UEFA-Superpokal 2025: Paris kämpft sich zurück und besiegt Tottenham im Elfmeterschießen
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Paris ist die erste französische Mannschaft, die den UEFA-Superpokal gewann – dank einer späten Aufholjagd und eines Siegs im Elfmeterschießen gegen Tottenham in Udine.
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Paris - Tottenham 2:2 (4:3 i.E.)
(39. Van de Ven, 48. Romero, 85. Lee, 90.+4 Gonçalo Ramos)
Paris knüpfte im August nahtlos an den ersten Champions-League-Triumph der Vereinsgeschichte im Mai an und gewann als erste französische Mannschaft überhaupt den UEFA-Superpokal. Tottenham machte es den Parisern jedoch alles andere als leicht: Die Spurs, die ihr Pflichtspieldebüt unter Thomas Frank gaben, präsentierten sich mutig und zielstrebig.
Die Engländer ließen sich gegen den Triple-Sieger nicht einschüchtern, griffen im ersten Durchgang mit Präzision und Überzeugung an. Sommerneuzugang Mohammed Kudus hinterließ ebenso wie der umtriebige Richarlison einen guten Eindruck. Dennoch waren es die Innenverteidiger Micky van de Ven und Cristian Romero, die kurz vor und kurz nach der Pause trafen und Tottenham eine 2:0-Führung verschafften.
Franks Team verteidigte diesen Vorsprung bis zur 85. Minute souverän, ehe die Partie kippte: Zunächst überwand Kang-in Lee mit einem sehenswerten Schuss Guglielmo Vicario, dann köpfte Gonçalo Ramos in der Nachspielzeit zum Ausgleich ein – mustergültig vorbereitet vom Spieler des Spiels, Ousmane Dembélé.
Auch im Elfmeterschießen geriet Paris zunächst in Rückstand, nachdem Vitinha den ersten Strafstoß neben das Tor gesetzt hatte. Doch erneut bewiesen die Pariser ihre Kaltschnäuzigkeit, wenn es darauf ankommt: Ramos, Dembélé, Lee und Nuno Mendes verwandelten sicher, während Debütant Lucas Chevalier den Versuch von Van de Ven parierte und Mathys Tel neben das Tor schoss.
Mit diesem Triumph ist Paris der 26. unterschiedliche Gewinner des Superpokals und fügt Frankreich der Liste der nun 13 Nationen hinzu, deren Klubs den Titel gewinnen konnten. Für Trainer Luis Enrique ist es der zweite Erfolg als Coach – nach dem Sieg mit Barcelona 2015 – und insgesamt der dritte, nachdem er den Wettbewerb 1997 auch als Spieler mit den Katalanen gewonnen hatte.