UEFA.com funktioniert besser bei anderen Browsern
Um das bestmögliche Erlebnis zu haben, empfehlen wir, Chrome, Firefox oder Microsoft Edge zu verwenden.

Horvath gibt Hoffnung nicht auf

Österreich steht vor dem dritten Spieltag der Gruppe A mit dem Rücken zur Wand, doch wo ein Wille ist, ist laut Mittelfeldspieler Sascha Horvath auch ein Weg.

Sascha Horvath im Spiel gegen Griechenland
Sascha Horvath im Spiel gegen Griechenland ©Sportsfile

Ein Sprichwort sagt, die Hoffnung stirbt zuletzt, was bei Österreich vor dem letzten Gruppenspiel bei der UEFA-U19-Europameisterschaft absolut zutrifft. Für die ÖFB-Junioren muss die Partie gegen die Ukraine keinesfalls der letzte Auftritt in Griechenland werden.

Nach der Auftaktniederlage gegen Frankreich und dem torlosen Remis gegen die Gastgeber steht die Mannschaft von Hermann Stadler mit dem Rücken zur Wand, darf aber durchaus noch optimistisch sein. In der Eliterunde startete Österreich ebenfalls mit einer Niederlage, qualifizierte sich dann aber doch noch für die Endrunde.

Sascha Horvath erzielte damals gegen Italien in der 79. Minute das entscheidende Tor, er glaubt fest daran, dass sich Geschichte wiederholen lässt. "Wir können es auf jeden Fall wieder schaffen", erklärte der Mittelfeldspieler im Gespräch mit UEFA.com.

Highlights: Griechenland - Österreich 0:0
Highlights: Griechenland - Österreich 0:0

"Wir haben immer wieder bewiesen, dass wir schwierige Phasen überstehen können, das wollen wir auch diesmal wieder zeigen. Das hoffe ich auf jeden Fall, und wenn das Glück auf unserer Seite ist, können wir es schaffen."

Österreichs Schicksal hängt allerdings auch vom Ergebnis des anderen Gruppenspiels ab. Um das Halbfinale zu erreichen, muss einerseits ein Sieg gegen die Ukraine her, andererseits muss zudem Frankreich gegen Griechenland gewinnen. Außerdem muss dann noch stark am Torverhältnis gearbeitet werden, um die Gastgeber doch noch zu überholen.

Für Sascha Horvath und Österreich war es bislang ein frustrierendes Turnier
Für Sascha Horvath und Österreich war es bislang ein frustrierendes Turnier©Sportsfile

"Wir geben jetzt nicht auf", meinte Horvath, der Zuversicht aus der starken Leistung gegen Griechenland zieht. "Da hat uns nur ein Tor gefehlt, und vielleicht auch ein bisschen Glück. Das ist schade, denn wir hätten einfach nur unsere Chancen nutzen müssen."

Doch Horvath will diesen vergebenen Chancen nicht nachtrauern, er und seine Teamkollegen lassen die Köpfe nicht hängen. "Wahrscheinlich werden wir etwas Musik hören", sagte er. "Dadurch holen wir uns neue Kraft, und dann werden wir versuchen, die Ukraine zu schlagen und hoffen, dass wir ein bisschen Glück haben." An Hoffnung mangelt es nicht im österreichischen Lager.