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Bei Remis winkt Halbfinale

Nach dem dramatischen Sieg gegen Slowenien reicht der Schweiz gegen Gastgeber Ukraine ein Punkt zum Erreichen des Halbfinales bei der UEFA-U19-Europameisterschaft.

Wie schon gegen Slowenien will die Schweiz auch nach der entscheidenden Partie gegen die Ukraine jubeln
Wie schon gegen Slowenien will die Schweiz auch nach der entscheidenden Partie gegen die Ukraine jubeln ©Sportsfile

Nach dem dramatischen Sieg gegen Slowenien strebt die Schweizer Nationalmannschaft im letzten Gruppenspiel (Montag, 18.00 Uhr MEZ) das Halbfinale der UEFA-U19-Europameisterschaft an. Um dieses Ziel zu erreichen, bedarf es eines Punktgewinnes gegen Gastgeber und Mitfavorit Ukraine.

"Noch Steigerungsmöglichkeiten"
Der Druck werde sehr groß werden, doch der Vorstoß unter die besten vier Mannschaften sei durchaus möglich, sagt ein optimistischer Claude Ryf. Der Trainer weiss allerdings, dass seine Mannschaft auf einen starken Gegner treffen wird, der überdies auf die Unterstützung von etwa 20 000 Fans bauen kann. Schwache Startphasen, die sich die Schweizer in den ersten beiden Spielen geleistet haben, gilt es gegen die spielstarken Ukrainer unbedingt zu vermeiden. "Aber wir sind erst bei 80 Prozent unserer Leistungsfähigkeit angelangt, haben also noch Möglichkeiten, uns zu steigern", ist sich der Trainer sicher. Grund für das Schweizer Selbstbewusstsein dürfte die bemerkenswerte Moral des Teams sein. Sowohl gegen favorisierten Engländer als auch gegen die unangenehmen Slowenen waren die Schweizer in der Lage, sich trotz Rückstand in die Partie zurückzukämpfen.

Mentale Herausforderung
Es wird jedoch spannend sein, ob es den talentierten Schweizern gelingen wird, der großen nervlichen Belastung standzuhalten. Denn auch Ryf gibt zu, dass "wir gegen die Slowenen sehr nervös waren." Nun mit dem Ziel vor Augen, das erste Mal seit fünf Jahren ins Halbfinale einzuziehen, dürfte das Spiel in mentaler Hinsicht eine beachtliche Herausforderung für die Eidgenossen werden. Große Veränderungen in der Startaufstellung werden nicht erwartet. Ryf liess sich jedenfalls nicht in die Karten schauen, doch sieht er kaum Anlass, sein Team zu verändern.

Ukraine unter Siegzwang
Während den Schweizern ein Remis fürs Weiterkommen reichen würde, benötigen die Ukrainer, die zweimal Unentschieden spielten, zwingend einen Sieg. Yuriy Kalitvintsev, der Trainer der Ukraine, ist sich der Ausgangslage bewusst: "Es ist klar, dass wir gewinnen müssen. Man werde sich auch entsprechend ernsthaft vorbereiten", versprach der Trainer.