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Bergwijn strotzt vor Selbstvertrauen

Steven Bergwijn ist ein Schlüsselspieler der niederländischen U17-Auswahl und hat im Gespräch mit UEFA.com erklärt, was seine Mannschaft in Malta so stark macht.

Steven Bergwijn ist einer der Flügelflitzer im Team der Niederländer
Steven Bergwijn ist einer der Flügelflitzer im Team der Niederländer ©Domenic Aquilina

Zehn Tore in drei Spielen sprechen für sich: Die niederländische U17-Nationalmannschaft hat bei der UEFA-U17-Europameisterschaft bisher jede Partie gewonnen und hat noch lange nicht genug.

"Jeder weiß ja, dass der niederländische Fußball immer offensiv ausgerichtet ist", erklärt Steven Bergwijn, der mit Bilal Ould-Chikh, Abdelhak Nouri und Anthony Berenstein zu den brandgefährlichen Offensivakteuren der Niederländer gehört. "Wir haben eine Mannschaft, die immer die ganze Breite des Platzes ausnutzt. Wenn man dies schafft, kann man in der Offensive auch viel ausrichten. Wenn man es jedoch nicht schafft, kann einen der Gegner unter Druck setzen. Aber was unsere Mannschaft wirklich stark macht, ist der Teamgeist."

"Jeder Verein in den Niederlanden spielt im 4-3-3-System und das beginnt schon ganz früh", so der Stürmer der PSV Eindhoven. "Für die Niederländer ist dies das beste System. Wenn man es schon im jungen Alter lernt, dann macht es die Sache einfacher, weil man weiß, was der Trainer von einem erwartet."

Der 16-Jährige, der in der Gruppenphase zwei Tore markierte und eine Vorlage lieferte, hat vor der Endrunde einen Dreijahresvertrag bei der PSV unterschrieben. Sein Talent ist unverkennbar und auch Trainer Phillip Cocu ist überzeugt, dass er es weit bringen kann. "Junge Talente, die das Potenzial haben, in der ersten Mannschaft zu spielen, müssen die Chance bekommen, sich weiterzuentwickeln."

Ein solches Beispiel ist Georginio Wijnaldum, der im Alter von 23 Jahren zum Kapitän der PSV avancierte. Der Mittelfeldspieler ist zu Besuch in Malta und gibt wichtige Erfahrungswerte an die U17-Auswahl weiter. "Wijnaldum ist noch jung, aber er redet mit allen Spielern und vor allem bei PSV sorgt er dafür, dass sich jeder wohl fühlt", erklärt Bergwijn. "Wenn PSV so weitermacht, hoffe ich natürlich, dass ich bald in der ersten Mannschaft zum Einsatz komme. Ich trainiere schon seit langer Zeit mit der ersten Mannschaft und Phillip Cocu hat immer ein Auge für Youngster, also habe ich hoffentlich eine gute Chance. Er redet sehr viel mit allen jungen Spielern im Verein."