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Einleitung

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Technischer Bericht

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Die Endrunde der 12. UEFA-U19-Europameisterschaft war die erste in Litauen. Das Land hatte den Zuschlag vom UEFA-Exekutivkomitee im Oktober 2010 erhalten.

Acht Mannschaften nahmen am Turnier teil: Gastgeber Litauen, Frankreich, Georgien, die Niederlande, Portugal, Serbien, Spanien und die Türkei. Die Qualifikationsrunde wurde zwischen dem 26. September und dem 26. November 2012 ausgetragen, die Eliterunde zwischen dem 22. Mai und dem 11. Juni 2013. Vier Länder – Frankreich, Portugal, Serbien und Spanien – hatten sich auch schon für die letzte Endrunde 2012 in Estland qualifiziert, in der Spanien zum zweiten Mal in Folge U19-Europameister wurde.

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Das Alytus-Stadion

Drei gut ausgestattete Stadien dienten als Spielstätten: Im S.Dariaus-und-S.Girėno-Stadion in Kaunas sowie im Alytus-Stadion in Alytus wurden je vier Gruppenspiele und ein Halbfinale, im Stadion des FC Marijampolė in Marijampolė vier Gruppenspiele und das Finale ausgetragen. Die EM-Quartiere beschränkten sich auf zwei Hotels in Kaunas, in denen je vier Teams untergebracht waren, wodurch sich Spieler aus unterschiedlichen Kulturen gut austauschen und in Kontakt treten konnten. Die nur eine Stunde vom UEFA-Hauptquartier in Kaunas entfernten Spielstätten in Alytus und Marijampolė waren ideal gelegen.

Unter den acht qualifizierten Teams war die Endrundenteilnahme nur für Georgien und Gastgeber Litauen eine neue Erfahrung. Neben den mit beeindruckenden sechs U19-EM-Titeln (seit 2002) im Gepäck angereisten Spaniern meldete auch der zweimalige U19-Europameister Frankreich (2005 und 2010) Titelambitionen an.

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Die Fans strömten zu den Spielen der Endrunde

Sechs Schiedsrichter, acht Schiedsrichterassistenten und zwei Vierte Offizielle aus dem Gastgeberland leiteten die EM-Spiele und konnten so wertvolle Erfahrung für ihre weitere Karriere sammeln. Im Rahmen ihrer Aufklärungskampagnen warnte die UEFA die jungen Spieler auf Informationsveranstaltungen vor karrieregefährdenden Delikten wie Doping und Spielmanipulationen. Fußballfans in ganz Europa konnten durch die umfassende TV-Berichterstattung von Eurosport den Wettbewerb verfolgen.

Die Endrunde war sehr gut organisiert – der Litauische Fußballverband (LFF) und die Gemeinden vor Ort ernteten für ihre Arbeit und Gastfreundschaft von den Mannschaften viel Lob. Die Spiele der litauischen Elf waren gut besucht – 8 900 Zuschauer gegen Spanien, 8 075 gegen Portugal sowie 7 436 gegen die Niederlande trugen dazu bei, dass die Gesamtzuschauerzahl des Turniers die vom Gastgeber als Ziel gesetzte 50 000er-Marke übertraf. Zu den 15 Begegnungen kamen insgesamt 56 169 Besucher, also durchschnittlich 3 745 pro Spiel. Das Finale in Marijampolė zwischen Frankreich und Serbien verfolgten 6 211 Zuschauer, zu den Halbfinalspielen zwischen Spanien und Frankreich sowie Serbien und Portugal kamen 4 436 Besucher in Kaunas bzw. 3 280 in Alytus.

https://de.uefa.com/under19/season=2013/technical-report/index.html#einleitung