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Ambrosini: "Ein komisches Gefühl"

Nach dem Tod von Antonio Puerta tritt Massimo Ambrosini im UEFA-Superpokal mit seinem AC Milan "schweren Herzens" gegen Sevilla FC an.

Nach dem Tod von Antonio Puerta tritt Massimo Ambrosini mit seinem AC Milan im UEFA-Superpokal "schweren Herzens" gegen Sevilla FC an, dem Klub des verstorbenen Mittelfeldspielers. "Das ist ein komisches Gefühl für mich", sagte der italienische Nationalspieler. "Eigentlich sollte ich eine wundervolle und besondere Erfahrung machen, aber ich kann nicht vergessen, was passiert ist. Das Spiel morgen wird eine ergreifende Erfahrung."

Erstes Tor
Der etatmäßige Kapitän Paolo Maldini kann zum Auftakt der neuen Saison wegen einer Knieverletzung nicht mit dabei sein, deshalb hat Rossoneri-Trainer Carlo Ancelotti die Binde an den zuverlässigen Mittelfeldspieler weitergegeben. Ambrosini hat sich umgehend dafür revanchiert und im ersten Spiel der Serie A bei Genoa CFC in der 21. Minute das erste Tor erzielt. Anschließend stellte Kaká mit einem Doppelpack den 3:0-Endstand her. Zu diesem Zeitpunkt lag Puerta bereits in einem Krankenhaus im Koma, nachdem er in der Partie von Sevilla in der Primera División gegen Getafe CF einen Herzstillstand erlitten hatte. Er konnte sich davon nicht mehr erholen und verstarb schließlich am Dienstag.

Achtung bezeugen
"Wir alle sind ergriffen und überrascht über das, was passiert ist", sagte Ambrosini, der beim Triumph von Milan im letzten UEFA-Champions-League-Finale ein stiller Held war. "Sevilla musste entscheiden, ob sie den Superpokal austragen wollen, und sie haben sich dafür entschieden - vielleicht ist das der beste Weg, um Puerta unsere Achtung zu bezeugen. Wir müssen ein ordentliches Spiel abliefern, auch wenn die Partie viel von ihrer Attraktion verloren hat, aber wir wissen nicht, in welchem mentalen Zustand wir sein werden. Das wird eine komplett neue Erfahrung für uns alle - ein Sieg oder eine Niederlage wird nicht die gleiche Bedeutung haben wie unter normalen Umständen."