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Vorschau: U17-EURO-Viertelfinale am Samstag

Österreich trifft am Samstag im ersten Viertelfinale auf "technisch unglaubliche" Portugiesen, während es Deutschland mit äußerst zuversichtlichen Belgiern zu tun bekommt.

Deutschland gewann im letzten Gruppenspiel klar gegen Österreich, dennoch stehen beide Teams im Viertelfinale
Deutschland gewann im letzten Gruppenspiel klar gegen Österreich, dennoch stehen beide Teams im Viertelfinale ©Sportsfile

Portugal - Österreich (13.00 Uhr MEZ, Dalga Arena)
• Da Portugal bereits für das Viertelfinale qualifiziert war, nutzte Trainer Hélio Sousa die Gelegenheit und nahm am Mittwoch gegen Belgien sechs Änderungen vor. Diogo Dalot, Gedson Fernandes, Topscorer José Gomes, Mesaque Dju, Diogo Leite und Florentino – die allesamt bei den Siegen in Gruppe A gegen Aserbaidschan (5:0) und Schottland (2:0) gespielt hatten – wurden beim torlosen Remis geschont.

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"Wir haben auf ein paar Spieler zurückgegriffen, die seit drei Wochen nicht mehr gespielt hatten, was eine lange Zeit ist, aber es war wichtig, dass sie Spielpraxis bekommen und alle für den Rest des Wettbewerbs bereit sind", erklärte Sousa gegenüber UEFA.com. "Wir haben nicht so flüssig gespielt wie sonst, aber wir wussten, dass dies passieren kann."

• Österreichs Trainer Andreas Heraf kann gegen die Portugiesen, die in Baku noch kein Gegentor kassiert haben, wieder auf vier Spieler zurückgreifen, die im letzten Gruppenspiel nicht aufgelaufen waren. Wie der Gegner hatten sich die Österreicher bereits nach zwei Gruppenspielen für das Viertelfinale qualifiziert, nachdem man sowohl gegen Bosnien und Herzegowina als auch gegen die Ukraine in Gruppe B mit 2:0 gewonnen hatte. Ein geschwächtes Team hatte dann gegen Deutschland bei der 0:4-Pleite keine Chance.

Highlights: Deutschland - Österreich 4:0
Highlights: Deutschland - Österreich 4:0

"Das kam nicht unerwartet, da zwei Spieler gesperrt [Linksverteidiger Alexander Burgstaller und Mittelfeldspieler Jörg Wagnes] und zwei verletzt waren, deshalb musste ich die Formation umstellen", sagte Heraf. "Es war keine gute Erfahrung und nicht leicht für sie, gegen Deutschland zu verlieren, aber jetzt stehen wir vor einem weiteren Spiel. Wenn man den portugiesischen Fußball kennt, dann schätzt man, dass sie technisch unglaublich sind, deshalb sind wir nicht der Favorit."

Deutschland - Belgien (18.00 Uhr MEZ, Dalga Arena)
• Deutschland hat nach dem 2:2-Remis zum Auftakt gegen die Ukraine im weiteren Verlauf mehrere Gänge hochgeschaltet. Nach dem 3:1-Sieg gegen Bosnien und Herzegowina folgte der 4:0-Sieg gegen Österreich. "Wir haben aus dem Ukraine-Spiel gelernt", sagte Trainer Meikel Schönweitz. "Wir haben einige Fehler gemacht, die wir gegen Österreich nicht wiederholt haben."

Belgiens Keeper Mile Svilar
Belgiens Keeper Mile Svilar©Sportsfile

Die beiden Siege (2:0 und 2:1) in den Oktober-Testspielen gegen Belgien haben für Schönweitz keine Bedeutung. "Kein Team war in Bestbesetzung aufgelaufen", sagte er. "Wir wollten uns einige Spieler anschauen, was auch Belgien so getan hat. Sie sind gut in der Defensive und sehr stark."

• Thierry Siquet ist ziemlich zuversichtlich, dass sich die Belgier, die am Freitagmorgen durch Baku flaniert sind, im zweiten Jahr in Folge das Halbfinale erreichen können. Unter seiner Leitung haben die Roten Teufel in sechs der letzten sieben Spiele in diesem Wettbewerb kein Gegentor kassiert. "Es wird schwierig, wie bereits gegen Portugal", erklärte er.

"Wir schauen auf uns und werden morgen schauen, was Deutschland macht. Deutschland ist stark, aber Österreich war bereits für die nächste Runde qualifiziert. Nach 25 Minuten stand es 3:0, zwei der Tore waren abgefälscht. Aus diesem Spiel haben wir keine Kenntnisse gezogen."