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Siege für Dänemark, Niederlande und England

Der Niederländer Che Nunnely schoss zwei Minuten vor dem Ende das Siegtor gegen Italien, während Dänemark in der Nachspielzeit gewann und England sich gegen Titelverteidiger Frankreich durchsetzte.

Che Nunnely ist nach seinem Siegtor gegen Italien außer sich vor Freude
Che Nunnely ist nach seinem Siegtor gegen Italien außer sich vor Freude ©Sportsfile

Gruppe C
 Dänemark – Schweden 1:0
Sebastian Buch Jensen war es, der in der dritten Minute der Nachspielzeit das einzige Tor des Tages erzielte. Ein verdienter Sieg für die Dänen, das das Spiel von Beginn an dominierte und zu Beginn des zweiten Abschnitts durch Carlo Holse Aluminium traf. Schweden, das am Freitag bereits England geschockt hatte, hatte den Treffern zwei in der 63. Minute eingewechselten Spielern zu verdanken. Sørensen flankte Sekunden vor dem Abpfiff in den Strafraum, wo Buch Jensen stand, der für den Rest sorgte.

Frankreich – England 0:2
England hat sich nach der Enttäuschung beim Turnierauftakt rehabilitiert und denTitelverteidiger besiegt, der nun in großer Gefahr ist, vorzeitig rauszufliegen. Ben Morris, der in der Startelf stand, brachte das Team von Steve Cooper nach einer Viertelstunde in Führung, als er einen schönen Angriff, an dem auch Mason Mount und Andre Dozzell beteiligt waren, abschloss. Zuvor hatte Frankreichs Rafik Guitane von außerhalb des Strafraums die Latte getroffen. Das Spiel entglitt Les Petits Bleus immer mehr, und es waren drei Minuten im zweiten Abschnitt gespielt, als Schlussmann Gaëtan Poussin nach Foul an Reiss Nelson des Feldes verwiesen wurde. Der Gefoulte verwanelte den Strafstoß souverän.

Englandss Ben Morris und Ryan Sessegnon feiern
Englandss Ben Morris und Ryan Sessegnon feiern©Sportsfile

Gruppe D
 Italien – Niederlande 0:1
Che Nunnely stand am richtigen Platz, um die Niederlande an einem heißen Nachmittag im Qarabağ-Stadion zum Sieg zu köpfen. Dylan Vente wehrte zwar einen tiefen Pass von Justin Kluivert ab - allerdings nicht weit genug -, sodass der Flügelspieler von Ajax zwei Minuten vor dem Ende traf. Oranje waren gestärkt durch die Rückkehr von vier gesperrten Spielern. Ebenso wie Italien brauchten sie keine Einladung, um auch die Außenverteidiger ins Spielgeschehen eingreifen zu lassen. Vor allem Tyrell Malacia und der unwiderstehliche Azzurrini-Mann Alessandro Tripaldelli sprinteten auf ihrer jeweils linken Seite entlang und sorgten immer wieder für Gefahr. Fast hätte sich das für Italien ausgezahlt, als Andrea Pinamonti den langen Pfosten traf. Die Enttäuschung war komplett, als Sekunden vor Schluss der gefährliche Moise Kean des Platzes verwiesen wurde.
 
 Serbien – Spanien 1:1
Spanien hat in der Gruppe D nun einen Punkt Vorsprung vor Italien und den Niederlanden, nachdem Dejan Joveljić in der 59. Minute noch den Ausgleich für die Serben erzielt hatte. Der herauseilende Roja-Schlussmann Ignacio Peña hatte zuvor Stefan Ilić gelegt, und der Stürmer von Roter Stern Belgrad schoss den Ball ins linke Eck. Doch lange hatte es nicht nach einem Erfolgserlebnis für die Serben ausgesehen, denn Jordi Mboula schlug eine hohe Flanke in den Strafraum, die Abel Ruiz per Volley zur Führung in der vierte Minute verwandelte. Sein zweiter Turniertreffer.

So sorgte Nunnely für den späten Sieg der Niederlande