Zehn Spieler der U19-Endrunde im Fokus

UEFA.com nimmt zehn Spieler genauer unter die Lupe, die bei der U19-EM in Ungarn besonders aufgefallen sind - mit Joshua Kimmich und Davie Selke sind auch zwei Deutsche mit dabei.

Sinan Bytyqi (Österreich)
Wie wertvoll ein Spieler für seine Mannschaft ist, kann man vor allem daran bemessen, wie oft er von seinen Teamkollegen gesucht wird. Bei Sinan Bytyqi war das extrem oft der Fall. Wenn er am Ball war, konnte man etwas Besonderes erwarten. Der offensive Mittelfeldspieler von Manchester City FC besticht mit einer herausragenden Spielintelligenz, er war von den gegnerischen Verteidigern niemals ganz auszuschalten.

Mijat Gačinović (Serbien)
Gačinović ist schnell, stark am Ball und hat Zug zum Tor, dadurch war er einer der gefährlichsten Spieler der Serben. Seine Freistöße und Ecken sorgten immer für Gefahr, auch wenn er im Halbfinale gegen Portugal im Elfmeterschießen scheiterte.

Joshua Kimmich (Deutschland)
Sein Kapitän Niklas Stark nannte ihn "das Hirn der Mannschaft". Der Mittelfeldspieler von RB Leipzig fehlte am ersten Spieltag, sorgte danach aber für Furore. Zusammen mit Levin Öztunali bildete er ein bärenstarkes Gespann in der deutschen Schaltzentrale.

Gelson Martins (Portugal)
Der Flügelspieler besticht durch eine enge Ballführung und eine herausragende Technik, die er bei seinem Tor beim 6:1-Sieg gegen den Gastgeber unter Beweis stellte.

Der ukrainische Torhüter Bogdan Sarnavskiy
Der ukrainische Torhüter Bogdan Sarnavskiy©Sportsfile

Michael Ohana (Israel)
Ohana ist durch seine technische Beschlagenheit für gegnerische Abwehrreihen nur schwer zu greifen. Der offensive Mittelfeldspieler blieb in Ungarn zwar ohne eigenen Treffer, trotzdem war er fast an jedem gefährlichen Angriff seiner Mannschaft beteiligt.

Bogdan Sarnavskiy (Ukraine)
Der Schlussmann vom FC Shakhtar Donetsk zeigte eine Reihe von tollen Paraden, unter anderem entschärfte er am zweiten Spieltag einen Elfmeter von Antonio Vutov. Mit seinen lautstarken Anweisungen war er ein wichtiger Faktor in der defensiven Organisation seines Teams.

Davie Selke (Deutschland)
Ein absoluter Torjäger. Gegen Bulgarien traf er am ersten Spieltag schon in den ersten 60 Sekunden, später legte er einen weiteren Treffer nach. Gegen Serbien gelang ihm anschließend ein Tor, ehe er am dritten Spieltag wieder doppelt erfolgreich war. Im Halbfinale legte er mit seinem Führungstor den Grundstein zum Sieg.

André Silva nach Portugals Finalniederlage
André Silva nach Portugals Finalniederlage©Sportsfile

André Silva (Portugal)
Der 18-Jährige war der Mann, der die schnellen portugiesischen Konter abschließen sollte, und genau das hat er getan. Auf dem Weg ins Finale gelangen ihm fünf Treffer, womit er seine Torjägerqualitäten eindrucksvoll unter Beweis stellte.

Radoslav Tsonev (Bulgarien)
Tsonev war ein Schlüsselspieler im bulgarischen Mittelfeld, mit seinem Stellungsspiel konnte er einige gegnerische Angriffe bereits im Keim ersticken. Mit seiner Ruhe am Ball und seinem genauen Passspiel war er oftmals auch Ausgangspunkt von Angriffen seiner eigenen Mannschaft.

Szabolcs Varga (Ungarn)
Der Flügelspieler vom sc Heerenveen kam in den ersten beiden Spielen noch von der Bank, doch dabei gelang ihm gegen Österreich ein Tor und gegen Portugal eine Vorlage. Gegen Israel stand er dann in der Startelf und bereitete prompt den Siegtreffer durch Norbert Balogh vor.

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