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Zehn Spieler der U19-Endrunde im Fokus

UEFA.com nimmt zehn Spieler genauer unter die Lupe, die bei der U19-EM in Griechenland besonders aufgefallen sind - darunter auch Marco Asensio und Dani Ceballos von Sieger Spanien.

Russlands Aleksandr Golovin (links) feiert gegen Griechenland mit Aleksei Gasilin
Russlands Aleksandr Golovin (links) feiert gegen Griechenland mit Aleksei Gasilin ©Sportsfile

Marco Asensio (Spanien)
Auf der Außenposition wurde bei Spaniens 3:0-Sieg im ersten Spiel gegen Titelverteidiger Deutschland sehr offensichtlich, über welche Möglichkeiten und welches Tempo er verfügt, danach war er für die Hereingabe verantwortlich, die im Spiel gegen die Niederlande das Eigentor von Damon Mirani provozierte. So richtig glänzte er im Halbfinale gegen Frankreich, als er zwei Solotore in der Schlussphase erzielte und Florian Escales jeweils cool überwinden konnte, ehe er im Finale gegen Russland beide Treffer vorbereitete.

Dani Ceballos (Spanien)
Das Herz des spanischen Kurzpassspiels ist der Spielmacher. Er gibt das Tempo vor und bestimmt, ob offensiv oder defensiv gespielt wird, initiiert das Pressing und versorgt die Angreifer mit Bällen. Ceballos Stärken sind unter anderem seine Leidenschaft und sein Fleiß, was besonders beim 1:1 gegen die Niederlande offensichtlich wurde, das Spanien zum Einzug ins Halbfinale reichte.

Max Christiansen (Deutschland)
Ein wichtiger Spieler für die DFB-Elf, der dank seiner körperlichen Stärke den Ball im Zentrum des Platzes oft erobern konnte. Kam nach dem 0:3 im ersten Spiel gegen Spanien in die Elf, welcher der Ingolstädter Stärke und Stabilität verlieh.

Joël Drommel (Niederlande)
Er wurde schon am ersten Spieltag, als er der Niederlande einen 1:0-Sieg gegen Russland sicherte, immer wieder geprüft, danach frustrierte er im zweiten Spiel die deutschen Angreifer Timo Werner und Luca Waldschmidt (musste aber eine Minute vor Abpfiff den Siegtreffer der Deutschen verkraften), und konnte gegen Spanien das entscheidende Eigentor von Damon Mirani nicht verhindern, obwohl sein aktives Torhüterspiel, seine exzellenten Reflexe und sein Mitdenken immer wieder überzeugen konnten.

Aleksandr Golovin (Russland)
Der Mittelfeldspieler des CSKA Moskva stand zwar im ganzen Turnier nur einmal über 90 Minuten auf dem Platz, spielte aber bei Russlands Einzug in das Endspiel eine entscheidende Rolle. Im Gruppenspiel gegen Spanien sorgte er für die Vorlage für das entscheidende zweite Tor, was er beim Halbfinal-Erfolg gegen Griechenland wiederholte.

Sascha Horvath (Österreich)
Der Sturm-Mittelfeldspieler war Österreichs Anspielstation Nummer eins und spielte alle 270 Minuten in den drei Spielen der Gruppe A. Zwar konnte er nach drei Toren in der Qualifikation bei der Endrunde kein weiteres mehr folgen lassen, doch seine Torgefahr konnte er immer wieder andeuten.

Konstantinos Kotsaris (Griechenland)
Spielte in seinen ersten beiden Spielen gegen die Ukraine und Österreich jeweils zu Null und sorgte mit starken Paraden gegen Frankreich und Russland für bessere Ergebnisse. Stark in der Strafraumbeherrschung und gut mit Ball am Fuß. Der Panathinaikos-Schlussmann spielte eine entscheidende Rolle beim Halbfinal-Einzug der Gastgeber.

Samed Kilic (Frankreich)
Mit einem typischen, genauen Freistoß sorgte er beim Sieg gegen Griechenland für die Vorbereitung des 1:0. Der Mittelfeldspieler bestritt in der Saison 2014/15 bereits 25 Partien der Ligue 2 für Auxerre und zeigte nun in Griechenland, was er dort bereits an Erfahrung sammeln konnte.

Ramil Sheydaev (Russland)
Der Zenit-Stürmer kam mit der Empfehlung von zehn Toren in der Qualifikation in die Endrunde, doch bei der Niederlage im ersten Spiel gegen die Niederlande vergab er gleich zwei gute Torchancen. Dass er es besser kann, zeigte er mit dem entscheidenden dritten Treffer im zweiten Spiel gegen Spanien, bevor er mit seinem Elfmetertreffer im Halbfinale gegen Griechenland eine neue Bestmarke für eine gesamte U19-EM-Saison aufstellte.

Olexandr Zinchenko (Ukraine)
Zinchenko ist ein Spieler, der immer den Ball haben will, und über die Spielintelligenz verfügt, sich auf dem Platz so viel Raum zu verschaffen, dass er diesen verarbeiten kann. Seine unvorhersehbaren Bewegungen und seine gute Ballkontrolle kombiniert mit schnellen Entscheidungen machen den Mittelfeldspieler des FC Ufa zu einer großen Herausforderung für seine Gegenspieler.