UEFA.com funktioniert besser bei anderen Browsern
Um das bestmögliche Erlebnis zu haben, empfehlen wir, Chrome, Firefox oder Microsoft Edge zu verwenden.

Lavanchy bleibt trotz Pleiten optimistisch

Die Schweizer brauchen ein Fußball-Wunder, um als Zweiter der Gruppe A noch weiterzukommen. Doch Numa Lavanchy sagte bei UEFA.com, dass er und sein Team an sich glauben.

Der Schweizer Numa Lavanchy zieht vorläufig ein positives Fazit
Der Schweizer Numa Lavanchy zieht vorläufig ein positives Fazit ©Sportsfile

Vor dem letzten Spieltag in Gruppe A der UEFA-U17-Europameisterschaft liegt die Schweiz mit null Punkten aus zwei Spielen auf dem letzten Platz. Doch Mittelfeldspieler Numa Lavanchy meint, er und seine Mitspieler könnten mit dem Turnierverlauf in Liechtenstein zufrieden sein, auch wenn sie früh scheitern sollten.

In der vergangenen Saison feierte die Schweizer U17-Auswahl mit dem Gewinn der FIFA-U17-Weltmeisterschaft in Nigeria einen grandiosen Erfolg. Deren Nachfolger scheinen für derartige Erfolge noch nicht in der Lage zu sein, obwohl sie in der Qualifikation immerhin Titelverteidiger Deutschland ausschalteten. Die durch Verletzungen und Sperren ersatzgeschwächte Mannschaft verlor wenig überraschend zu Beginn mit 0:3 gegen Portugal und anschließend 0:4 gegen Spanien. Am Montag gegen Frankreich braucht deshalb die Mannschaft von Heinz Moser ein Sieg mit fünf Toren Unterschied. Sollte dann auch noch Spanien gegen Portugal gewinnen, hätten die Schweizer das Halbfinale erreicht.

Bei Numa Lavanchy vom FC Lausanne-Sport überwiegt dennoch das Positive. "Natürlich können wir daraus lernen", sagte er gegenüber UEFA.com. "Für die meisten Spieler von uns wird es wohl die einzige europäische Endrunde bleiben. Dennoch glauben wir an uns und unsere Qualitäten. Auch wenn wir uns wohl nicht für das Halbfinale qualifizieren werden, war das Turnier eine gute Erfahrung für uns."

"Wir sind alle sehr enttäuscht. Mehr kann man dazu eigentlich auch nicht sagen. Die Mannschaft war vor dem Spiel [gegen Spanien] noch guter Hoffnung. Wenn wir gewonnen hätten, wäre für uns wieder alles drin gewesen. Doch die Spanier waren zu stark."

Die Spanier waren am Freitag im Rheinpark-Stadion nicht nur überlegen, sondern hatten im Top-Torschützen des Turniers, Paco, auch den Mann des Spiels in ihren Reihen. Er krönte die Leistung seines Teams mit einem Dreierpack. Für Lavanchy ist der Europameister von 2007 und 2008 auch in diesem Jahr der große Favorit.

"Ich kenne nicht alle Spieler bei diesem Turnier, aber jeder hat gesehen, dass die Nummer 7 [Jesé Rodríguez] und die Nummer 9 [Paco] der Spanier sehr gut drauf sind", sagte er. "Beide könnten in der Zukunft gute Spieler werden. Ich bin mir nicht sicher, wer das beste Team des Turniers ist. Aber Spanien war auf jeden Fall besser als Portugal. Viel bessere Mannschaften kann es eigentlich nicht geben."