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Stekelenburg zufrieden mit "cleveren" Niederländern

Maarten Stekelenburg war mit "kreativen" Niederländern nach dem Sieg gegen die Schotten zufrieden, während deren Trainer Scot Gemmill ein Gesamtfazit zog.

Stekelenburg zufrieden mit "cleveren" Niederländern
Stekelenburg zufrieden mit "cleveren" Niederländern ©UEFA.com

Maarten Stekelenburg, Trainer Niederlande
Ich bin stolz auf die Jungs. Sie haben gekämpft und in der ersten Halbzeit war es nicht einfach, obwohl die Räume größer und größer wurden, je länger das Spiel dauerte. In der ersten Halbzeit hat Schottland uns unter Druck gesetzt und wollte uns nicht spielen lassen, daher mussten wir vermehrt lange Bälle spielen. Wir musste etwas kreativ werden, um den Ball nach vorne zu bringen und über zweite Bälle kommen, was die Jungs meiner Meinung nach sehr gut gemacht haben.

Ich denke, dass wir sehr kluge Spieler haben, die taktisch und technisch einen hohen Standard haben, aber wenn Schottland zu Beginn der ersten Halbzeit getroffen hätte, hätte es ein ganz anderes Spiel werden können. Man kann nicht sagen, dass die Niederlande sehr gut und Schottland sehr schlecht war. Manchmal läuft ein Spiel einfach perfekt für dich selbst.

Wir wissen, dass es gegen England ganz anders wird als in der Gruppenphase. Wir müssen uns sehr gut vorbereiten, es wird nicht dasselbe England sein. Es wird eine andere Herausforderung.

Keziah Veendorp, Kapitän Niederlande
Ja, es war eine sehr gute Leistung. Man gewinnt nicht oft 5:0 im Halbfinale. Wir haben Zuversicht für das Finale, aber jedes Spiel beginnt 0:0 und wir dürfen das nicht vergessen. Sie haben für unser Spiel in der Gruppe A viele Wechsel getätigt, daher denke ich, dass sie im Finale stärker sein werden.

Scot Gemmill, Trainer Schottland
Diese Niederlage tut den Spielern weh. Es ist ein schmaler Grat zwischen Sieg und Niederlage und das konnte man heute sehen – Tore verändern Spiele. Sobald das Spiel in eine Richtung geht, wird es sehr schwierig. Man muss die Niederlande loben, sie haben technisch starke Spieler, die Tore erzielen können, aber wir haben in den ersten 30 Minuten mit ihnen mitgehalten.

Unseren Spielern gilt ein Lob dafür, dass sie in diesem Turnier so weit gekommen sind. Jeder weiß, dass die Niederlande ein tolles Nachwuchssystem haben und wir versuchen in Schottland, etwas Ähnliches aufzubauen. Wir finden, dass wir dafür eine Struktur aufgestellt haben. Ich bin mir sicher, dass wir in der Zukunft die Resultate daraus sehen werden.

Sie sind alle sehr, sehr traurig, aber es sind junge Spieler und sie lernen noch. Sie müssen das Gesamtbild sehen – dazu werden sie vielleicht eine Weile brauchen – denn sie gehen als bessere Spieler nach Hause und dazu mit erhobenem Kopf.

Scott Wright, Stürmer Schottland
Es ist schwer in Worte zu fassen. Ich fand, dass wir gut begonnen hatten. Zur Halbzeit meinte der Coach, dass wir mit einem frühen Tor wieder im Spiel wären. Aber je mehr wir gedrückt haben, desto mehr haben sie die Räume genutzt, die wir ihnen hinten gelassen haben.

Wir müssen eine Menge Positives mitnehmen. Wir werden darüber reden, was wir erreicht haben und woran wir arbeiten können.