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Kein Platz für Fehler in Gruppe 2

Der viermalige Sieger Spanien, der zweimalige Finalist England und U17-Weltmeister Schweiz wollen sich in der extrem schweren Gruppe 2 für die Endrunde qualifizieren.

England hat mehrere U17-Europameister von 2010 im Kader
England hat mehrere U17-Europameister von 2010 im Kader ©Sportsfile

Extrem schwer ist die Gruppe 2 der Eliterunde der UEFA-19-Europameisrerschaft, mit dem viermaligen Sieger Spanien, dem zweimaligen Finalisten England und U17-Weltmeister Schweiz. Und Montenegro hat bereits in der Qualifikation seine Qualitäten gezeigt.

England
In der Truppe von Noel Blake befinden sich mehrere Spieler, die 2010 die U17-Europameisterschaft gewannen. England hat die letzten drei Spiele verloren, zunächst in der Qualifikation gegen Belgien und dann die Tests gegen Deutschland (0:1) und die Niederlande (0:3). "Das wird eine schwere Aufgabe, aber genau diese Herausforderungen wollen wir", sagte Blake. "Die Schweiz ist Gastgeber und hat mit dieser Truppe vor zwei Jahren die Weltmeisterschaft gewonnen. Spanien ist immer der Favorit und Montenegro ist wegen ihrer Physis und Technik ein unangenehmer Gegner. Wir freuen uns auf die Herausforderung."

Qualifikationsrunde: Albanien 6:1, Zypern 4:0, Belgien 1:2 (Zweiter Gruppe 8)

Schlüsselspieler: John Flanagan (Verteidiger, Liverpool FC), Josh McEachran (Mittelfeldspieler, Chelsea FC), Alex Oxlade-Chamberlain (Mittelfeldspieler, Southampton FC), Benik Afobe (Angreifer, Arsenal FC)

Montenegro
Das Team von Aleksandar Miljenović steht zum zweiten Mal in Folge in der Eliterunde und hat sich mit Freundschaftsspielen in der Türkei (0:3, 3:3) und zu Hause gegen Griechenland (0:0, 3:4) darauf vorbereitet. "Wir sind realistisch und wissen, dass unsere Chancen nur sehr, sehr gering sind", erklärte der Trainer. "Jeder Punktgewinn wäre schon ein Riesenerfolg, aber das Wichtigste ist, dass unsere jungen Spieler wertvolle Erfahrungen für die Zukunft sammeln können."

Qualifikationsrunde: Österreich 1:1, Frankreich 0:2, San Marino 5:0 (Zweiter Gruppe 12)

Schlüsselspieler: Stefan Mugoša (Angreifer, FK Budućnost Podgorica), Risto Radunović (Verteidiger, FK Budućnost Podgorica), Luka Petričević (Verteidiger, PAOK FC), Branislav Janković (Mittelfeldspieler, FK Grbalj)

Spanien
In der Qualifikationsrunde zeigte Spanien beeindruckende Leistungen, dennoch warnte Trainer Julen Lopetegui vor schweren Aufgaben in der Schweiz. "Wir treffen auf den amtierenden U17-Weltmeister, England gehört immer zu den Favoriten und Montenegro hat eine tolle Qualifikation gespielt", sagte er. Im letzten Monat hat seine Mannschaft an einem Mini-Turnier in Portugal teilgenommen, dabei gab es ein 1:1 gegen die Gastgeber, ein 0:1 gegen Frankreich und ein 3:1 gegen Russland.

Qualifikationsrunde: Litauen 6:0, Armenien 3:0, Israel 3:0 (Erster Gruppe 11)

Schlüsselspieler: Pablo Sarabia (Mittelfeldspieler, Real Madrid CF), Isco (Angreifer, Valencia CF), Koke (Mittelfeldspieler, Club Atlético de Madrid), Marc Muniesa (Verteidiger, FC Barcelona)

Schweiz
Die Schweiz blieb in der Qualifikation ungeschlagen, danach folgten Testspielsiege gegen Frankreich (1:0), Luxemburg (6:0) und die Slowakei (2:0), allerdings erlitt Charyl Chappuis gegen Luxemburg einen Wadenbeinbruch. Damit fällt er für die Eliterunde aus. Trainer Claude Ryf sprach dennoch von einer "gelungenen Hauptprobe, auch wenn wir wissen, dass uns in der Eliterunde andere Kaliber erwarten. Ich denke, dass wir gewappnet sein werden. Wir können gegen jedes Team bestehen, auch gegen die Großen. So wie auch unsere A-Nationalmannschaft immer wieder beweist, dass sie im Weltfußball ein Wort mitreden kann."

Qualifikationsrunde: Nordirland 0:0, Andorra 6:0, Deutschland 2:2 (Zweiter Gruppe 13)

Schlüsselspieler: Loris Benito (Mittelfeldspieler, FC Aarau), Oliver Buff (Mittelfeldspieler, FC Zürich), Janick Kamber (Verteidiger, FC Basel 1893), Granit Xhaka (Mittelfeldspieler, FC Basel 1893)