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Ranieri möchte alte Rechnungen begleichen

Der UEFA-Superpokal ist die erste Bewährungsprobe für Claudio Ranieri, den alten und neuen Trainer bei Valencia CF.

Unmittelbar vor dem UEFA-Superpokal nimmt uefa.com die jüngste Entwicklung des UEFA-Pokal-Siegers Valencia CF unter die Lupe.

Beim spanischen Meister hat sich in diesem Sommer eine ganze Menge getan, und zwar nicht nur wegen des Abganges von Trainer Rafael Benítez zu Liverpool FC nach drei überaus erfolgreichen Jahren im Mestalla. Für ihn kam mit Claudio Ranieri ein alter Bekannter zurück nach Valencia.

Grundlage des Erfolgs
Der 52-jährige Italiener trainierte von 1997 bis 1999 schon einmal den Klub und gilt für viele Experten als eigentlicher Vater des Erfolges, der in der Öffentlichkeit seinem Nachfolger Héctor Cúper zugeschrieben wird, nachdem der mit Valencia 2000 und 2001 ins Endspiel der UEFA Champions League einziehen konnte.

Es allen beweisen
Schon im Spiel um den Superpokal gegen den FC Porto will Ranieri allen beweisen, dass er ein Erfolgstrainer ist, auch wenn er bei seinen Aufenthalten in Italien, Spanien und England nur einige Pokalsiege, aber keine Meisterschaft gewinnen konnte. Vor allem der unwürdige Rauswurf bei Chelsea FC in diesem Sommer dürfte bei ihm einen bitteren Beigeschmack hinterlassen haben.

"Komme nach Hause"
Ranieri hofft nun natürlich, dass bei seinem erklärten Lieblingsverein seine Stunde gekommen ist. "Ich bin nach Hause gekommen, mein Herz hat diesen Klub nie verlassen", sagte er. "Ich habe mit ihnen in der [UEFA] Champions League gelitten und mich über den Triumph im UEFA-Pokal gefreut. Ich bin Rafa sehr dankbar für den guten Kader, den er mir hinterlassen hat, viele kenne ich noch aus meiner ersten Zeit hier. Ich verspreche, dass ich so hart wie möglich arbeiten werde, um diese Mannschaft an der Spitze zu halten."

Italienisches Quartett
Der Italiener hat zu seinem Einstand gleich vier seiner Landsleute mitgebracht, nämlich Juventus-Stürmer Marco Di Vaio, das S.S. Lazio-Duo Bernardo Corradi und Stefano Fiore sowie den U21-Nationalspieler Emiliano Moretti. Zudem wurden der portugiesische Nationalverteidiger Marco Caneira und Frankreichs U21-Nationaltorhüter Ludovic Butelle verpflichtet.

Cañizares bleibt
Vielleicht als noch wichtiger könnte es sich erweisen, dass es dem Klub gelungen ist, die Stützpfeiler der Erfolgsmannschaft von 2003/04 zu halten. Torhüter Santiago Cañizares, der in 37 Ligapartien nur 25 Mal hinter sich greifen musste, verlängerte seinen Vertrag trotz lukrativer Angebote um zwei Jahre und auch Verteidiger Roberto Ayala, hinter dem praktisch alle Topklubs Europas her waren, spielt zumindest noch ein Jahr im Mestalla.

Vorfreude auf Ranieri
Auch Mista, der erfolgreichste Torjäger des Vereins, blieb in Valencia und freut sich auf die kommende Spielzeit unter dem neuen Trainer: "Der Boss geht perfekt an die Sache ran, er zeigt einen unglaublichen Enthusiasmus vor der neuen Saison", sagte er. "Wir alle hoffen, dass wir erfolgreich bleiben und weitere Titel holen."

Ideale Gelegenheit
Nach dem nationalen Titeltriumph in der vergangenen Saison möchte Valencia nun endlich mit der Champions League den Pokal holen, der dem Klub schon zwei Mal knapp vor der Nase weggeschnappt worden ist. Der Superpokal gegen den aktuelle Titelträger FC Porto scheint da die ideale Gelegenheit, mit einem Ausrufezeichen in die neue Saison zu starten.