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Stark lobt deutschen Willen

Veröffentlicht: Mittwoch, 23. Juli 2014, 9.36MEZ
"Wir geben nie auf, wir machen weiter und wurden dafür belohnt", sagte Niklas Stark zu UEFA.com, nachdem ihm gegen Serbien für Deutschland noch der späte Ausgleich gelungen war.
von Grega Sever & Andrew Haslam
Stark lobt deutschen Willen
Niklas Stark bejubelt das späte 2:2 ©Sportsfile
Veröffentlicht: Mittwoch, 23. Juli 2014, 9.36MEZ

Stark lobt deutschen Willen

"Wir geben nie auf, wir machen weiter und wurden dafür belohnt", sagte Niklas Stark zu UEFA.com, nachdem ihm gegen Serbien für Deutschland noch der späte Ausgleich gelungen war.

Deutschlands grenzenloser Wille und die Weigerung, eine Niederlage gegen Serbien zu akzeptieren, waren laut Niklas Stark entscheidend dafür, dass man am Ende durch sein Tor in der Nachspielzeit noch ein 2:2 retten konnte.

Marcus Sorgs Mannschaft sah im Perutz Stadion nach 90 Minuten wie der Verlierer aus, denn Serbien führte durch zwei Tore in der ersten Halbzeit von Nemanja Maksimović und Luka Jović zu diesem Zeitpunkt mit 2:1. Mehr als den zwischenzeitlichen Ausgleich von Davie Selke, der ohnehin nur wenige Minuten hielt, hatte die DFB-Auswahl nicht zustande gebracht. Deutschlands Kapitän Stark wollte sich aber nicht mit der Niederlage abfinden und verwandelte eine Flanke von Benjamin Trümmer noch zur Punkteteilung. Am Ende war er weniger zufrieden, als vielmehr erleichtert.

"Wir geben nie auf", sagte Stark UEFA.com. "Wir machen weiter und wurden dafür belohnt. Es war ein brutal schweres Spiel. Serbien hat alles gegeben. Sie sind viel gelaufen, wir aber auch. Wir müssen uns nun gut erholen und auf das nächste Spiel vorbereiten."

Sorg hatte ein paar grundlegende Fehler angesprochen, die das deutsche Spiel an diesem Abend erschwert hatten, und sein Kapitän sah das genauso. "Ich denke, dass wir heute unkonzentriert waren", erklärte Stark. "Wir wissen, dass wir das besser können. Wir wissen, dass wir eine gute Abwehr haben, daher müssen wir da in der Zukunft die Fehler vermeiden."

Stark, der für den 1. FC Nürnberg spielt, lief am Samstag beim 3:0 gegen Bulgarien im Mittelfeld auf, kam gegen die Serben allerdings in der Innenverteidigung zum Einsatz. Als Zeit und Punkte davon zu rennen schienen, wurde er als Notmittelstürmer eingesetzt, um so doch noch das 2:2 zu erzwingen. "Wir haben Niklas Stark nach vorne geschickt und er hat das Tor gemacht", so Sorg zu UEFA.com. "Er spielte [im ersten Spiel] im zentralen Mittelfeld, [heute] dann Innenverteidiger und Mittelstürmer, aber er kann nicht auf jeder Position spielen!"

"Es lag am Spielverlauf, dass er seine Position verändern musste", fügte der Coach hinzu, der das ganze Spiel über an seiner Taktik feilte und zufrieden war, dass sich das am Ende doch noch auszahlen sollte. "Wir haben versucht, durch einen Systemwechsel eine Antwort zu geben, die richtige Lösung zu finden. Wenn wir unseren Spielstil ändern, müssen unsere Gegner damit fertig werden und das führt zu Fehlern. Ich bin sehr glücklich, dass es funktioniert hat, dass wir ein paar Änderungen vorgenommen haben."

Letzte Aktualisierung: 23.07.14 9.48MEZ

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