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Erleichterung bei Ryf nach Sieg

Der Schweizer Trainer Claude Ryf war nach den beiden späten Toren seiner Mannschaft gegen Slowenien überglücklich, während Miloš Kostič trotz der Niederlage auch positive Dinge sah.

Orhan Mustafi (links) feiert seinen späten Siegtreffer für die Schweiz
Orhan Mustafi (links) feiert seinen späten Siegtreffer für die Schweiz ©Sportsfile

Der Schweizer Trainer Claude Ryf war nach dem Sieg seiner Schweizer gegen Slowenien am zweiten Spieltag der Gruppe A ein glücklicher Mann, entscheidend war für ihn dabei der Platzverweis von Dejan Lazarevič. Sein Kontrahent Miloš Kostič konnte der Niederlage auch positive Dinge abgewinnen, während sich der Ukrainer Yuriy Kalitvintsev und der Engländer Brian Eastick einig waren, dass das Remis zwischen ihren beiden Teams ein gerechtes Ergebnis war.

SLOWENIEN - SCHWEIZ 1:2
Claude Ryf, Trainer der Schweiz

Wir hatten viel Glück, normalerweise verliert man so ein Spiel. Meine Spieler waren sehr nervös. Eine Europameisterschaft ist eine große Sache für uns, aber wir können deutlich besser spielen, als wir es heute getan haben. Zum Glück für uns hat Slowenien diesen großen Fehler mit der Roten Karte gemacht. Die Spieler hatten mit Schwierigkeiten zu kämpfen und wir brauchten etwas Positives. Das war plötzlich die Rote Karte; das war der Unterschied. Slowenien war sehr intelligent und es ist nicht leicht, zwei Tore gegen sie zu schießen, auch nicht gegen zehn Mann. Das ist für mich heute das einzige Positive. Im dritten Spiel müssen wir uns um 20 oder 30 Prozent steigern, ansonsten haben wir keine Chance.

Miloš Kostič, Trainer von Slowenien
In der ersten Halbzeit hatten wir ein paar Probleme in der Mitte, aber zu Beginn der zweiten Halbzeit waren wir besser. Wir hatten einige gute Möglichkeiten. Wir haben zweimal das Gestänge getroffen und sehr gut gespielt, bis mein Spieler vom Platz gestellt wurde. Ich kann meinen Spielern keinen Vorwurf machen, sie haben alles gegeben, aber zum Schluss hat die Konzentration nachgelassen. Nach so einem Spiel ist es immer schwer, etwas zu sagen - ich denke, wir haben die Niederlage nicht verdient.

UKRAINE - ENGLAND 2:2
Yuriy Kalitvintsev, Trainer der Ukraine

Natürlich wollten wir gewinnen, aber ein Unentschieden ist kein schlechtes Ergebnis. Damit hat sich in dieser Gruppe nichts verändert und wir müssen uns ernsthaft auf das Spiel gegen die Schweiz vorbereiten. Jeder, der heute auf dem Platz stand, hat ein gutes Spiel gemacht. Wir waren in der zweiten Halbzeit die bessere Mannschaft.

Brian Eastick, Trainer von England
Nach dem 2:2 waren wir nicht mehr kompakt genug und hätten fast noch verloren. Das Wichtigste ist, dass in dieser Gruppe immer noch alles offen ist. Wir und die Ukraine müssen unser letztes Spiel gewinnen, es geht also um alles. Wenn man die gesamten 90 Minuten betrachtet, ist ein Unentschieden ein gerechtes Ergebnis.