UEFA.com funktioniert besser bei anderen Browsern
Um das bestmögliche Erlebnis zu haben, empfehlen wir, Chrome, Firefox oder Microsoft Edge zu verwenden.

Baumgartner nutzt zweite U17-Chance

Vor etwas mehr als einem Monat sah es so aus, als würde Christoph Baumgartner wegen einer Oberschenkelverletzung die Endrunde in Baku verpassen. Doch dann schoss er Österreich im Eröffnungsspiel zum Sieg.

Christoph Baumgartner sorgte im ersten Spiel für Österreich für die Entscheidung
Christoph Baumgartner sorgte im ersten Spiel für Österreich für die Entscheidung ©Sportsfile

Zwei Tore in einem großen Turnier haben für jeden Spieler eine lebenslange Bedeutung, doch für Österreichs Christoph Baumgartner ist der Start in die UEFA-U17-Europameisterschaft besonders süß.

Der Mittelfeldspieler aus St. Pölten ist grundsätzlich froh, überhaupt in Aserbaidschan dabei zu sein. Baumgartner war der Schlüsselspieler in der Mannschaft von Andreas Heraf, die im Oktober die Qualifikationsgruppe gewann. Er erzielte das entscheidende Tor beim 2:1-Sieg gegen Luxemburg. Und er besetzte die Starrolle bei der Eliterunde in Frankreich Anfang April, bis das Unglück seinen Lauf nahm.

©Sportsfile

Der 16-Jährige erlitt eine Oberschenkelverletzung, sodass Heraf annehmen musste, dass seine Nr. 10 bei der Endrunde in Baku nicht dabei sein würde. Doch die Genesung lief schneller als erwartet, und so erzielte Baumgartner beim 2:0 am Donnerstag gegen Bosnien und Herzegowina beide Tore. Nicht schlecht für jemanden, der noch längst nicht seine alte Fitness wiedererlangt hat.

"Es ist schwer, jetzt meine Gefühle auszudrücken, es ist unglaublich", sagte Baumgartner gegenüber UEFA.com. "Ich habe nur eine Woche trainiert, deshalb bin ich noch nicht bei 100 Prozent. Aber das ist wirklich gut gelaufen und ich bin sehr glücklich. Man kann ohne seine Mannschaftskollegen keine Tore schießen, das ist unmöglich. Mein zweites Tor fiel nach einem großartigen Pass meines Freundes Romano Schmid."

"Wir hatten erwartete, dass er zwei oder drei Monate fehlen würde", sagte Trainer Heraf. "Trotzdem habe ich ihn zu einem Freund von mir geschickt, der mich für die WM-Endrunde in Frankreich 1998 hinbekommen hatte. Und der sagte: 'Christoph wird es schaffen.' Der Therapeut und Christoph haben wirklich hart gearbeitet, sodass ich glücklich bin, dass er hier ist und das Spiel für uns gewonnen hat."

©Sportsfile