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Trainer wollen guten Start hinlegen

Heute beginnt in der Ukraine die achte Ausgabe der UEFA-U19-Europameisterschaft. Die Trainer der vier Teams in der Gruppe A sind sich einig, dass ein guter Start besonders wichtig ist.

Die Trainer der vier Teams in der Gruppe A
Die Trainer der vier Teams in der Gruppe A ©Sportsfile

Heute beginnt in der Ukraine die achte Ausgabe der UEFA-U19-Europameisterschaft. Die Trainer der vier Teams in der Gruppe A sind sich einig, dass ein guter Start besonders wichtig ist.

Auftakt ist wichtig
Von den acht Mannschaften, die in den letzten beiden Jahren das Halbfinale erreichten, hatte lediglich Italien das Auftaktspiel verloren. Es steht also eine Menge auf dem Spiel, wenn England und die Schweiz im Metalurg-Stadion das Turnier eröffnen, ehe anschließend im RSC-Olympiyskiy-Stadion der Gastgeber auf den Debütanten Slowenien trifft. "Ein guter Start ist sehr wichtig. Es klingt vielleicht negativ, aber es ist ungemein wichtig, das erste Spiel nicht zu verlieren", sagte Englands Trainer Brian Eastick, dessen Mannschaft im Jahr 2008 zum Auftakt gegen die Tschechische Republik verlor. "Das ist uns im letzten Jahr passiert, danach wurde es natürlich sehr schwer. Alle Teams werden versuchen, das erste Spiel nicht zu verlieren. Wenn man es gewinnt, umso besser, dann bekommt man einen zusätzlichen Schub."

Erfahrungen sammeln
Easticks Truppe bekommt es zum Auftakt mit den Schweizern zu tun, die seit dem Einzug ins Halbfinale im Jahr 2004 bei keiner U19-Endrunde vertreten waren. Der Schweizer Trainer Claude Ryf ist trotz einer starken Qualifikation - unter anderem gab es einen Sieg gegen Spanien - bemüht, die Erwartungen herunterzuschrauben, denn "wir sind nur ein kleines Land. Es ist für uns schon ein Erfolg, hier dabei zu sein", sagte er. "Wir denken nur an das nächste Spiel und hoffen, dass wir ein gutes Ergebnis holen. Mein Ziel ist es, die Spieler besser zu machen, hier können sie zudem wertvolle Erfahrungen sammeln. Bei solchen Turnieren lernen die Spieler viel über den Fußball. Hier holen sie sich Erfahrung für zehn Jahre."

"Großes Privileg"
Derzeit herrschen in der Ukraine bis zu 37 Grad, doch während die Hitze für Eastick und Ryf ein entscheidender Faktor ist, hat der Slowene Miloš Kostič keine Probleme damit, vor dem Auftakt einen kühlen Kopf zu bewahren. "Es ist ein großes Privileg für Slowenien, so ein Turnier zu erreichen. Wir wollen hier etwas beweisen, wir wollen gewinnen", meinte der 37-Jährige, dessen Mannschaft in der Qualifikation gute Ergebnisse gegen Russland und Belarus geholt hat. "Mannschaften aus dieser Region spielen ähnlich wie wir, deshalb spielen wir gerne gegen sie. Wir werden alles tun, um sie zu schlagen. Die Ukraine hat einen kleinen Vorteil, denn sie hat eine Menge Fans, aber vielleicht kann uns das motivieren, mehr als 100 Prozent zu geben. Es wird sehr schwer werden, die Ukraine ist ein gutes Team, technisch sehr stark und sehr schnell. Trotzdem werden wir bis zum Schlusspfiff kämpfen."

Optimismus bei Gastgebern
Bei der Pressekonferenz wurde auch der Pokal ausgestellt. Damit wurde den vier Trainern vor Augen geführt, um was es am 2. August im RSC-Olympiyskiy-Stadion geht. Der ukrainische Coach Yuriy Kalitvintsev lächelte, als er auf die Aussagen seines Verbandspräsidenten Grigoriy Surkis angesprochen wurde. "Wenn der Präsident denkt, dass wir gewinnen müssen, dann müssen wir auch gewinnen. Ich sehe unsere Chancen bei 100 Prozent." Ähnlich prägnant äußerte er sich über die Zusammenstellung seines Kaders: "Bei 90 Prozent unserer Mannschaft waren wir uns sicher, es gab lediglich bei ein oder zwei Positionen Diskussionen. Wir konnten nur 18 Spieler nominieren und wir mussten die Besten auswählen - ich denke, sie werden die Besten sein."

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