenn auch den Umständen geschuldete Ausnahme war Kroatiens Trainer Ferdo Milin. Nachdem sein Team gegen England bereits in der vierten Minute in Rückstand geraten war, versammelte er alle seine Spieler kurz an der Seitenlinie für eine improvisierte Auszeit. Kurz darauf kassierte sein Team auch den zweiten Gegentreffer und Milin stellte auf eine 1-5-2-3-Formation um, mit dem defensiven Mittelfeldspieler Kristijan Jakić zurückgezogen als dritten Innenverteidiger. Kurz vor der Halbzeit brachte er Fran Brodić für Mittelfeldspieler Josip Brekalo und ließ in der Folge ein 1-5-3-2-System spielen. Dies war die Grundlage für eine deutlich bessere zweite Hälfte seiner Mannschaft.

Die besten Mannschaften sparten sich die Kraft für hohes Pressing und zeigten stattdessen ein sehr intelligentes Verhalten in Folge von Ballverlusten. Sie zwangen den Gegner auf die Flügel und nahmen schnell die eigenen Defensivpositionen ein. Der ballführende Gegner wurde danach massiv unter Druck gesetzt.
Yves Débonnaire, Technischer Beobachter der UEFA
Die Beziehungen auf den Flügeln mussten ganz einfach stimmen. Es gab hier einen ständigen Wechsel. Wenn die Flügelspieler in die Mitte zogen, machten die Außenverteidiger die Flügel zu und umgekehrt. Ein gutes Beispiel dafür war der zweite Treffer im Endspiel, als Blas in die Mitte zog, der Ball auf den Flügel zum Außenverteidiger kam und am Ende des Angriffs der Flügelspieler die Flanke von Michelin einköpfte
UEFAs Technischer Beobachter László Szalai

Ganz allgemein gab es eine große Variation in Bezug auf die Spielsysteme der einzelnen Teams. Kroatien war eines von fünf Teams, das seine Spiele in einer 1-4-3-3-Formation begann, zwei Teams spielten in einem 1-4-2-3-1-System mit zwei defensiven Mittelfeldspielern und nur Italien vertraute auf das klassische 1-4-4-2-System. Allerdings agierten die Engländer und Niederlande mitunter auch in dieser bevorzugten Formation der Italiener. Yves Débonnaire, einer der beiden technischen Beobachter der UEFA in Deutschland, merkte diesbezüglich an, dass "Angriffsformationen und Abwehrformationen der einzelnen Mannschaften zum Teil sehr unterschiedlich waren und es auffällig war, wie gut organisiert die Teams im Umschaltspiel von Angriff auf Abwehr waren. Die besten Mannschaften sparten sich die Kraft für hohes Pressing und zeigten stattdessen ein sehr intelligentes Verhalten in Folge von Ballverlusten. Sie zwangen den Gegner auf die Flügel und nahmen schnell die eigenen Defensivpositionen ein. Der ballführende Gegner wurde danach massiv unter Druck gesetzt."

Der Balanceakt
"Die meisten Teams", sagte László Szalai, der zweite technische Beobachter der UEFA in Deutschland, "standen hinten kompakt, mit zwei Innenverteidigern und zwei zentralen Mittelfeldspielern. Um diese Achse drehte sich viel im Spiel." Deutschlands Anzahl an Torschüssen zeigte deutlich, welchen Angriffswillen das DFB-Team bei der Heim-Europameisterschaft an den Tag legte. Die meisten anderen Teams zeigten sich diesbezüglich ein wenig bedeckter, zumeist aus Respekt vor schnellen Kontern. Österreich beispielsweise griff zumeist mit vier Spielern an, zwei Akteure blieben zurückgezogen am eigenen Strafraum und vier weitere Spieler sicherten das Mittelfeld. "Die Topteams", so Débonnaire, "wussten, wie wichtig schnelle Gegenzüge sind und dass ein Konter nur zum Ziel führen kann, wenn man mit zwei bis drei Ballberührungen in Schussposition kommt. Dabei blieben aber die meisten Spieler hinter dem Ball. Wenn der direkte Weg verstellt war, ging man zumeist lieber auf Nummer sicher, um keine gefährlichen Ballverluste zu produzieren."

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Englands Fred Woodman war der einzige mitspielende Torwart

Das Spiel aus der Defensive
"In gewisser Weise war es ein entspanntes Turnier für Torhüter", sagte Szalai. "Der Druck auf die Schlussmänner war überschaubar, sie konnten ihre Bälle also recht entspannt verteilen. Allerdings haben sie sich generell recht wenig in das Spiel eingebracht. Es gab nicht viele Rückpässe und die Teams banden ihre Schlussmänner kaum in das Aufbauspiel ein. Die Torhüter spielten zumeist kurze und einfache Pässe auf die Innenverteidiger oder Außenverteidiger, länge Bälle in die Spitze gab es kaum." Der Trend hin zu mitspielenden Torhütern war bei dieser Endrunde in Deutschland wahrlich kaum erkennbar. Englands Torhüter Fred Woodman war im Grunde genommen der einzige Torhüter, der im Spiel regelmäßig seinen Strafraum verließ, um das Spiel zu lesen.

Im Verlaufe des Turniers war immer wieder zu beobachten, auf welchen Wegen die einzelnen Teams bevorzugt ihre Angriffe aufbauten. Die Außenverteidiger bewegten sich nach vorne, ein zentraler Mittelfeldspieler ließ sich in Richtung der Innenverteidiger zurückfallen, während diese, sofern sie den Ball bekamen, den Außenverteidiger anspielten oder einen Diagonalpass in Richtung der Spieler auf den Außenbahnen schlugen. Sogar die Mannschaften, die ein sehr ausführliches Aufbauspiel ausübten, dazu gehörten Frankreich, England und die Niederlande, wussten um die Wichtigkeit eines schnellen Umschaltspiels von der Abwehr in den Angriff.

Bei einem ruhigen Aufbauspiel wurde zumeist ein einfacher Pass auf den am weitesten zurückgezogenen Mittelfeldspieler gespielt, dieser entschied dann entsprechend der Spielsituation, auf welchem Weg der Angriff aufgebaut werden sollte. Der Empfänger seines Zuspiels entschied dann, wie man am besten in das gegnerische Spieldrittel kommen kann. Portugal und Frankreich agierten diesbezüglich sehr flüssig und mit viel Flexibilität. Bei Portugal fand der passsichere Pedro Rodrigues mit seinen Zuspielen immer wieder die beweglichen Gonçalo Rodrigues und João Carvalho. Bei Frankreich kamen die meisten Bälle in die Spitze über Lucas Tousart sowie Denis Poha und Amine Harit. "Die Topteams zeigten deutlich, dass man heutzutage mehr als einen Spielmacher braucht, der den entscheidenden Pass spielt", fügte Débonnaire an. "Die Angriffe wurden oftmals von bis zu drei unterschiedlichen Mittelfeldspielern eingeleitet, dies noch dazu oft auch aus der eigenen Hälfte oder aus einer Position, die weiter zurückgezogen ist als die Position, aus der die klassische Nummer zehn ihre Pässe spielt."

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Portugals Mittelfeld zeigte eine gute Ballzirkulation

 

Einzelkönner und Jobbeschreibungen
Die Technischen Beobachter der UEFA hoben auch hervor, dass es bei dieser Endrunde einen großen Fokus auf Flexibilität und Effektivität im Angriff gab. Die Flügelspieler wechselten häufig die Seiten, es wurden immer wieder direkte Duelle gesucht und die Sturmspitzen zeigten sich sehr beweglich, auch im Umschaltspiel nach hinten als erste Abwehrreihe der eigenen Mannschaft. Eines der über die Jahre beständigsten Gesprächsthemen in dieser Altersstufe bezieht sich auf die Schwierigkeiten der Teams, eine einzelne Sturmspitze zu installieren, die in dieser Rolle auch aufgeht und überzeugt. Entsprechend interessant war es zu sehen, dass bei Deutschland Angreifer Janni Serra vom Innenverteidiger zur Sturmspitze umgeschult wurde.

Insgesamt zehn Spieler trafen bei der Endrunde mehr als einmal, darunter die Nummer neun der Niederlande, Sam Lammers, der von allen Spielern einer klassischen Sturmspitze noch am nächsten kam. Er erzielte drei Treffer bei acht Torschüssen und setzte nur einen einzigen Torschuss neben das Tor. Bei den anderen Torschützen vertrauten Frankreichs Jean-Kévin Augustin und Englands Dominic Solanke mehr auf ihre Beweglichkeit und Technik, während Kylian Mbappé, Buta, Izzy Brown, Steven Bergwijn, Ludovic Blas und Phillipp Ochs gerne auch einmal aus der Entfernung und mit Nachdruck ihr Glück versuchten.

"Das Turnier zeigte deutlich", sagte Szalai, dass "die erste Ballberührung der Angreifer von großer Wichtigkeit war. Spieler wie Buta und Mbappé waren in der Lage, direkt nach der Ballannahme den Gegner zu narren." Débonnaire fügte weiter an, dass "im Nachwuchsbereich mehr Fokus auf das Bestehen in direkten Duellen gelegt werden sollte. Mann gegen Mann muss sich ein Spieler durchsetzen können und er muss trickreich sein, beweglich und er muss sein Tempo variieren können."

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Frankreichs Kylian Mbappé strahlte auf dem rechten Flügel viel Gefahr aus

 

Hoch und weit
Die effektive Nutzung der Flügel war ein entscheidender Faktor bei dieser Endrunde. Flanken waren mit Abstand die Torquelle für die meisten Treffer. Wenn man Querpässe und die drei Eigentore in Folge von Hereingaben mit einberechnet, fielen 44 Prozent aller Treffer aus dem Spiel über die Flügel.

Bei den Teams in der Endrunde gab es ein relativ ausgeglichenes Verhältnis zwischen echten Flügelspielern und Mittelfeldspielern, die immer wieder über die Flügel angriffen. "Ganz allgemein", erklärte Szalai, "spielten die Außenverteidiger oftmals eine unterstützende Rolle auf den Flügeln, denn sie kamen nur ganz selten vor den Ball. Die Beziehungen auf den Flügeln mussten ganz einfach stimmen. Es gab hier einen ständigen Wechsel. Wenn die Flügelspieler in die Mitte zogen, machten die Außenverteidiger die Flügel zu und umgekehrt. Ein gutes Beispiel dafür war der zweite Treffer im Endspiel, als Blas in die Mitte zog, der Ball auf den Flügel zum Außenverteidiger kam und am Ende des Angriffs der Flügelspieler die Flanke von Michelin einköpfte. Auch wenn im Finale zwei Treffer nach Vorstößen bis nahe an die Grundlinie fielen, war ein genereller Trend zu erkennen, die Bälle etwas früher in die Mitte zu bringen und nicht bis zur Eckfahne durchzulaufen. Es gab aber auch einige beeindruckende Solos auf den Flanken, zum Beispiel von Mbappé, der zum Ausgleich der Franzosen im Halbfinale gegen Portugal führte. Es war zu erkennen, dass viele Spieler den Ball lieber flach in die Mitte brachten als mit hohen Flanken."

Während die Kombination aus Flanke und Kopfballtreffer bei der Endrunde 2015 nicht vorzufinden war, erlebte diese in Deutschland zumindest eine kleine Wiederbelebung. Bis zum Finale fielen auf diesem Wege vier Treffer, zwei davon erzielte Deutschland und zwei die Niederlande. Im Finale traf Frankreich zweimal auf diesem Wege, womit am Ende drei von acht Teams im Laufe der Endrunde so zum Erfolg kamen.

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Abdelhak Nouri (Niederlande) traf direkt per Freistoß

 

Gute Abwehrarbeit und mehr Treffer
Einen großen Kontrast gab es im Finale zwischen einer italienischen Auswahl, die bis dato drei Treffer kassiert hatte, und einem französischen Team, das schon elf Treffer erzielen konnte. Die technischen Beobachter merkten diesbezüglich an, dass selbst die gut organisierten Abwehrreihen nicht genügend Mittel gegen die offensive Durchschlagskraft der Topteams fanden. Sie hoben ebenfalls hervor, dass die Treffer der Endrunde sehr ungleich verteilt waren. In den vier Partien der Niederlande wurden 19 Treffer erzielt, bei den Deutschen waren es 17 Tore. Bei Frankreich fielen in fünf Spielen 19 Tore. In Sachen Torstatistik gab es durchaus große Unterschiede im Vergleich zur Endrunde des Vorjahres. In Griechenland erzielten nur in fünf von 15 Spielen beide Teams mindestens einen Treffer. In Deutschland passierte das in zwölf von 16 Partien. Im Jahr 2015 fielen in 15 Spielen insgesamt 36 Tore, bei einem Durchschnitt von 2,4 Treffern pro Partie. In Deutschland brachten es die Teams mit 55 Toren in 16 Spielen auf 3,4 Treffer pro Partie. Damit lag der Schnitt in einem Bereich, in dem er sich auch in den Jahren zuvor mit über drei Toren pro Partie befunden hatte.

In Deutschland fielen 29 Prozent der Treffer nach Standardsituationen und in insgesamt fünf Partien wurde der so wichtige erste Treffer der Partie direkt nach oder durch einen Standard erzielt. Italien schaffte den Sprung bis in das Finale nicht zuletzt dank dreier Elfmetertreffer und zwei Freistoßtoren. Die Italiener beendeten die Endrunde ohne einen eigenen Treffer aus dem Spiel heraus. Die drei direkten Freistoßtreffer der Endrunde wurden von den beiden Italienern Manuel Locatelli und Federico Dimarco sowie dem Niederländer Abdelhak Nouri erzielt. Wesentlich beeindruckender ist allerdings der Fakt, dass die 159 getretenen Ecken in den 16 Spielen nicht einen einzigen Treffer nach sich zogen. Alleine Deutschland erspielte sich in seinen vier Spielen ganze 41 Eckbälle. Italien kam in fünf Spielen nur auf neun Eckbälle. Auf der anderen Seite verteidigte Paolo Vanolis Mannschaft ganze 47 Eckbälle, ohne einen Gegentreffer zu kassieren. Lediglich das Eigentor der Italiener zum zwischenzeitlichen 1:2 der Engländer im Halbfinale fiel im Nachlauf einer Ecke. Den Grund dafür sahen die technischen Beobachter vor allem in der Qualität der Ecken, die oftmals auf dem Kopf des Abwehrspielers am kurzen Pfosten landeten oder über Freund und Feind hinweg segelten.

Alle Trainer in Deutschland nahmen sich in der Vorbereitung viel Zeit zum Einüben der Standardsituation. Manche Teams wie England und Frankreich taten dies auf und neben dem Trainingsplatz. "Wir haben auch ohne den Ball viel an unserem Positionsspiel bei Standards gearbeitet", sagte Batelli, "und wir gehen alle Eventualitäten mit dem Ball durch. Wir haben aber auch am mentalen Aspekt der Sache gearbeitet. Dabei ging es um die Reaktion auf die Vergabe von Freistößen, egal ob berechtigt oder nicht. Wir haben überprüft, wie sich die Spieler verhalten."

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Lucas Tousart traf im Finale aus der Distanz

Wie bereits erwähnt, wurden viele Treffer aus dem Spiel heraus über die Flügel erzielt. Ganz im Gegensatz dazu fielen bei der Endrunde 2015 noch 30 Prozent der Treffer aus dem Spiel heraus nach Kombinationen und 26 Prozent nach Einzelaktionen. Diese Zahlen fielen 2016 drastisch auf acht Prozent und 15 Prozent. Zwei der sechs Tore, die durch Fernschüsse erzielt wurden, gingen auf das Konto der Kroaten. Den letzten Turniertreffer per Fernschuss erzielte der Franzose Tousart, dessen Abschluss im Finale gegen Italien abgefälscht im Tor landete.

Standardsituationen
StandardRichtlinieTore
EckenDirekt von / nach einer Ecke0
Freistöße (direkt)Direkt durch Freistoß3
Freistöße (indirekt)Als Folge eines Freistoßes6
ElfmeterStrafstoß (oder im Nachschuss nach einem Elfmeter)6
EinwürfeAls Folge eines Einwurfes1
Aus dem Spiel
AktionRichtlinieTore
KombinationenDoppelpass / Kombinationsspiel3
FlankenFlanken vom Flügel12
HereingabenRückpass von der Grundlinie in den Rücken der Abwehr2
DiagonalbälleDiagonalpass in den Strafraum1
SololaufDribbling und Abschluss aus kurzer Distanz / Dribbling und Pass6
DistanzschüsseDirekter Schuss / Schuss und Abpraller6
PässePass in die Schnittstelle oder über die Abwehr5
AbwehrfehlerMissglückter Rückpass / Fehler des Torwarts1
EigentoreEigentor3
Gesamt55

Torschüsse
Auch wenn die Anzahl der erzielten Tore im Vergleich zum Vorjahr stark angestiegen ist, so blieb die Zahl der Torschüsse doch relativ konstant. Ohne das Play-off-Spiel ist die Anzahl der abgegebenen Torschüsse in den 15 Partien von 2015 im Vergleich zu den 15 Spielen von 2016 von 346 auf 331 gesunken. Während in Griechenland noch 9,6 Torschüsse für einen Treffer nötig waren, lag dieser Schnitt in Deutschland bei 6,75. Nimmt man das Play-off-Spiel zwischen Deutschland und den Niederlanden hinzu, liegt der Wert sogar bei 6,56.

In Sachen Effizienz konnte kein anderes Team den Niederländern das Wasser reichen. 68 Prozent ihrer Torschüsse gingen auf das Tor. Die Engländer hingegen kamen auf einen Wert, der nicht einmal die Hälfte dieses Wertes erreichte.

Österreich

GegnerGesamtAufs TorNicht aufs TorAbgeblocktAluminium
Portugal155822
Italien14671

0

Deutschland41210
Gesamt33 12 17 4 2

Kroatien

GegnerGesamtAufs TorNicht aufs TorAbgeblocktAluminium
Niederlande114610
Frankreich53200
England113800
Gesamt27 10 16 1 0

England

GegnerGesamtAufs TorNicht aufs TorAbgeblocktAluminium
Frankreich74120
Niederlande124530
Kroatien31200
Italien1841130
Gesamt40 13 19 8 0

Frankreich

GegnerGesamtAufs TorNicht aufs TorAbgeblocktAluminium
England1961031
Kroatien137601
Niederlande187741
Portugal147430
Italien2310940
Gesamt87 37 36 14 3

Deutschland

GegnerGesamtAufs TorNicht aufs TorAbgeblocktAluminium
Italien167810
Portugal189451
Österreich116410
Niederlande269981
Gesamt71 31 25 15 2

Italien

GegnerGesamtAufs TorNicht aufs TorAbgeblocktAluminium
Deutschland22000
Österreich92340
Portugal73310
England73310
Frankreich52300
Gesamt30 12 12 6 0

Niederlande

GegnerGesamtAufs TorNicht aufs TorAbgeblocktAluminium
Kroatien119200
England115240
Frankreich53201
Deutschland44000
Gesamt31 21 6 4 1

Portugal

GegnerGesamtAufs TorNicht aufs TorAbgeblocktAluminium
Österreich63300
Deutschland127320
Italien155820
Frankreich93240
Gesamt42 18 16 8 0

Hinweis: Schüsse, die an Pfosten oder Latte gingen, sind der Rubrik "Aufs Tor" zugeordnet, wenn sie von einem Torwart oder Verteidiger abgefälscht wurden. Aluminium-Treffer finden sich zudem auch in der Rubrik "Nicht aufs Tor" wieder, wenn sie direkt an Pfosten oder Latte gingen.

Wann fielen die Tore?

MinuteTore%
1-151222
16-30611
31-45815
45+00
46-60713
61-75815
76-90815
90+47
91-10512
106-12012

*Stellen nach dem Komma machen die fehlenden zwei Prozent aus

Spielintelligenz
"Ich bin der Meinung, dass es sehr wichtig ist, die Spielintelligenz der Akteure in diesem Alter intensiv zu fördern", sagte Débonnaire. Er und Szalai waren sich einig, dass bei dieser Endrunde eine Vielzahl von Schlüsselkriterien in Bezug auf die Spielerentwicklung auf einem sehr guten Niveau vorzufinden war. "Man sieht hier sehr gut organisierte und disziplinierte Abwehrreihen", erklärte er weiter. "Die Topteams hatten die besten Fähigkeiten in Bezug auf das Öffnen und Schließen von Freiräumen und bewegten sich auch am besten ohne den Ball. Die Spieler müssen lernen, das Spiel zu lesen und sich entsprechend zu bewegen. Der Fokus muss unter anderem auf Beweglichkeit, einer guten Technik und der Fähigkeit liegen, Tempowechsel zu vollziehen. Die besten Teams waren in der Lage, mit dem Ball direkt nach Lösungen zu suchen und das Zusammenspiel zu forcieren. Wenn die Spieler nicht in Ballbesitz waren, arbeiteten sie hart für das Team. Auch das Entwickeln und Ausprägen einer Siegermentalität ist in diesem Alter ungemein wichtig."

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