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Mourinho-Message inspiriert Drulović

Trainer Ljubinko Drulović nahm sich den Ratschlag von José Mourinho zu Herzen und führte Serbien bei der UEFA-U19-Europameisterschaft in Litauen zum ersten Titel.

Serbiens Trainer Ljubinko Drulovic mit dem Pokal
Serbiens Trainer Ljubinko Drulovic mit dem Pokal ©Sportsfile

Ljubinko Drulović, Trainer Serbien
Ich wusste, dass es gegen Frankreich nicht einfach werden würde, vor allem taktisch. Daran haben wir sehr hart gearbeitet. Wir sind heute als Mannschaft aufgetreten und haben den Sieg verdient. Vor dem Spiel habe ich eine Nachricht von José Mourinho bekommen, und er meinte, dass man Endspiele nicht spielt, sondern gewinnt. Das war ein guter Ratschlag und wir haben ihn befolgt.

Das heutige Spiel war ganz anders im Vergleich zum 1:1 in der Gruppenphase. Wir hatten damals sechs Stammspieler auf der Bank, die nun alle dabei waren. Wir haben eine tolle Leistung gezeigt, vor allem in der zweiten Halbzeit, denn die Spieler wussten, dass es das Spiel ihres Lebens ist. Wir haben auf unsere Chance gewartet und sie genutzt.

Diese Jungs verdienen den Stolz des Landes, sie verdienen es, Champions zu sein. Das ist definitiv der größte Erfolg der serbischen Fußballgeschichte. Die nächsten Tage wird gefeiert. Sie werden alle eine große Karriere haben, ich habe immer an sie geglaubt.

Ich muss mich bei den Fans hier in Litauen bedanken. Für uns ist das ein tolles Land, und Marijampole eine tolle Stadt. Wir haben hier nun drei Spiele gewonnen. Wir haben hier angefangen und hören hier auf. Wir lieben diese Stadt.

Ich selbst hatte eine große Karriere, habe 14 Pokale gewonnen und 38 Länderspiele bestritten. Ich war bei einer WM und einer EM, aber das ist der größte Triumph meiner Karriere, denn es ist der erste Erfolg, den ich mit Serbien feiern durfte.

Francis Smerecki, Trainer Frankreich
Um ehrlich zu sein, hatten wir hier zwei Finalspiele. Das erste war im Halbfinale gegen Spanien und dann noch dieses hier. Vielleicht haben wir hier verloren, weil wir gegen Spanien unglaublich viel investiert haben. Heute konnten wir dieses Niveau nicht abrufen. Wenn das aber nicht klappt, gewinnt man auch kein Finale.

Es war natürlich ein gutes Turnier, aber du fährst immer geknickt nach Hause, wenn du nicht gewinnst. Aber es gibt keinen Zweifel, dass die Spieler diese Erfahrung sehr positiv aufgenommen haben. Sie können von diesem Turnier sehr viel mitnehmen.

Wir haben das Gegentor zu einem ungünstigen Zeitpunkt kassiert, aber das war am Ende entscheidend. Ich dachte zwar, wir hätten noch die Chance, den Ausgleich zu erzielen, aber die Serben haben das sehr clever gemacht. Serbien verfügt über eine große Erfahrung, und darauf kommt es in einem Finale auch an.

Diese Generation wird nun zukünftig auf U21-Ebene weitermachen, wobei wir fünf Spieler haben, die 1995 geboren wurden und auch nächstes Jahr nochmals dabei sein können. Sie wissen nun, worauf es ankommt, um diesen Wettbewerb zu gewinnen.