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Wück: Schottland als "Überraschungspaket"

"Überraschungspaket" Schottland, das man nicht "unterschätzen darf", wird in Gruppe B als Geheimfavorit angesehen, obwohl es gegen Deutschland, Portugal und die Schweiz geht.

Scot Gemmill, Christian Wück, Bertrand Choffat und Emílio Peixe, die Trainer der Gruppe B
Scot Gemmill, Christian Wück, Bertrand Choffat und Emílio Peixe, die Trainer der Gruppe B ©Domenic Aquilina

Schottland, das sich erst zum zweiten Mal für eine UEFA-U17-Europameisterschaft qualifizieren konnte, wird in Gruppe B als Geheimfavorit angesehen.

Bei der bislang einzigen Teilnahme 2008 verlor Schottland alle drei Gruppenspiele. Jetzt hofft Trainer Scot Gemmill natürlich darauf, dass sich seine Truppe, die auf dem Weg nach Malta fünf ihrer sechs Qualifikationsspiele gewonnen hat, erfolgreicher schlagen wird. Schottland befindet sich bereits seit Sonntag auf der Insel und damit zwei bis drei Tage früher als die Konkurrenten, um sich besser akklimatisieren zu können.

"Es ist der Schlüssel, die Balance zu finden, nicht zu zuversichtlich zu sein, aber den Glauben zu haben", sagte der frühere Nationalspieler. "Die Spieler wissen, dass sie auf starke Gegner treffen werden, aber genau dafür haben sie die letzten 18 Monate hart gearbeitet. Egal ob wir drei, vier oder fünf Spiele auf Malta absolvieren werden, um die Spieler und das Team weiterzuentwickeln, dafür sind wir hier. Wenn Sie sich wie Fußballer verhalten, behandle ich sie auch wie Fußballer." Los geht es für Schottland gegen Portugal, den Sieger von 2003.

Deutschlands Trainer Christian Wück bezeichnete Gemmills Team als "Überraschungspaket mit unbändigem Willen", muss sich jedoch zuerst auf die Schweiz, gegen die es am Freitag auf der Insel Gozo geht, konzentrieren. Für Wück ist in dieser Gruppe alles offen. "Ich denke, es ist eine sehr ausgeglichene Gruppe, in der jeder jeden schlagen kann", sagte er. "Das ist der krönende Moment in der bisherigen Karriere der Spieler. Es ist eine unglaubliche Erfahrung für einen U17-Spieler, in der Lage zu sein, sich auf einer solch großen Bühne vor den Fernsehkameras zu präsentieren."

Assistenztrainer Bertrand Choffat weiß unterdessen, dass man die Schweiz nicht unterschätzen sollte, nachdem man sich in der Eliterunde gegen den zweimaligen Gewinner Spanien sowie gegen Titelverteidiger Russland durchsetzen konnte. "Es ist eine sehr, sehr schwierige Gruppe und wir sind Außenseiter, aber man schaltet Spanien nicht durch einen glücklichen Zufall aus", sagte er. "Wir sind hier, um ein Wörtchen mitzureden, wollen uns aber nicht allzu sehr unter Druck setzen. Es ist gut, als erstes gegen Deutschland zu spielen, denn wenn man gut gegen sie startet, dann ist man gleich drin im Turnier. Schottland darf man auch nicht unterschätzen – man muss auf sie aufpassen."

Hier finden Sie den kompletten Spielplan des Turniers.