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Van Amersfoort köpft Niederlande zum Sieg gegen Russland

Niederlande - Russland 1:0
Pelle van Amersfoort erzielte in Larissa das einzige Tor des ersten Spiels der Gruppe B - er traf in der 44. Minute per Kopf für die Elf von Aron Winter.

Hier die besten Szenen vom Auftaktspiel der Gruppe B.
Highlights: Netherlands 1-0 Russia

Niederlande schlägt Russland in Larissa durch ein einziges Tor
Pelle van Amersfoort köpft nach 44 Minuten ein
Russlands Innenverteidiger Aleksandr Likhachev nach rund einer Stunde mit Gelb-Rot vom Platz
Nächste Spiele: Spanien - Russland, Deutschland - Niederlande (10. Juli)

Die Niederlande ist dank eines Kopfballtores von Stürmer Pelle van Amersfoort mit einem Sieg in die UEFA-U19-Europameisterschaft 2015 gestartet.

Russlands Stürmer Rami Sheydaev beendete die Qualifikation mit zehn Treffern als bester Torschütze und hatte in den ersten vier Minuten gleich zwei gute Torchancen, doch er konnte die Hereingaben von rechts von Ayaz Guliev und Aleksandr Golovin nicht verwerten.

Die Niederlande hätte in den ersten zehn Minuten ebenfalls zwei Treffer markieren können: Zuerst setzte sich Bilal Ould-Chikh über rechts durch und spielte zu Abdelhak Nouri, doch der Oranje-Kapitän zielte am Kasten vorbei. Danach versuchte Ould-Chikh sein Glück selbst und sah seinen Schuss knapp am Pfosten vorbeigehen.

In einer unterhaltsamen Partie gab es weitere Chancen: Van Amersfoort bereitete eine davon für Ould-Chikh vor, während Georgi Melkadze auf der anderen Seite nach erfolgreichem Zweikampf gegen Damon Mirani ebenfalls vorbeizielte.

Joël Drommel zwang Golovin mit einem flachen Freistoß zu einer Parade mit den Fingerspitzen, doch noch vor der Pause sollten die Niederländer treffen: Ould-Chikh war zu diesem Zeitpunkt einer der auffälligsten Spieler auf dem Platz und suchte mit seinem Freistoß Van Amersfoort, der am höchsten in die Luft stieg und Anton Mitryushkin per Kopf überwinden konnte.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit hätte Russland ausgleichen können, als Melkadze Innenverteidiger Terry Lartey Sanniez den Ball abnahm und ihn zurücklegte auf Sheydaev, dessen Schuss aber von der Latte zurückprallte.

Russlands Innenverteidiger Aleksandr Likhachev musste nach 62 Minuten mit Gelb-Rot vom Feld und Nouri hätte die Partie fast vorzeitig entschieden, doch sein Lob landete von oben auf dem Netz. Mitryushkin konnte den Gewaltschuss des eingewechselten Issa Kallon entschärfen und parierte in den letzten Sekunden der Partie im Eins-gegen-Eins gegen denselben Spieler. Doch die Niederlande, die bisher nur 2010 und 2013 an U19-Endrunden teilnahm und dort in der Gruppenphase ausschied, ist dieses Mal mit einem Sieg gestartet.

Reaktionen

Aron Winter, Trainer Niederlande
Es ist immer schön, das erste Spiel zu gewinnen, denn dafür arbeitet man. Wir haben vor einem Monat mit der Vorbereitung begonnen und man freut sich immer auf das erste Spiel. Wir haben nicht so gut Fußball gespielt, dass wir locker die drei Punkte holen konnten – aber ich bin froh, dass wir als Mannschaft gespielt haben, unsere Führung bis zum Ende verteidigen konnten.

In den ersten fünf oder zehn Minuten der Partie sah es so aus, als ob wir nicht da wären, denn Russland hatte einige Chancen, aber wir waren gut vorbereitet und kannten die Stärken und Schwächen unseres Gegners genau. Wir wussten, dass sie in den ersten Minuten hoch pressen würden – in jedem Spiel sind die ersten 15 oder 20 Minuten wichtig. Die meisten Gegner wollen dich überraschen. Danach haben wir immer den freien Mann im Mittelfeld gesucht und ihnen das Leben schwer gemacht.

Dmitri Khomukha, Trainer Russland
Ich möchte der Niederlande zum Sieg gratulieren. Es war ein schwieriges Spiel für uns – wir hatten viele Chancen, konnten aber nicht einmal ein Tor erzielen. Wir sind gut in die Partie gekommen und wollten offensiven Fußball spielen – Angriffsfußball. Nach der Roten Karte war es schwer noch anzugreifen, insbesondere bei solchen Wetterbedingungen.

Wir haben vor allem verloren, weil wir unsere Chancen nicht verwertet haben. Wir hatten mehr Chancen als die Niederlande, aber haben sie nicht genutzt. Ohne den gesperrten Dzhamaldin Khodzhaniyazov zu spielen, war für uns ein großer Verlust – hätte er gespielt, wäre das besser gewesen, denn er ist nach vorne wichtig und auch ein starker Verteidiger.

©Sportsfile