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Tschechen und Serben vor letztem Schritt

Die Tschechische Republik und Serbien haben zusammen bereits fünf Halbfinals bei einer UEFA-U19-Europameisterschaft verloren und wollen es diesmal ins Finale schaffen, was aber nur einem gelingen kann.

Die Tschechische Republik feiert
Die Tschechische Republik feiert ©Sportsfile

Der tschechische Trainer Jaroslav Hřebík und sein serbischer Kollege Dejan Govedarica erwarten eine spannende Partie, wenn sich ihre Mannschaften im Halbfinale der UEFA-U19-Europameisterschaft gegenüberstehen.

Die Tschechen sind bei der Endrunde in Rumänien die Mannschaft der Stunde, sie haben bislang alle drei Spiele gewonnen. Zuletzt gab es in Mogosoaia Siege gegen die Republik Irland und Griechenland, im gleichen Stadion findet nun auch das Halbfinale statt. Der erfahrene Hřebík nimmt Serbien dennoch nicht auf die leichte Schulter.

"Natürlich ist es jetzt unser Ziel, das Finale zu erreichen, aber mit dem Halbfinale haben wir unser erstes Ziel schon erreicht", sagte der 62-Jährige. "Jedes Spiel ist sehr schwer und es gibt keine großen Unterschiede zwischen den Mannschaften. Wir werden sehen, was letztendlich daraus wird."

Hřebíks Truppe hatte das erste Pflichtspiel in dieser Saison gegen die EJR Mazedonien noch verloren, doch danach blieb sie acht Partien in Folge ungeschlagen. Dementsprechend groß ist der Optimismus im Lager des Halbfinalisten von 2003, 2006 und 2008. "Drei Siege sprechen für sich. Wir freuen uns, dass wir unser Spiel durchziehen konnten", meinte Hřebík. "Wir haben in der Tschechischen Republik versucht, ein besseres System zu finden. Der Fußball verändert sich, das müssen wir auch tun. Ein K.-o.-Spiel ist eine andere Situation, aber trotzdem werden wir unseren Stil beibehalten."

Beide Mannschaften können wieder auf ihre Schlüsselspieler im Mittelfeld zurückgreifen, die am dritten Spieltag gesperrt waren. Bei den Tschechen kehrt Martin Sladký zurück, die Serben bauen auf Miloš Jojić. Dessen Trainer hat sein Team perfekt auf das Halbfinale vorbereitet. "Wir haben DVDs von allen drei Spielen der Tschechen hier gesehen", sagte Govedarica.

2005 schied seine Mannschaft– damals noch als Serbien und Montenegro – genauso wie 2009 in der Vorschlussrunde aus. Für Govedarica ist es durchaus beachtlich, wie sich Serbien bei der Endrunde verkauft. "Wir sind hierher gekommen, um den serbischen Fußball anständig zu vertreten, und jetzt stehen wir im Halbfinale. Das ist ein großer Erfolg für uns. Jetzt werden wir auch dort unser Bestes geben", so der Trainer.