Stadionführer

Die spektakuläre Kulisse und das überwältigende Design machen das Stade Louis II zu einem der beeindruckendsten Stadien des französischen Fußballs.

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©Sportsfile

Nicht weit von den Klippen der Côte d'Azur liegt das Stade Louis II direkt an der Mittelmeerküste im Vorort Fontvieille. Obwohl die Kapazität unter 20.000 Plätzen liegt, machen es die spektakuläre Kulisse und das überwältigende Design zu einem der schönsten Stadien des französischen Fußballs.

Benannt wurde das Stade Louis II nach dem Großvater von Monacos Fürsten Rainier III, der es 1985 eröffnete. Es ist die Heimat des AS Monaco FC und gelegentlich ist es der Austragungsort einer großen europäischen Nacht. Insbesondere 1998 und 2004, als die Heimmannschaft das Halbfinale der UEFA Champions League erreichte. Seit 1998 ist es der Austragungsort des UEFA-Superpokals. Die Laufbahn rund um das Spielfeld wird zusätzlich für internationale Leichtathletikveranstaltungen genutzt.

Erbaut wurde es nahe dem alten Stadion in Monaco. Das Stade Louis II war das geistige Kind von Fürst Rainier III, der die besten Architekten aus Paris einfliegen ließ, um diesen Sportkomplex bauen zu lassen. Die Anlage besteht aus einer U-Bahn-Station, einem eigenen Park, Pool-Landschaften und Gymnastikraum. Der gesamte Komplex wurde auf dem Boden erbaut, der in den frühen achtziger Jahren dem Mittelmeer abgerungen wurde.

Die Fans werden im glamourösen Monaco natürlich noch genügend andere Möglichkeiten haben, sich die Zeit zu vertreiben. Lange Zeit wurde das im 19. Jahrhundert erbaute Monte Carlo Casino in einem Atemzug mit den Jetset-Exzessen vergangener Zeiten genannt, aber das vom Pariser Architekten Charles Garnier entworfene Casino ist auch eine Ikone der guten alten Zeiten, in denen das Geld noch mit Stil ausgegeben wurde. Die Gäste dieses Etablissements müssen gut gekleidet sein, eine entsprechend gut gefüllte Geldbörse besitzen und natürlich über gestählte Nerven verfügen, wenn sie den Jackpot knacken wollen.

Für die Spielunwilligen besteht die Möglichkeit einen Tag im gefeierten Aquarium in Monaco-Ville zu verbringen. Weitere familienfreundliche Unternehmungsmöglichkeiten sind das Nationalmuseum in der Nähe des Larvotto-Strandes sowie das Schifffahrtsmuseum mit maßstabsgetreuen Modellen aus der Privatsammlung von Fürst Rainier III

Die Pracht der Grimaldi-Herrscherfamilie kann jeden Tag um 11.55 Uhr im königlichen Palast in Monaco-Ville bewundert werden, denn dann vollziehen die Palasttruppen den Wachwechsel. Auch die Kathedrale von Monaco ist einen Besuch wert. Sie wurde auf den Ruinen einer Kapelle aus dem 13. Jahrhundert erbaut und beherbergt unter anderem die Gräber von Prinzessin Gracia Patrizia, besser bekannt als Hollywood Star Grace Kelly, die Mutter des aktuellen Kronprinzen Albert II.

Das Nachtleben Monacos hat den Ruf eines glitzernden Karussells, das gefüllt ist mit Personen des europäischen Adels und internationalen Pop-Stars, die sich in den Diskotheken des Monte Carlo Sporting Clubs, der American Bar oder dem Hotel de Paris präsentieren. Zum Dinner zu gehen kann eine kostspielige Angelegenheit werden, aber es gibt auch günstige Lokale in der Nähe des Hafens La Condamine und in der Altstadt.

Anreise
Mit dem Flugzeug – Der Flughafen von Nizza ist 22 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt.
Busse benötigen von Terminal 1 und 2 ungefähr 45 Minuten für die Fahrt nach Monte Carlo. Taxis stellen ebenfalls eine Transportmöglichkeit dar.

Mit dem Zug – Der Bahnhof Monaco-Monte Carlo wird von vielen internationalen Zugverbindungen angefahren und ist mit allen wichtigen Orten der Côte d'Azur verbunden. Der Bahnhof befindet sich in der Avenue Prince-Pierre im Viertel La Condamine, direkt neben Fontvieille, wo das Stade Louis II gebaut wurde..

Mit dem Auto – Das Fürstentum ist mit allen Nachbarländern via Autobahn verbunden (hauptsächlich die A8). Von Italien kommend, nehmen sie die Ausfahrt "Monaco-Roquebrune". Kommen sie von Frankreich, dann nehmen sie die Ausfahrt "56 Monaco".

Weitere Informationen finden sie auf www.visitmonaco.com

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