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Riesentöter Salzburg ist nicht zu stoppen

In der Youth League sorgen die Mozartstädter weiter für Furore. Nach dem Viertelfinal-Erfolg über Atlético war der Jubel groß - jetzt gilt der Fokus aber schon dem FC Barcelona

Großer Jubel in Wals-Siezenheim
Großer Jubel in Wals-Siezenheim ©FC Salzburg

"Es ist unglaublich. Dass wir diese Erfahrung machen dürfen, ist der Hammer", jubelte Oliver Filip. Der Stürmer fixierte mit dem FC Salzburg Minuten zuvor den 2:1-Sieg gegen Atlético Madrid – und somit den Einzug ins Halbfinale der UEFA Youth League. Jetzt wartet der FC Barcelona.

"Das ist so eine geile Truppe. Ich bin einfach stolz und überglücklich, dass wir mindestens ein weiteres Spiel auf dem Niveau bekommen", strahlte auch Trainer Marco Rose. Ein Selbstläufer war der Aufstieg aber nicht.

Nachdem Innenverteidiger Igor die Salzburger per Kopf in Führung brachte und Hannes Wolf nach einem Bilderbuch-Gegenstoß auf 2:0 stellte, sahen die überlegenen Salzburger schon wie der sichere Sieger aus. Durch den Anschlusstreffer von Giovanni Navarro musste aber noch gezittert werden.

"Ein fußballerischer Leckerbissen war das sicher nicht. Es war nicht so ein schönes Spiel wie gegen Paris Saint-Germain oder Manchester City, aber die 5.000 Zuseher gehen zufrieden nach Hause", so Rose. Wer nach diesen großen Namen nun auch Atlético erfolgreich aus dem Bewerb geworfen hat, der darf doch auch vom Titel träumen, oder?

"Es ist nicht meins, über solche Dinge zu reden und nachzudenken. Jeder weiß, dass wir uns das hart erarbeitet haben. Wir werden das kurz genießen und dann weiter schuften. Wir sollten hier nicht zu weit denken. Wir werden sehen, was beim Finalturnier in Nyon passiert", meinte Rose, der bewusst auf die Euphoriebremse trat. Die kommende Aufgabe wird hart genug, das weiß auch der Trainer: "Ich habe Barça schon beim 4:1 gegen Borussia Dortmund gesehen, das war schon bärenstark."

Auf die Erfolge der jungen Wilden ist der gesamte Verein stolz. "Das war wirklich ein Ausrufezeichen. Das zeigt, dass wir in unserer Akademie europaweit zur Spitzenklasse gehören. Man sieht, was da nachkommt und was in der Mannschaft steckt. Es bestätigt den Weg, den wir eingeschlagen haben", jubelte Geschäftsführer Christoph Freund.

Auch Óscar Garcia, der Trainer der ersten Mannschaft, gratulierte im Tunnel jedem einzelnen Spieler. Schon sehr bald wird wohl der eine oder andere in seinem Team spielen. Nun gilt der Fokus aber erst einmal dem Finalturnier in Nyon.