Stars der Zukunft: Die besten U19-Talente

Die Reporter von UEFA.com haben zehn Spieler der U19-Endrunde ausgewählt, die bei der EM in Litauen einen großen Eindruck hinterlassen haben. Sieger Serbien stellt mit Predrag Rajković und Aleksandar Mitrović zwei Spieler.

Stars der Zukunft: Die besten U19-Talente
©Sportsfile

Bei der UEFA-U19-Europameisterschaft in Litauen gab es zahlreiche Spieler, die in naher Zukunft den Sprung auf die ganz große Bühne schaffen werden. Die Reporter von UEFA.com haben zehn Akteure mit großem Potenzial ausgewählt.

Yassine Benzia (Stürmer, Frankreich)
Der Angreifer von Olympique Lyonnais erzielte schon in der Qualifikation vier Tore und zeigte sich auch in Litauen eiskalt vor dem Kasten. Der unermüdliche Stürmer war nie in der Griff zu bekommen und spielte vor allem beim Sieg in der Verlängerung gegen Spanien eine Schlüsselrolle.

Aleksandar Mitrović (Stürmer, Serbien)
Erzielte letzte Saison für seinen Verein FK Partizan zehn Ligatreffer, ehe er gegen Belgien sein Debüt in der A-Nationalelf feierte. In Litauen zeigte Mitrović, wie brandgefährlich er im Strafraum ist, zudem behielt er im Halbfinale gegen Portugal die Nerven, als er den entscheidenden Versuch im Elfmeterschießen verwandelte. Im Endspiel legte er den Siegtreffer von Andrija Luković auf.   

Adrien Rabiot (Mittelfeldspieler, Frankreich)
Der baumlange Mittelfeldspieler mit dem Lockenkopf war eine feste Größe im Team von Francis Smerecki. Rabiot, der bei Paris Saint-Germain FC spielt, ist enorm Zweikampfstark und beweist eine gute Übersicht.

Gratas Sirgedas (Mittelfeldspieler, Litauen)
In den ersten beiden Spielen wurde er beim Gastgeber nur eingewechselt, dennoch stellte sich schnell heraus, dass er zu den gefährlichsten Akteuren des Teams gehört. Gegen die Niederlande erzielte er seinen ersten Treffer, gegen Portugal gelang ihm sogar ein Doppelpack.

Avto Endeladze (Mittelfeldspieler, Georgien)
Zwar musste Georgiens Trainer Georgi Tsetsadze zugeben, dass sich seine Mannschaft in Litauen unter Wert verkaufte, auf Endeladze trifft dies jedoch nicht zu. Der 18-Jährige zeigte gegen Frankreich eine starke Leistung und erzielte bei der 2:4-Niederlage gegen die Türkei einen fulminanten Führungstreffer.

Predrag Rajković (Torwart, Serbien)
Es kommt kaum überraschend, dass man ihm in seiner Heimat Jagodina einen feierlichen Empfang bereiten will. Der serbische Schlussmann war der Garant für den Erfolg, nicht zuletzt dank seiner zweier Paraden im Elfmeterschießen gegen Portugal. Auch im Endspiel konnte sich Serbien auf ihn verlassen.

José Rodríguez (Mittelfeldspieler, Spanien)
In dieser Phase einer Karriere gibt es wenige Spieler, die schon über das komplette Paket verfügen. José Rodríguez von Real Madrid CF ist aber schon enorm weit. Der zentrale Mittelfeldspieler kurbelte das Spiel der Spanier clever an und war immer in der Lage, einen tödlichen Pass zu spielen.

Bernardo Silva (Mittelfeldspieler, Portugal)
Gegnerischen Hintermannschaften bescherte er in jedem Spiel Kopfschmerzen. Ein schneller, trickreicher und intelligenter Spieler, der nur wenige Chancen für ein Tor braucht.  

Recep Niyaz (Mittelfeldspieler, Türkei)
Im Auftaktspiel der Gruppe B lag die Türkei mit 0:2 gegen Serbien zurück, ehe Recep, der bei Fenerbahçe SK spielt, auf den Platz kam. Mit seiner Schnelligkeit hätte er die Partie fast noch gedreht, dafür war er mit einem Treffer und zwei Vorlagen Matchwinner im Spiel gegen Georgien.

Lucas Woudenberg (Verteidiger, Niederlande)
Ein sehr offensiv ausgerichteter Außenverteidiger, der für seine Mannschaft stets solide Leistungen ablieferte. Seine Vorstöße sorgten stets für Gefahr, aber auch im Defensivverhalten unterliefen ihm kaum Fehler.

Diese Liste wurde von den UEFA.com-Reportern Andrew Haslam, Dmitri Mamykin, Ivan Vjetrović und Paul Bryan zusammengestellt. Das Technische Team der UEFA wird im Rahmen des technischen Berichts zur Endrunde eine offizielle Mannschaft des Turniers veröffentlichen.

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